From ml at pawka.de Thu Aug 4 18:12:25 2011 From: ml at pawka.de (Andreas Beinert) Date: Thu, 4 Aug 2011 18:12:25 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Sicherung_zur=FCckspielen_ausschlie=DFl?= =?iso-8859-1?q?ich_nur_mit_zweitem_Betriebssystem_m=F6glich=3F?= Message-ID: Hallo zusammen, ich habe mein Netbook komplett neu aufgesetzt und will jetzt doch mal damit beginnen, mit Drivesnapshot Sicherungen zu machen. Zum Beispiel den momentanen Zustand. Nun habe ich in der Anleitungs-Mail rausgelesen, dass eine Sicherung zurückzuspielen ausschließlich nur mit zweitem Betriebssystem möglich ist. Ist es tatsächlich so, oder verstehe ich das falsch? Kann man ähnlich wie mit der Wiederherstellung von Windows auch von der Partition D:\ auf C:\ den Zustand so wieder herstellen, ohne das man ein zweites Windows auf D:\ installiert hat? Für meine sicherlich hier längst geklärten Fragen bitte ich um Nachsicht. Ich habe lange nicht mitgelesen. Bisher hatte ich vor diesem Programm nämlich hochachtungsvollen Respekt. :-) Danke schon mal für Antworten im Voraus. Beste Grüße Andreas From Klaviermueller at gmx.de Thu Aug 4 18:36:58 2011 From: Klaviermueller at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?Roland_M=FCller?=) Date: Thu, 04 Aug 2011 18:36:58 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Sicherung_zur=FCckspielen_ausschlie=DFl?= =?iso-8859-1?q?ich_nur_mit_zweitem_Betriebssystem_m=F6glich=3F?= In-Reply-To: References: Message-ID: <4E3ACAAA.20204@gmx.de> Hallo Andreas, Am 04.08.2011 18:12, schrieb Andreas Beinert: > Hallo zusammen, > > ich habe mein Netbook komplett neu aufgesetzt und will jetzt doch mal damit > beginnen, mit Drivesnapshot Sicherungen zu machen. Zum Beispiel den > momentanen Zustand. Und das ist gut so, mach ich auch schon eine Weile und hatte auch schon Vorteile davon. > Nun habe ich in der Anleitungs-Mail rausgelesen, dass eine Sicherung > zurückzuspielen ausschließlich nur mit zweitem Betriebssystem möglich ist. > > Ist es tatsächlich so, oder verstehe ich das falsch? Wenn du die neuste Snapshot-version verwendest, ist das nicht mehr ganz zutreffend, du kannst eine Rückspielung eines Images aus deinem laufenden Windows heraus anstoßen. Es gibt zwar einige, die schon davon berichtet haben, beim Rückspielen Probleme gehabt zu haben, ich hatte bisher zum Glück noch keine und wechsle desöfftern zwischen Win7 und Xp. > Kann man ähnlich wie mit der Wiederherstellung von Windows auch von der > Partition D:\ auf C:\ den Zustand so wieder herstellen, ohne das man ein > zweites Windows auf D:\ installiert hat? Ja, wenn du ein Image von deiner Systempartition auf deiner zweiten Partition liegen hast, geht das, solange, wie eben dein Windows, sagen wir mal, noch halbwegs läuft. Wenn es mal ganz ausfällt, sieht das schon etwas komplizierter aus, hierzu wäre dann natürlich ein multiboot-system geeigneter, oder, was sowieso zu empfehlen ist, sich für äußerste Notfälle eine Boot-cd unter Dos zurechtzumachen, wenn du kein Multiboot-system haben willst, wie ich auch. Es empfiehlt sich auch, die Images nochmal extra auf eine externe platte abzulegen, für alle Fälle :-). Gruß Roland From ml at pawka.de Thu Aug 4 19:44:42 2011 From: ml at pawka.de (Andreas Beinert) Date: Thu, 4 Aug 2011 19:44:42 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Sicherung_zur=FCckspielen_ausschlie=DFl?= =?iso-8859-1?q?ich_nur_mit_zweitem_Betriebssystem_m=F6glich=3F?= References: <4E3ACAAA.20204@gmx.de> Message-ID: <40669550F90B4C7297459882F6A18999@PC1> Hallo Roland, großen Dank! Soweit also klar. Super, dass Du auch ier mir gleich zur Hilfe geeilt bist. Wir hatten das Thema ja letztens schon mal in einer anderen Liste angerissen. Mich interessiert noch: Können die Sicherungen auch auf d:\ in ein Unterverzeichnis geschrieben werden? Du schreibst von einer Boot-cd die unter DOS erstellt wird. ... Oh ha ... Ich hab zwar mal vor etwa 14 Jahren mal ein bissel im DOS rumgewurschtelt, aber das sagt mir überhaupt nichts. Gibt es dafür eine Anleitung? Geht das denn auch mit einem Stick? Beste Grüße Andreas From Klaviermueller at gmx.de Thu Aug 4 20:35:32 2011 From: Klaviermueller at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?Roland_M=FCller?=) Date: Thu, 04 Aug 2011 20:35:32 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Sicherung_zur=FCckspielen_ausschlie=DFl?= =?iso-8859-1?q?ich_nur_mit_zweitem_Betriebssystem_m=F6glich=3F?= In-Reply-To: <40669550F90B4C7297459882F6A18999@PC1> References: <4E3ACAAA.20204@gmx.de> <40669550F90B4C7297459882F6A18999@PC1> Message-ID: <4E3AE674.3040201@gmx.de> Hallo Andreas, Am 04.08.2011 19:44, schrieb Andreas Beinert: > Hallo Roland, > > großen Dank! Soweit also klar. Super, dass Du auch ier mir gleich zur Hilfe > geeilt bist. Wir hatten das Thema ja letztens schon mal in einer anderen > Liste angerissen. > > Mich interessiert noch: Können die Sicherungen auch auf d:\ in ein > Unterverzeichnis geschrieben werden? Ja. > Du schreibst von einer Boot-cd die unter DOS erstellt wird. ... Oh ha ... > Ich hab zwar mal vor etwa 14 Jahren mal ein bissel im DOS rumgewurschtelt, > aber das sagt mir überhaupt nichts. Also, das ist so nicht ganz richtig, die CD muß nicht unter Dos erstellt werden, sondern auf der CD befindet sich sozusagen ein Dos-betriebssystem, welches deinen Computer im Dos-modus starten läßt. > Gibt es dafür eine Anleitung? Geht das denn auch mit einem Stick? Ich bin dazu nicht technisch versiert genug, um hier in der Liste dazu was zu schreiben. Ich denk aber, auf www.drivesnapshot.de könnte eine sollche Anleitung zu finden sein. Du kannst dir aber auch dort, wo du Drivesnapshot gekauft hast, eine Boot-cd kaufen. Ja, das geht auch mit einem Stick, da kannst du auch z.b. im Blindzelnshop einen erwerben. Gruß Roland From ml at pawka.de Tue Aug 9 21:16:04 2011 From: ml at pawka.de (Andreas Beinert) Date: Tue, 9 Aug 2011 21:16:04 +0200 Subject: [Snapshot] Frage zur Eingabe der Lizenz-Nr. und meine erste Sicherung Message-ID: <43A337E9EFD94E178BC58B537BEF171C@PC1> Hallo zusammen, leider muss ich nun weiter mit Fragen in die Runde bombardieren. Ich habe eine Lizenz. Die hatte ich allerdings wohl schon 2008 oder so erworben. Nun habe ich die aktuellste Version des Programms geladen und kann die Nr. nicht eingeben. Kann es sein, dass sie für die momentane - also neuere - Version gar nicht mehr gültig ist? Wenn dem nicht so ist, was mache ich da falsch? Ich gebe die Zahlen und Buchstaben mit den Trennstrichen ein. Soeben habe ich also mit der Testversion eine erste Sicherung durchgeführt. Ich habe sie in D:\Images\ gespielt. Als Ergebnis sind vier Dateien entstanden. 1. *.hsh, 2. *.sn1, 3. *.sn2 und 4. *.sna (* steht für den von mir vergebenen achtstelligen Dateinamen. Ist das korrekt? Das habe ich bisher noch nicht gelesen. Wozu müssen es vier Dateien sein? Bitte um Hilfe und danke schon mal im Voraus. Beste Grüße Andreas From arno.schuh at in-trier.de Tue Aug 9 22:48:15 2011 From: arno.schuh at in-trier.de (Arno Schuh) Date: Tue, 9 Aug 2011 22:48:15 +0200 Subject: [Snapshot] Frage zur Eingabe der Lizenz-Nr. und meine ersteSicherung References: <43A337E9EFD94E178BC58B537BEF171C@PC1> Message-ID: Hallo Andreas, meines Wissens gilt die Lizenz auch für die aktuelle Version. Ich würde den Code aber einfach markieren und in das Feld einfügen, also nicht von Hand abtippen. Beim Abtippen muss man immer darauf achten, Groß und Kleinschreibung zu berücksichtigen. Ich weiß zwar im moment nicht, ob das auch bei Snapshot wichtig ist, aber generell ist das Kopieren und Einfügen die einfachere Lösung. Und es sind nicht immer nur vier Dateien, sondern können mehr oder weniger sein. Die Größe der Teilstücke lässt sich in den Optionen einstellen. Standard sind, glaube ich, 700 MB oder 1,4 GB (also CD- bzw. DVD-Kapazität). Du könntest also die Teilstücke auch auf CD bzw. DVD brennen und deine Datensicherung dann von dort aus wieder herstellen. Freundliche Grüße Arno From mailinglisten at kroeger-portal.de Fri Aug 19 14:02:47 2011 From: mailinglisten at kroeger-portal.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_Kr=F6ger?=) Date: Fri, 19 Aug 2011 14:02:47 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= Message-ID: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de> Hallo zusammen, wer kann mir einmal genau schreiben, wie ich snapshot als bootfähige CD oder Stick zum Laufen bekomme? Vielleicht ist für euch die frage ja zu einfach. aber ich verstehe das alles nicht und brauche deshalb mal eure Hilfe. Ein Image zu haben, ist ja alles schön und gut. aber wenn der Rechner wirklich mal nicht mehr hoch fährt, nützt mir das ja alles nichts. Freundliche Grüße von Marianne From g.trauernicht at gmx.de Fri Aug 19 15:30:48 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Fri, 19 Aug 2011 15:30:48 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de> References: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de> Message-ID: <4E4E6588.6090507@gmx.de> Hallo Marianne, Marianne Kröger schrieb: > wer kann mir einmal genau schreiben, wie ich snapshot als bootfähige CD oder > Stick zum Laufen bekomme? > Vielleicht ist für euch die frage ja zu einfach. aber ich verstehe das alles > nicht und brauche deshalb mal eure Hilfe. Ich verwende dazu Linux, genauer gesagt Vinux, die Distri für Sehgeschädigte, und beschäftige mich auch gerade damit, weil ich mein Notebook ohne Dual-Boot auf einen früheren Zustand zurücksetzen will. Und direkt von dem einzigen Windows 7 aus will ich es nicht zurücksetzen, weil diese Vorgehensweise bei mir nicht immer reibungslos funktioniert hat. Wenn das mit Vinux für dich nicht zu bömisch ist, könnte ich dir mal die Vorgehensweise genau aufschreiben. Der Vorteil von Linux ist eben, dass dort auch Sprache zur Verfügung steht, was bei DOS nicht der Fall ist. Und auch alle modernen Anschlußformen und Dateisysteme werden ohhne viel Treiber-Geraffel unterstützt. Braillezeile wird sicher auch unterstützt, aber die verwende ich nicht. Also laß es mich wissen, morgen könnte ich da mal was aufschreiben und hier posten. Ich verwende eine Live-CD und danach würde ich auch vorgehen. Klar ginge es auch von USB aber da lauern wesentlich mehr Fallstricke. Hier gibts das Vinux, dass ich aktuell verwende: http://vinux.org.uk/iso/Vinux-3.2.1-i386-CD.iso Grüße Günter From mailinglisten at kroeger-portal.de Fri Aug 19 17:31:36 2011 From: mailinglisten at kroeger-portal.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_Kr=F6ger?=) Date: Fri, 19 Aug 2011 17:31:36 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <4E4E6588.6090507@gmx.de> Message-ID: <20110819153143.931C035E0B@mail.as-11.de> Hallo Günter, es wäre wirklich nett, wenn du hier über dieses Thema mal was posten könntest. Im Moment habe ich zwar nicht die Zeit, mich damit zu beschäftigen, aber wenn ich dann die Zeit habe, befasse ich mich dann damit. Schöne Grüße von Marianne From kontakt at matthias-haenel.de Fri Aug 19 18:35:54 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Fri, 19 Aug 2011 18:35:54 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <20110819153143.931C035E0B@mail.as-11.de> References: <20110819153143.931C035E0B@mail.as-11.de> Message-ID: <4E4E90EA.40902@matthias-haenel.de> Hallo Günter! Am 19.08.2011 17:31, schrieb Marianne Kröger: > > es wäre wirklich nett, wenn du hier über dieses Thema mal was posten > könntest. Ich schließe mich den Ausführungen von Marianne an. > Im Moment habe ich zwar nicht die Zeit, mich damit zu > beschäftigen, aber wenn ich dann die Zeit habe, befasse ich mich dann damit. Marianne, wir nehmen uns beide die Zeit. Gruß von Matthias From michael.winkler at gmx.org Sat Aug 20 21:23:11 2011 From: michael.winkler at gmx.org (Michael Winkler) Date: Sat, 20 Aug 2011 21:23:11 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= Message-ID: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> Hallo, ich hab mir heute von molino at blindzeln.de mal alle Molinos schicken lassen und grad ein bisschen den Überblick verloren (sind ja nicht gerade wenige) ;-) Ich möchte von einem Molino aus auf einem Acer Notebook unter Sprache (und ohne Zeile) ein Snapshot Restore durchführen - welchen Molino muss ich mir denn da am besten bestellen? Wäre nett, wenn mir da jemand weiter helfen könnte! Vielen Dank bereits jetzt und liebe Grüße, Michael Winkler From kontakt at matthias-haenel.de Sun Aug 21 07:32:14 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Sun, 21 Aug 2011 07:32:14 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <4E4E6588.6090507@gmx.de> References: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de> <4E4E6588.6090507@gmx.de> Message-ID: <4E50985E.3060301@matthias-haenel.de> Hallo Günter! Ich heiße zwar nicht Marianne, aber: Am 19.08.2011 15:30, schrieb Günter Trauernicht: > >> wer kann mir einmal genau schreiben, wie ich snapshot als bootfähige CD oder >> Stick zum Laufen bekomme? >> Vielleicht ist für euch die frage ja zu einfach. aber ich verstehe das alles >> nicht und brauche deshalb mal eure Hilfe. > > Ich verwende dazu Linux, genauer gesagt Vinux, die Distri für > Sehgeschädigte, und beschäftige mich auch gerade damit, weil ich mein > Notebook ohne Dual-Boot auf einen früheren Zustand zurücksetzen will. > Und direkt von dem einzigen Windows 7 aus will ich es nicht > zurücksetzen, weil diese Vorgehensweise bei mir nicht immer reibungslos > funktioniert hat. > > Wenn das mit Vinux für dich nicht zu bömisch ist, könnte ich dir mal die > Vorgehensweise genau aufschreiben. Der Vorteil von Linux ist eben, dass > dort auch Sprache zur Verfügung steht, was bei DOS nicht der Fall ist. > Und auch alle modernen Anschlußformen und Dateisysteme werden ohhne viel > Treiber-Geraffel unterstützt. Braillezeile wird sicher auch unterstützt, > aber die verwende ich nicht. Also laß es mich wissen, morgen könnte ich > da mal was aufschreiben und hier posten. Marianne hat ja dann sinngemäß geschrieben, dass sie keine Zeit hat, vielleicht weil es nach Deinen worten zu bömisch ist. :-) Und Du hast sicher deshalb das Thema erst einmal abgehakt. Dennoch würde ich mich freuen, wenn Du auf Dein Angebot, die Vorgehensweise aufzuschreiben, zurückkommst. Danke und Gruß von Matthias From g.trauernicht at gmx.de Sun Aug 21 10:48:46 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Sun, 21 Aug 2011 10:48:46 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <4E50985E.3060301@matthias-haenel.de> References: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de> <4E4E6588.6090507@gmx.de> <4E50985E.3060301@matthias-haenel.de> Message-ID: <4E50C66E.3090705@gmx.de> Hallo Matthias, Matthias Haenel schrieb: > Marianne hat ja dann sinngemäß geschrieben, dass sie keine Zeit hat, > vielleicht weil es nach Deinen worten zu bömisch ist. :-) Und Du hast > sicher deshalb das Thema erst einmal abgehakt. Nein, ich stehe zu meinem Wort. > Dennoch würde ich mich freuen, wenn Du auf Dein Angebot, die > Vorgehensweise aufzuschreiben, zurückkommst. Ich bin dabei. Nur es ist mehr Arbeit, als ich dachte. Ich gehe davon aus, dass einige mit Linux bisher gar nicht oder kaum zu tun hatten. Da gibts doch einiges zu erklären. Es wird eine umfangreichere Anleitung. Also bitte noch etwas Geduld. In den nächsten Tagen werde ich die Anleitung hier posten. Grüße Günter From Klaviermueller at gmx.de Sun Aug 21 11:05:16 2011 From: Klaviermueller at gmx.de (=?iso-8859-1?Q?Roland_M=FCller?=) Date: Sun, 21 Aug 2011 11:05:16 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= References: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de><4E4E6588.6090507@gmx.de> <4E50985E.3060301@matthias-haenel.de> <4E50C66E.3090705@gmx.de> Message-ID: <5CF9301A6ABE45F8867C23A1D60504BF@besitzer> Hallo Günter, Günter Trauernicht wrote: > Hallo Matthias, > > Matthias Haenel schrieb: > >> Marianne hat ja dann sinngemäß geschrieben, dass sie keine Zeit hat, >> vielleicht weil es nach Deinen worten zu bömisch ist. :-) Und Du >> hast sicher deshalb das Thema erst einmal abgehakt. > > Nein, ich stehe zu meinem Wort. > > >> Dennoch würde ich mich freuen, wenn Du auf Dein Angebot, die >> Vorgehensweise aufzuschreiben, zurückkommst. > > Ich bin dabei. Nur es ist mehr Arbeit, als ich dachte. Ich gehe davon > aus, dass einige mit Linux bisher gar nicht oder kaum zu tun hatten. > Da > gibts doch einiges zu erklären. Es wird eine umfangreichere Anleitung. > Also bitte noch etwas Geduld. In den nächsten Tagen werde ich die > Anleitung hier posten. Genau, ich z.b. hab darüber so gut wie keinen Schimmer, deshalb freu ich mich schon auf deine präzise Anleitung. Gruß Roland From frank.krueger at blindzeln.de Sun Aug 21 11:21:26 2011 From: frank.krueger at blindzeln.de (=?ISO-8859-1?Q?Frank_Kr=FCger?=) Date: Sun, 21 Aug 2011 11:21:26 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <4E50C66E.3090705@gmx.de> References: <20110819121001.9091E35E0E@mail.as-11.de> <4E4E6588.6090507@gmx.de> <4E50985E.3060301@matthias-haenel.de> <4E50C66E.3090705@gmx.de> Message-ID: <4E50CE16.3020704@blindzeln.de> Hallo Günter und in die Runde, am 21.08.2011 10:48:46 schrieb Günter Trauernicht: > Nein, ich stehe zu meinem Wort. Sehr schön. > Ich bin dabei. Nur es ist mehr Arbeit, als ich dachte. Ich gehe davon Demnach hattest Du es völlig unterschätzt, denn vorgestern hast Du geschrieben gehabt, daß Du es "morgen" aufschreiben wirst. Wie zu sehen ist warteten gestern einige gespannt darauf ... > aus, dass einige mit Linux bisher gar nicht oder kaum zu tun hatten. Da Richtig. > gibts doch einiges zu erklären. Es wird eine umfangreichere Anleitung. > Also bitte noch etwas Geduld. In den nächsten Tagen werde ich die > Anleitung hier posten. Sehr schön. Es warten wie gesehen einige, darunter auch ich, darauf. Wir sind also gespannt darauf ... ;-) -- Viele Grüße Frank From Keller-homburg at iscb.de Sun Aug 21 11:53:46 2011 From: Keller-homburg at iscb.de (Klaus Keller) Date: Sun, 21 Aug 2011 11:53:46 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= Message-ID: <0MBq6h-1R5pZM3rMN-00ALqn@mrelayeu.kundenserver.de> Hallo Günter, auch ich freue mich auf die Anleitung von Dir. Vielen Dank schon mal für die viele Arbeit, die Du Dir für uns machst. Viele Grüße Klaus From mailinglisten at kroeger-portal.de Sun Aug 21 16:14:10 2011 From: mailinglisten at kroeger-portal.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_Kr=F6ger?=) Date: Sun, 21 Aug 2011 16:14:10 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <0MBq6h-1R5pZM3rMN-00ALqn@mrelayeu.kundenserver.de> Message-ID: <20110821141419.6FA1635E0B@mail.as-11.de> Hallo zusammen, ich habe keine Zeit, weil ich besuch habe und nächste Woche für ein paar Tage weg fahre. Die bömischen Dörfer waren mir schon klar, aber das hat bei mir dann nichts mit Zeitmangel zu tun. Matthias, wenn jeder von uns aus dem Urlaub zurück ist, machen wir uns daran. Vielleicht kriegen wir ja was gemeinsames über Skype, dann vielleicht auch mit Roland auf die Beine. Wäre schön, wenn daraus was tolles entsteht. So, jetzt wieder an den Kaffeetisch. Schöne Grüße von Marianne From kontakt at matthias-haenel.de Sun Aug 21 19:39:15 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Sun, 21 Aug 2011 19:39:15 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Bootf=E4higes_Snapshot_erstellen?= In-Reply-To: <20110821141419.6FA1635E0B@mail.as-11.de> References: <20110821141419.6FA1635E0B@mail.as-11.de> Message-ID: <4E5142C3.6010006@matthias-haenel.de> Hallo Marianne! Am 21.08.2011 16:14, schrieb Marianne Kröger: > > ich habe keine Zeit, weil ich besuch habe und nächste Woche für ein paar > Tage weg fahre. Die bömischen Dörfer waren mir schon klar, aber das hat bei > mir dann nichts mit Zeitmangel zu tun. Ich habe es nicht bös gemeint und wollte nur vermeiden, dass der erwähnte Zeitmangel dazu führen könnte, Günter von seinen Aktivitäten abzuhalten. Aber inzwischen haben sich ja einige Interessenten zu Worte gemeldet. > Matthias, wenn jeder von uns aus dem Urlaub zurück ist, machen wir uns > daran. Vielleicht kriegen wir ja was gemeinsames über Skype, dann vielleicht > auch mit Roland auf die Beine. Wäre schön, wenn daraus was tolles entsteht. Ich beteilige mich sehr gern an einer solchen Gemeinschaftsaktion. Gruß von Matthias From farqat at web.de Sun Aug 21 20:00:01 2011 From: farqat at web.de (ferdinand bugert) Date: Sun, 21 Aug 2011 20:00:01 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> Message-ID: > Hallo, > ich hab mir heute von molino at blindzeln.de mal alle Molinos schicken lassen > und grad ein bisschen den Überblick verloren (sind ja nicht gerade wenige) > ;-) warum fragst du denn nicht dort, wo du die molinos (oder wie die esel auch heißen) bestellt hast. man glaubt es nicht mit welcher gedankenlosigkeit diese molinos durch die welt streifen ;-) sehr verwundert über so manche anfragen hier farid From cordhagen at as-x.de Sun Aug 21 22:08:33 2011 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Sun, 21 Aug 2011 22:08:33 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> Message-ID: <805759196.20110821220833@as-x.de> Huhu Michael, > Ich möchte von einem Molino aus auf einem Acer Notebook unter Sprache (und > ohne Zeile) ein Snapshot Restore durchführen - welchen Molino muss ich mir > denn da am besten bestellen? Du weisst, dass es eine Molino-Mailinglistec auch gibt? ;-) Zur Wiederherstellung Deines Rechners könntest Du den Molino BackUp oder den Molino DOS nehmen. Hast dann aber eben ein DOS-System drauf, dass Du vorbereitet bekommst und nur an Dein System anpassen musst. Wenn Du eine Braillezeile hast, zu der es noch DOS-Treiber gibt, kannst Du sie einbinden. Ansonsten würde eine Wiederherstellung unbeaufsichtigt durchlaufen. Auch könntest Du natürlich den Molino Knoppix, Adriane oder Vinux nehmen und Dir da die Wiederherstellung mit Snapshot einbauen. Nicht offiziell gibt es den Molino XP, wo ein Windows XP gestartet wird, so dass Du in vertrauer Umgebung ganz normal mit Screenreader und Snapshot arbeiten kannst. Mit dabei ist schon allerlei Software und Werkzeuge. _Aber_ bisher empfehle ich diesen Molino nur für Sehrestler, da ich das Zusammenspiel der automatischen Treibereinbindung im Verhältnis zum Start von NVDA noch nicht zuverlässig genug habe. Da muss ich noch mal dran arbeiten. Problem ist nämlich noch, dass NVDA Millisekunden zu früh startet und dann den eigentlich schon eingebundenen Audiotreiber noch nicht zu fassen bekommt und in dem Moment läuft er ins Leere und bliebe stumm. Kann man aber natürlich schon umgehen mit Beenden von NVDA und erneutem Starten im Blindflug. Ich hatte immer zu wenig Zeit, mich genau daran noch zu schaffen zu machen. Dann aber wäre dieser Molino natürlich ein schweizer Taschenmesser für blinde Computeristen. Ich (und Andere, sowie darunter ein blinder Systemadministrator) arbeiten aber viel, oft und gern mit dem Ding. Aber wenn das was für Dich wäre, würde ich noch warten, bis ich da noch mal dran war. So und an Deiner Stelle würde ich das alles doch erst mal außer Acht lassen. Zwar sind die 19 Euro nicht rausgeworfenes Geld, aber wenn Günter hier schon anbietet, eine gut nutzbare Lösung zur Wiederherstellung mit Snapshot zu erarbeiten, könntest Du das ja einfach mal mit ausprobieren. Denn das kann ich Dir auch versprechen - es macht einfach auch Spaß, sich etwas zu erarbeiten, was dann am Ende gut funktioniert und man lernt viel dabei. So ging es mir jedenfalls im Laufe der Jahre Molino-Entwicklung. -- Herzliche Grüße Cord From pre at online.de Mon Aug 22 13:57:22 2011 From: pre at online.de (=?iso-8859-1?Q?Eberhard_Prei=DFing?=) Date: Mon, 22 Aug 2011 13:57:22 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: <805759196.20110821220833@as-x.de> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> <805759196.20110821220833@as-x.de> Message-ID: <1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> Hallo Cord, Gibt es für Windows7 home auch einen Molino? Gruß - Eberhard From cordhagen at as-x.de Mon Aug 22 14:25:23 2011 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Mon, 22 Aug 2011 14:25:23 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: <1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> <805759196.20110821220833@as-x.de> <1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> Message-ID: <1169310510.20110822142523@as-x.de> Huhu Eberhard, > Gibt es für Windows7 home auch einen Molino? Gruß - Eberhard Nur den Molino Winstall 7, in der 32Bit und in der 64Bit-Version. Damit lässt sich Windows 7 lediglich (in einem Affenzahn ;-) installieren. -- Herzliche Grüße Cord From kontakt at matthias-haenel.de Mon Aug 22 15:07:29 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Mon, 22 Aug 2011 15:07:29 +0200 Subject: [Snapshot] =?utf-8?q?Restore_=C3=BCber_Molino?= In-Reply-To: <1169310510.20110822142523@as-x.de> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> <805759196.20110821220833@as-x.de> <1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> <1169310510.20110822142523@as-x.de> Message-ID: Huhu Cord! On Mon, 22 Aug 2011 14:25:23 +0200, Cord Hagen wrote: > >> Gibt es für Windows7 home auch einen Molino? Gruß - Eberhard > > Nur den Molino Winstall 7, in der 32Bit und in der 64Bit-Version. > Damit lässt sich Windows 7 lediglich (in einem Affenzahn ;-) > installieren. Das hat aber nichts mit SNAPSHOT-Restore zu tun! ;-) Gruß von Matthias From pre at online.de Mon Aug 22 15:48:05 2011 From: pre at online.de (=?iso-8859-1?Q?Eberhard_Prei=DFing?=) Date: Mon, 22 Aug 2011 15:48:05 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: <1169310510.20110822142523@as-x.de> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org><805759196.20110821220833@as-x.de><1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> <1169310510.20110822142523@as-x.de> Message-ID: <55519A942FD34D72B72C0D0329A9EC80@EberhardPC> Versteh ich Dich,Cord, richtig: Dieser Molino ist für einen restore mit Snapshot (noch) nicht geeignet? Muss er für den Restore ergänzt werden? und wann könnte ein für den Restore tauglicher Molino für windows7 home 32 bit verfügbar sein? Mit Gruß und Dank für Auskünfte Eberhard -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: snapshot-bounces+pre=online.de at blindzeln.net [mailto:snapshot-bounces+pre=online.de at blindzeln.net] Im Auftrag von Cord Hagen Gesendet: Montag, 22. August 2011 14:25 An: Eberhard Preißing Betreff: Re: [Snapshot] Restore über Molino Huhu Eberhard, > Gibt es für Windows7 home auch einen Molino? Gruß - Eberhard Nur den Molino Winstall 7, in der 32Bit und in der 64Bit-Version. Damit lässt sich Windows 7 lediglich (in einem Affenzahn ;-) installieren. -- Herzliche Grüße Cord - Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe - Erste Schritte mit DriveSnapshot? mailto:anleitung at snapshot.blindzeln.de DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden? mailto:taskplaner at snapshot.blindzeln.de DriveSnapshot lizenzieren? mailto:shop at blindzeln.de _ Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/pre%40online.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de From g.trauernicht at gmx.de Tue Aug 23 23:23:00 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Tue, 23 Aug 2011 23:23:00 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Anleitung_zum_Zur=FCckschreiben_eines_S?= =?iso-8859-1?q?napshot-Images_unter_Vinux?= Message-ID: <4E541A34.5050605@gmx.de> Hallo alle, die es interessiert, hier nun endlich die versprochene Anleitung, wie man mit Hilfe von Vinux ein mit Drivesnapshot erstelltes Image zurückschreibt. Leider ist sie doch etwas länger geworden, aber da sich die Anleitung an Leute richtet, die mit Linux noch nichts oder kaum was zu tun hatten, ließ sich das nicht vermeiden. Deshalb hat die Erstellung auch etwas länger gedauert. Die Anleitung ist so gehalten, dass eventuelle Probleme von vorn herein möglichst ausbleiben. Vor dem Start von Vinux bitte erstmal alles mindestens ein mal gründlich durchlesen, und dann die Anleitung Schritt für Schritt abarbeiten. Sollte irgendwas unklar sein, einfach nachfragen, am besten hier im Forum. Es geht ja um das Zurücksetzen eines Rechners mit Drivesnapshot und um dieses Prog dreht sich ja diese Liste. Von daher dürften auf die Anleitung bezogene Rückfragen zum Listenthema gehören. Andere Listenmitglieder mit Linuxkenntnissen dürfen sich gerne mit einbringen. Und noch ein Hinweis: Es empfielt sich, diese anleitung schon mal durchgearbeitet und nachvollzogen zu haben, bevor der Ernstfall tatsächlich eintritt. Nur so klappt das Zurücksetzen auch, wenn es wirklich drauf ankommt. Zu Anfang laden wir uns zwei Dinge aus dem Netz, falls noch nicht vorhanden: 1. Das ISO-Image von Vinux 3.2.1, das gibts hier: http://vinux.org.uk/iso/Vinux-3.2.1-i386-CD.iso 2. Snapshot für Linux, das es hier gibt: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.static Snapshot.static ist die ausführbare Datei für die Textkonsole bzw. für das Terminal unter Linux. Was für Windows die Eingabeaufforderung ist, ist für Linux das Terminal. Die snapshot.static wird unter Linux so verwendet, wie die Datei Snapshot.exe unter DOS bzw. unter Windows in der Eingabeaufforderung. Snapshot für Linux hat also keine grafische Oberfläche. Es wird mit den gleichen Parametern aufgerufen, wie die snapshot.exe. Es lassen sich keine Images damit erstellen, sondern nur bereits vorhandene Images zurückschreiben. Aber genau darum geht es ja auch hier. Das ISO-File brennen wir auf CD und die Datei snapshot.static kopieren wir auf den externen Datenträger in das Verzeichnis, in dem das Image liegt, dass wir eventuell später mal mit Vinux zurückschreiben wollen. Das wär's dann schon an Vorbereitung. Das der Rechner so konfiguriert ist, dass von CD gebootet wird, wenn eine bootfähige CD eingelegt ist, setze ich voraus. Jetzt erst mal einige grundlegende Dinge, die man über Linux wissen sollte: Eben habe ich des einfacheren Einstiegs wegen einige Parallelen zwischen Linux und Windows gezogen. Das wird ab jetzt nicht mehr möglich sein. In Linux muß man sich umorientieren, was den Zugriff auf Systemresourcen betrifft. Auf Laufwerke und Verzeichnisse unter Linux wird ganz anders zugegriffen, als wir das von Windows kennen. Unter Linux gibt es zB keine Laufwerksbuchstaben. Laufwerke, also auch Festplatten und Sticks, werden prinzipiell wie Verzeichnisse behandelt. Das höchste Verzeichnis in der Verzeichnisstruktur von Linux ist das "root"-Verzeichnis. Unterhalb dieses Verzeichnisses sind alle systemrelevanten Informationen in den verschiedensten Verzeichnissen abgelegt. die Laufwerke finden wir zB in dem Verzeichnis "/dev". Dev ist die Abkürzung für Device. Ein weiteres Verzeichnis, dass für uns relevant wird, ist das Verzeichnis "/mnt". Mnt steht für "mount". Mount bedeutet so viel wie Einhängen. Wenn wir unter Linux auf irgend ein Dateisystem zugreifen wollen, dann ist es erforderlich, dass wir dieses Dateisystem bzw. die betreffende Partition erstmal in das System, also in dessen Verzeichnisbaum einhängen. Wenn wir das nicht machen würden, könnte Linux die Dateien auf einer Partition nicht lesen und auch keine Daten auf eine Partition speichern. Für unser Vorhaben bedeutet das, dass wir, bevor wir ein Snapshot-Image zurückschreiben können, die Partition, wo das Image und snapshot.static gespeichert ist, in das System einhängen müssen. D.h. wir müssen die Partition mounten, und zwar in das Verzeichnis /mnt. Wenn wir dann auf das Image zugreifen wollen, geschieht das über das Verzeichnis "/mnt". Soviel erstmal vorweg. Wie das genau geht, dazu kommen wir später. Jetzt wird es wieder praktisch. Wenn wir ein Image mit Snapshot unter Linux zurückschreiben wollen, legen wir die Vinux-CD ein, entfernen alle USB-Geräte, mit Ausnahme des Speichers, auf dem sich das Image befindet, und starten den Rechner neu. Ich gehe in dieser Anleitung davon aus, dass sich das Image auf einem USB-Speicher befindet. Weiter gehe ich auch erstmal davon aus, dass sich im Rechner nur eine einzige Festplatte befindet und dass es sich bei der Platte um eine SATA-Platte handelt. Das heißt aber nicht, dass diejenigen, die noch eine IDE-Platte im Rechner betreiben, nicht weiterlesen brauchen. Es hat einfach mit der Art und Weise zu tun, wie Linux festplatten anspricht. Der Bootvorgang von Vinux dauert einige Minuten, zumindest bei mir. Wenn der Bootvorgang abgeschlossen ist und alles geklappt hat, ertönt ein kurzer Jingle und kurz danach meldet sich Orca zu Wort. Wenn das der Fall ist, befinden wir uns auf dem Gnome-Desktop, einer grafischen Benutzeroberfläche von Linux. Von nun an steht uns eine Sprachausgabe zur Verfügung. Die Sprache ist Englisch. Das mag für den einen oder anderen abschreckend sein, sollte aber nicht weiter stören, da ich jeden Schritt erkläre. Kommt auch nach längerem Warten keine Sprache und kein Jingle, dann kann zumindest ich da nicht weiterhelfen, da ich mich da auch zu wenig auskenne. Ich habe Vinux auf drei verschiedenen Rechnern ausprobiert, um einigermaßen zuverlässige Anweisungen geben zu können und um zu gucken, wie zuverlässig Vinux hochfährt. Auf allen Rechnern lief Vinux letztendlich fast problemlos. Auf zwei Rechnern war der Start-Jijngle zu hören und Orca sprach ohne Probleme. Auf einem Rechner allerdings kam kein Ton. Nach einiger Wartezeit war der Ton dann aber auf einmal da. Keine Ahnung, woran das liegt und wie man sowas abstellen kann. Ich kann nur hoffen, dass Vinux bei euch problemlos startet. Unter Vinux müssen wir mit einem amerikanischen Tastaturlayout arbeiten, aber auch das soll nicht weiter stören. Anders hierbei ist unter anderem, dass y und z vertauscht sind. Für die Eingabe der Befehle brauchen wir den Schrägstrich, den Bindestrich und den Punkt. Der Punkt ist an gewohnter Stelle, der Schrägstrich liegt auf der Taste, wo wir den Bindestrich haben und der Bindestrich befindet sich auf der Taste, wo wir das ß haben. Gleich in der Eingabeaufforderung kann man ruhig alle Tasten ausprobieren und sich die Tasten ansagen lassen. So erfährt man, wo welches Zeichen zu finden ist. Bevor man einen Befehl eingibt, sollte man natürlich alle eingegebenen Zeichen wieder löschen. Der Schrägstrich heißt auf Englisch slash, der Bindestrich heißt dash oder hyphen und der Punkt dot oder fullstop. Soviel erstmal wieder an Theorie zwischendurch. Wer mit diesem amerikanischen Tastaturlayout nun gar nicht klarkommt, hat die Möglichkeit, auf das deutsche Layout umzuschalten. Das geht im Menü der grafischen Oberfläche gnome, in das wir mit Alt+F1 reinkommen, unter System/Preferences/keyboard/Register Layout. Dort mit dem Schalter "Add" das deutsche Layout hinzufügen, das US- oder UK-Layout entfernen, den Schalter "Apply System Wide" betätigen, dann mal das "y" drücken, um zu testen, ob da auch wirklich das "y" angesagt wird, und schließlich das Fenster über den Close-Button verlassen. Jetzt folgen Tastatureingaben, die ich mal etwas stichwortartig wiedergebe: Alt+F1, um ins Menü von Gnome zu kommen, einmal Pfeil runter bis auf Accessoieres, jetzt Pfeil rechts, um das Accessoieres-Menü zu öffnen, dann so lange Pfeil runter, bis "Terminal" angesagt wird und schließlichEnter, um das Terminal zu öffnen. Jetzt befinden wir uns in einem Terminal, einer Art Eingabeaufforderung. Von hier aus setzen wir später das Zurückschreiben des Images in Gang. Zuerst wollen wir das Terminalfenster Maximieren. Dazu betätigen wir, wie unter Windows, Alt+Leertaste, Pfeil runter bis auf "Maximize" und drücken dann Enter. Das Terminalfenster sollte jetzt maximirt sein. Bevor es mit dem Schreiben des Images losgeht, müssen wir aber noch wieder einige Vorbereitungen treffen. Wir haben ja schon gelernt, dass wir eine Partition erst in das System einhängen müssen, wenn wir Daten darauf lesen oder schreiben wollen. Und damit die Partition der Festplatte oder des Sticks eingehängt werden kann, brauchen wir einen Einhängepunkt, einen sog. Mountpoint. Diesen erstellen wir in dem schon erwähnten Verzeichnis /mnt mit dem Standardbefehl "mkdir {Verzeichnis}", wobei Verzeichnis durch den gewünschten Verzeichnisnamen zu ersetzen ist. Alle Befehle, die wir eingeben, werden mit einem "sudo" eingeleitet, weil die Befehle, die wir brauchen, eigentlich nur jemand mit Administratorrechten ausführen darf. Wir haben aber nur einfache Benutzerrechte. Für jeden Befehl müssen wir uns deshalb Admin-Rechte anfordern. Die Admin-Rechte bestehen immer nur für diesen einen Befehl. Natürlich könnten wir uns auch einmalig Admin-Rechte verpassen, aber zur Vermeidung von unnötigen und schwerwiegenden Fehlern behelfen wir uns mit den temporären Admin-Rechten oder auch root-Rechten, wie diese auch in Verbindung mit Linux bezeichnet werden. Um den Mountpunkt korrekt benennen zu können, müssen wir erstmal schauen, welche Datenträgerbezeichnung unser externer Datenträger vom System erhalten hat. Dazu lassen wir uns eine Übersicht mit dem Partitionierungstool fdisk anzeigen. Folgenden Befehl geben wir dafür ein, ohne Anführungszeichen, versteht sich: "sudo fdisk -l" Dieser und auch jeder andere Befehl im terminal wird mit Enter bestätigt. Da wir derzeit nur zwei Datenträger zur Verfügung haben sollten, müßte uns die Liste zwei Disks ausgeben, einmal ein Datenträger mit der Bezeichnung /dev/sda und /dev/sdb. /dev/sda ist die interne Festplatte und sdb der externe Datenträger. Um die Liste auszulesen, können wir den Bildschirm mit Num 7 zeilenweise raufgehen und uns zeilenweise vorlesen lassen. Mit Num 9 kommen wir wieder abwärts, mit Num 6 wortweise bzw. spaltenweise nach rechts und mit Num 4 wort- bzw. spaltenweise wieder nach links. Zeichenweise bewegen wir uns mit Num 1 und Num 2. Mit Num 8 lassen wir uns die aktuelle Zeile ansagen und mit Num 5 das aktuelle Wort bzw. die aktuelle Spalte. Das funktioniert übrigens nicht nur im Terminal, sondern auch in Gnome in der grafischen Umgebung. In den Angaben in der Liste finden wir unter anderem auch die Größenangaben der einzelnen Partitionen, die es uns erlauben, die Partitionen zu identifizieren und so festzustellen, welche Partition hier unter Linux welcher Partition unter Windows entspricht. Die Größenangabe können wir gezielt anspringen, indem wir mit Num 7 oder Num 9 eine bestimmte Zeile auswählen, in der eine Partition genannt wird und dort zwei Mal Num 6 drücken. Damit gehen wir zwei Spalten nach rechts und finden dort die Speicherkapazität der betreffenden Partition. Im weiteren gehe ich davon aus, dass sda die interne Festplatte und sdb der externe Datenträger ist. Sollte es bei euch anders sein, bitte die weiteren Befehle entsprechend anpassen. Im terminal kommen wir übrigens mit Num Plus wieder zum Eingabeprompt. Der Focus von Orca würde aber auch automatisch wieder in die Zeile springen, wo sich der Eingabecursor befindet, sobald wir was eingeben. In der Liste finden wir nicht nur die Bezeichnungen sda und sdb, sondern zumindest auch sda1 und sdb1 mit den dazugehörigen Größenangaben. Unter sda finden wir vielleicht auch sda2, sda3, sda4 usw. Die Nummer hinter sda und sdb stehen für die einzelnen Partitionen. Unter Linux und auch unter Windows werden Partitionen immer beginnend mit eins durchnummeriert. Stoßen wir also beispielsweise auf eine Bezeichnung sda, sdb oder sdc, ist damit ein bestimmter Datenträger gemeint. Treffen wir auf eine Bezeichnung wie sda3, sdb 1 oder sdc4, ist eine bestimmte Partition eines bestimmten Datenträgers gemeint. In der mit fdisk ausgegebenen Liste können wir übrigens auch schon mal für später die Partition ermitteln, auf die das Image zurückgeschrieben werden soll, damit wir die richtige Partition an Snapshot übergeben können. Wir geben also jetzt folgenden Befehl ein, auch hier und im folgenden ohne Anführungszeichen, versteht sich, um einen Mountpoint im Verzeichnis "/mnt" zu erstellen: "sudo mkdir /mnt/sdb1", Wenn keine Fehlermeldung kommt, sondern einfach der nächste Eingabeprompt erscheint, hat alles geklappt. Linux gibt grundsätzlich nur eine Rückmeldung, wenn irgendwas nicht funktioniert. Ansonsten gibts auf Tastatureingaben von Standardbefehlen im Terminal keine Rückmeldung. Alle von Linux vordefinierten Befehle in der Eingabeaufforderung werden übrigens komplett klein geschrieben. Linux ist generell Case sensitive, mkdir ist also nicht das Gleiche, wie MKDir oder Mkdir. Verzeichnisnamen und Dateinamen werden auch alle klein geschrieben. "/sdb1" steht für die Partition der externen Festplatte oder des Sticks, auf dem das Snapshot-Image gespeichert ist. Bei Linux oder zumindest bei Vinux und auch Knoppix verhält es sich so, dass SATA- und USB-Geräte mit /sda, sdb, sdc usw. angesprochen werden. Die erste interne Festplatte erhält sda und jeder weitere Datenträger würde sdb, sdc usw. bekommen, wobei Festplatten vor den Sticks eingeordnet werden. Vieleicht könnte man auch sagen, lokale Datenträger werden erst abgearbeitet und dann kommen Wechseldatenträger, wobei ich diese Vermutung nicht überprüft habe. Mit sda oder sdb können wir aber erstmal nur den Datenträger an sich ansprechen. Wir wollen aber nicht nur einen Datenträger, sondern eine bestimmte Partition auf dem Speicher ansprechen. Dazu wird der Datenträgerbezeichnung sdx einfach die Nummer der Partition angehängt, wie oben schon erwähnt. Da externe Sticks und Platten in der Regel nur eine Partition haben, gehe ich hier davon aus, dass das Image auf der ersten und einzigen Partition des Speichermediums gespeichert ist, folglich also auf "sdb1". Deshalb heißt, der besseren Nachvolziehbarkeit wegen, unser Mountpunkt entsprechend der Datenträgerbezeichnung unseres USB-Speichers /mnt/sdb1. Mit dem eben genannten Befehl haben wir also jetzt unterhalb des Verzeichnisses /mnt ein weiteres Verzeichnis mit dem Namen "sdb1" erstellt. So, den Mountpunkt haben wir. Jetzt geht es an's Einhängen der Partition, und zwar der Partition, auf der das Image gespeichert ist. Die Partition, auf die wir das Image zurückschreiben wollen, braucht und darf übrigens nicht ins System eingehängt werden, weil wir nicht unmittelbar auf deren Dateisystem zugreifen wollen. Snapshot kümmert sich während des Zurückschreibens überhaupt nicht um den Inhalt einer Partition. Deshalb interessiert uns auch nicht das auf unserer Zielpartition befindliche Dateisystem. Die Partition kann theoretisch auch völlig leer sein. Zum Einhängen benötigen wir den Befehl "mount[Option] Quelle Ziel". Welche Optionen man dem Mount-Befehl übergeben kann, interessiert uns hier erstmal nicht. Zuerst überprüfen wir mit "mount Quelle", ob unsere Quelle nicht vielleicht schon ins System eingehängt wurde. Gnome macht sowas nämlich gerne automatisch, ohne zu Fragen. Der erzeugte Mountpunkt nützt uns aber nichts im Terminal und wenn wir uns einen neuen Mountpunkt schaffen, ohne den automatisch erstellten vorher auszuhängen, kriegen wir nicht die Zugriffsberechtigungen, die wir brauchen. Wir geben ein: "sudo mount /dev/sdb1" und achten darauf, was wir für eine Ausgabe kriegen. Wenn wir die Ansage nicht gleich mitbekommen haben, behelfen wir uns wieder mit Num 7 und Num 9. Wenn die Ausgabe "Already Mounted in ..." lautet, dann müssen wir nochmal in die grafische Umgebung, um den Datenträger dort auszuhängen. Dazu betätigen wir Alt+Tab. Nun sind wir wieder in Gnome und betätigen Alt+F1, um ins Menü zu kommen. Mit Pfeil runter bis auf "System Tools", einmal Pfeil rechts, dann Pfeil runter bis auf "File Browser root" und dort Enter. Das Fenster des File Browsers sollte sich öffnen. Jetzt zwei mal Tab, bis auf "Places" und jetzt so oft Pfeil runter, bis wir das Label unseres externen Datenträgers hören. Hat die Platte oder der Stick kein Label, wird stattdessen die Speicherkapazität aufgeführt. auf dem entsprechenden Eintrag die Kontextmenü-Taste betätigen und bis auf "Unmount" gehen. Jetzt hier nichts weiter machen, einfach mit Alt+F4 den File Browser schließen. Mit Alt+Tab gelangen wir dann wieder zurück in das geöffnete Terminal. Das hören wir an der Ansage "Vinux at Vinuxcolon~$. So lautet das Label unseres Eingabeprompts. Damit haben wir den störenden Mountpunkt beseitigt und können jetzt unseren externen Datenträger vom Terminal aus mounten. Wir übergeben dem Befehl die Quelle, nämlich die Partition, auf der das Image liegt, und das Ziel, den eben erstellten Mountpoint. Also bitte folgenden Befehl eingeben: "sudo mount /dev/sdb1 /mnt/sdb1" Auch hier gilt wieder, wenn keine Rückmeldung angezeigt wird, hat alles geklappt. Ich erinnere nochmal daran, dass dieser Befehl entsprechend anzupassen ist, wenn euer externer Datenträger nicht die Bezeichnung sdb hat. Zur Kontrolle schauen wir mal, ob der Inhalt des externen Datenträgers jetzt unter dem eben eingerichteten Mountpunkt /mnt/sdb1 zu erreichen ist. Dazu verwenden wir den Befehl "ls". Als Parameter übergeben wir den Mountpunkt "/mnt/sdb1". Wir geben also ein: "ls /mnt/sdb1" Der Inhalt des Datenträgers bzw. des Verzeichnisses sollte jetzt auf dem Bildschirm angezeigt werden. Mit den Tasten des Nummernblocks können wir uns auch hier wieder in aller Ruhe den Bildschirminhalt anschauen. Standardmäßig werden übrigens alle Dateien und Verzeichnisse nebeneinander angezeigt, und nicht untereinander, wie der eine oder andere es vielleicht noch von DOS und dem dir-Befehl kennt. Wenn alles soweit geklappt hat, müssen wir jetzt gucken, wo das Image hingeschrieben werden soll. Wenn die Partitionsstruktur der internen Festplatte noch die selbe ist, wie zum Zeitpunkt der Image-Erstellung, können wir Snapshot anweisen, das Ziel automatisch zu finden. Ich gebe allerdings bei derart gravierenden Eingriffen nicht so gerne die Kontrolle aus der hand und deshalb erscheint es mir sinnvoll, ein paar Worte darüber zu verlieren, wie man von Hand die Partition ermitteln kann, wo das Image hingeschrieben werden soll. Wir wissen, die interne Festplatte ist sda. Die Frage ist aber, welche Nummer hat die Partition. Wenn es sich um ein Image einer XP- Systempartition handelt, dann ist die Bezeichnung der Zielpartition mit hoher Wahrscheinlichkeit sda1. Handelt es sich um eine Windows Vista- oder 7-Partition, ist unsere Zielpartition nicht zwangsläufig sda1. sda1 ist möglicherweise die unter Windows unsichtbare Partition, die Vista und Win7 zur Systemwiederherstellung benötigen. Wenn wir also Vista oder Windows 7 zurücksetzen wollen, ist unsere Zielpartition möglicherweise sda2. Wenn der Hersteller allerdings noch eine Recovery-Partition eingerichtet hat, die unter Windows ebenfalls unsichtbar ist, dann wird diese Recovery-Partition wahrscheinlich die erste Partition sein, die Bootpartition von Windows wäre dann die zweite und die eigentliche, uns geläufige, Windows-Partition die dritte. In diesem Fall wäre die Zielpartition sda3. Das sind alles Dinge, um die man sich unter Windows gar nicht kümmern muß. Da haben wir einfach nur die Laufwerksbuchstaben, und die Partitionen, die wir nicht sehen sollen, kriegen gleich gar keinen Buchstaben. Unter Linux ist das aber anders und deshalb müssen wir uns einige zusätzliche Gedanken machen. Mit diesen Überlegungen und der bereits oben geschilderten Vorgehensweise können wir uns wenn nötig, noch einmal die Liste der zur Verfügung stehenden Datenträger und Partitionen ansehen. Der Befehl lautet: "sudo fdisk -l" Die Liste können wir nochmal mit den Tasten des Nummernblocks durchgehen. Wir richten unser Augenmerk auf die neben den Partitionen angegebene jeweilige Größe. Hierbei ist es natürlich hilfreich, wenn man die Größen seiner Partitiohnen ungefähr kennt. Sind mehrere Partitionen gleich groß, ist die Reihenfolge unter Windows die gleiche, wie unter Linux. Sind beispielsweise C:, D: und E: alle jeweils 330 GB groß, werden die Partitionen auch in dieser Reihenfolge unter Linux durchnummeriert. Das gilt natürlich nur dann, wenn die Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben so beibehalten wurde, wie Windows sie vergeben hat und keine für Windows unsichtbare Partition dazwischen liegt. Enthält die angezeigte Liste die Partitionen sda1 bis sda4, und ist sda2 die erste Partition mit 330 GB, dann entspricht sda2 C:, sda3 D: und sda4 E:. Das ist, wie geschrieben nur ein Beispiel, um zu demonstrieren, wie man die richtige Zielpartition ermittelt. Da es bei der Arbeit mit Snapshot unter Linux wohl hauptsächlich darum geht, eine Systempartition zurück zu schreiben, wird die Zielpartition meistens sda1 oder sda2 sein, wenn man eine Recovery-Partition hat, vielleicht auch mal sda3. Alles darüber dürfte wohl eher selten sein. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, sich Klarheit über die Partitionsstruktur auf der im Rechner befindlichen Festplatte zu verschaffen, und der führt über Drivesnapshot selbst. Wir können snapshot.static mit dem Parameter "show /dev/sda" aufrufen. sda ist ja die interne Festplatte. Als erstes gibt Snapshot eine Liste aller gefundenen Speicher aus, und anschließend eine detailierte Übersicht über die Partitionsstruktur von sda. Auch hier können wir uns mit Num 7, Num 9, Num 4, Num 6, Num 1 und Num 2 die Anzeige genauer anschauen. Der Aufruf von Snapshot würde also folgendermaßen aussehen: "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static show /dev/sda" {snapshotbackup} steht hier für ein mögliches Verzeichnis, in dem das Image liegt. Dieses müssen wir durch entsprechende eigene Angaben ersetzen, dann natürlich ohne die Klammern. Mit diesen Informationen solten wir jetzt die Zielpartition mit hinreichender Sicherheit ermitteln können. Jetzt sind wir soweit, dass wir die Wiederherstellung in Gang setzen können. Dazu müssen wir, wie wir es von Windows gewohnt sind, snapshot mit den entsprechenden Parametern aufrufen. Hier kann ich jetzt natürlich keinen allgemeingültigen Befehl angeben, weil die Zielpartition, das Verzeichnis, in dem das Image gespeichert ist und der Name des Images nicht bei allen gleich ist. Meine Beispielvorgaben müssen auch hier durch die entsprechenden, eigenen Informationen ersetzt werden. Insbesondere für das "X" ist die Nummer der zielpartition einzusetzen. Zunächst wechseln wir jetzt in das Verzeichnis, in dem das Image auf dem externen Datenträger liegt. Dazu erinnern wir uns wieder an unseren vorhin erstellten Mountpunkt, denn wir wollen ja Dateien, nämlich das Image, einlesen. Ein verzeichnis wechselt man mit dem Befehl "cd {Verzeichnisname}". Ja, der Befehl ist der gleiche, wie unter DOS oder auch, wie in der Windows Eingabeaufforderung. Hier der Befehl zum Wechseln des Verzeichnisses: "cd /mnt/sdb1/snapshotbackup" In diesem Beispiel liegt das Snapshot-Image auf dem externen Datenträger im Ordner snapshotbackup. Für den Verzeichniswechsel brauchen wir keine root-Rechte anfordern, deshalb hier kein vorangestelltes sudo. Der erfolgreiche Verzeichniswechsel ist an dem angepaßten Eingabeprompt zu erkennen, der jeweils das Verzeichnis enthält, in dem wir uns aktuell befinden. Jetzt können wir nochmal mit der Eingabe von "ls" ohne Parameter testen, ob wir auch tatsächlich im richtigen Verzeichnis sind. Falls das nicht der Fall sein sollte, kommen wir mit "cd /" wieder zurück und können es erneut probieren. Mit folgendem Befehl setzen wir jetzt das Schreiben eines Images in Gang. " sudo /mnt/sdb1/snapshotbackup/snapshot.static restore /dev/sda{x} image.sna -v" Snapshotgibt anfangs noch einige Informationen zum Image und zur Zielpartition aus, die wir, wenn wir die nicht alle hören wollen, mit einem Druck auf Strg unterbrechen können. Wir werden gefragt, ob wir das Image wirklich schreiben wollen. Um zu bestätigen, drücken wir ein "z", wo sich auf der amerikanischen Tastatur das "y" befindet. Das ist natürlich nur nötig, wenn wir das Tastaturlayout nicht auf das Deutsche geändert haben. Jetzt sollte Snapshot anfangen, das Image auf die angegebene Partition zu schreiben. Orca brabbelt während dieses Vorgangs ständig den aktuellen Status. Leider weiß ich nicht, wie man das an sinnvollsten abstellen kann. Ich habe immer mal wieder die Strg-Taste gedrückt, um Orca die Chance zu geben, aufzuholen. Vielleicht kann man Orca aber auch in Ruhe lassen, und der Rechner fängt dadurch nicht an zu hängen. Darum habe ich mich nicht weiter gekümmert. Auch hier will ich eine weitere, bereits schon erwähnte Möglichkeit nicht auslassen, mit snapshot ein Image zurückzuschreiben. Bei dieser Möglichkeit spezifizieren wir nur den Datenträger, aber keine konkrete Partition. Die Partition kann Snapshot dann automatisch ermitteln. Der entsprechende Befehl hierzu würde so aussehen: "sudo /mnt/sdb1/snapshotbackup/snapshot.static restore /dev/sda auto image.sna -v" Wenn die Aktion zu Ende ausgeführt wurde, können wir nochmal mit Num 7 und Num 9 den Bildschirm nach Informationen absuchen, die uns verraten, ob der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Wenn das der Fall ist, hängen wir die Partition des externen Datenträgers zum Schutz vor Datenverlust wieder ordnungsgemäß aus. Das geht mit folgender Eingabe: "sudo umount /dev/sdb1" Wenn das Zurückschreiben erfolgreich war, verlassen wir das Terminal mit der Eingabe von "exit". Jetzt können wir wieder mit Alt+F1 ins Menü gehen, runter bis auf Shutdown und Enter drücken. Ein weiterer Druck auf Enter bestätigt die Aufforderung zum Herunterfahren. Danach sollte sich die CD-Schublade öffnen, und wir haben Zeit, die CD zu entnehmen. Wir schließen die Schublade und betätigen die Leertaste. Der Rechner sollte sich jetzt abschalten. Nach einer kurzen Wartezeit können wir den Rechner wieder einschalten und Windows sollte hochfahren. Wenn das tatsächlich geklappt hat, dann herzlichen Glückwunsch! Wer selbst noch etwas tiefer einsteigen möchte, kann sich alle möglichen Parameter von Snapshot unter Linux anzeigen lassen, indem er/sie folgenden Befehl eingibt: "sudo mnt/sdb1/snapshotbackup/snapshot.static -h" Zum Beispiel gibts noch die Möglichkeit, die Partitionsstruktur und/oder den MBR einer Festplatte aus einem Image wieder herzustellen. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man ein altes Image hat, die Partitionsstruktur seit dem Erstellen des Images geändert hat und die neue Partitionsstruktur ein Zurückschreiben nicht erlaubt. Bitte nicht wundern, dass in der angezeigten Hilfe zu Snapshot die Datenträgerbezeichnung "/dev/hda" auftaucht. IDE-Festplatten erhalten in der Regel nicht sdx sondern hdx. Damit ist auch klar, warum ich anfangs erwähnte, dass ich von einer SATA-Festplatte als Zieldatenträger ausgehe. Im Grunde ist diese Einschränkung überflüssig, da ich ja auch aufgezeigt habe, wie man sich die verfügbaren Datenträger und Partitionen ausgeben lassen kann. Damit wäre es natürlich auch möglich, ein Image auf eine IDE-Festplatte zu schreiben. Hier nochmal alle wesentlichen Tastatur-Befehle im Schnelldurchlauf: Überblick über die verfügbaren Datenträger und Partitionen: "sudo fdisk -l" Mountpoint erstellen: "sudo mkdir /mnt/sdb1" USB-Speicher mounten: "sudo mount /dev/sdb1 /mnt/sdb1" Zielpartition ermitteln: "sudo fdisk -l" oder "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static show /dev/sda" In das Verzeichnis wechseln, in dem das Image gespeichert ist: "cd /mnt/sdb1/{snapshotbackup}" snapshotbackup ist hier nur beispielhaft, deshalb auch die geschweiften Klammern. Image zurückschreiben: "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static restore /dev/sda{x} {image}.sna -v" oder mit automatischer Auswahl der Zielpartition: "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static restore /dev/sda auto {image}.sna -v" Auch hier sind die Bezeichnungen in geschweiften Klammern entsprechend anzupassen. Die Klammern dann natürlich auch weglassen. *** Ende der Anleitung *** From g.trauernicht at gmx.de Wed Aug 24 07:05:37 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Wed, 24 Aug 2011 07:05:37 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= Message-ID: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Hallo nochmal, hier nochmal eine aktualisierte Version der Anleitung. Einige mißverständliche Textpassagen waren mir beim Durchlesen aufgefallen. Bitte jetzt also nach dieser aktualisierten Anleitung vorgehen. Meine einleitenden Worte zu Beginn der ersten Mail lasse ich bewußt stehen. hier nun endlich die versprochene Anleitung, wie man mit Hilfe von Vinux ein mit Drivesnapshot erstelltes Image zurückschreibt. Leider ist sie doch etwas länger geworden, aber da sich die Anleitung an Leute richtet, die mit Linux noch nichts oder kaum was zu tun hatten, ließ sich das nicht vermeiden. Deshalb hat die Erstellung auch etwas länger gedauert. Die Anleitung ist so gehalten, dass eventuelle Probleme von vorn herein möglichst ausbleiben. Vor dem Start von Vinux bitte erstmal alles mindestens ein mal gründlich durchlesen, und dann die Anleitung Schritt für Schritt abarbeiten. Sollte irgendwas unklar sein, einfach nachfragen, am besten hier im Forum. Es geht ja um das Zurücksetzen eines Rechners mit Drivesnapshot und um dieses Prog dreht sich ja diese Liste. Von daher dürften auf die Anleitung bezogene Rückfragen zum Listenthema gehören. Andere Listenmitglieder mit Linuxkenntnissen dürfen sich gerne mit einbringen. Und noch ein Hinweis: Es empfielt sich, diese anleitung schon mal durchgearbeitet und nachvollzogen zu haben, bevor der Ernstfall tatsächlich eintritt. Nur so klappt das Zurücksetzen auch, wenn es wirklich drauf ankommt. Zu Anfang laden wir uns zwei Dinge aus dem Netz, falls noch nicht vorhanden: 1. Das ISO-Image von Vinux 3.2.1, das gibts hier: http://vinux.org.uk/iso/Vinux-3.2.1-i386-CD.iso 2. Snapshot für Linux, das es hier gibt: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.static Snapshot.static ist die ausführbare Datei für die Textkonsole bzw. für das Terminal unter Linux. Was für Windows die Eingabeaufforderung ist, ist für Linux das Terminal. Die snapshot.static wird unter Linux so verwendet, wie die Datei Snapshot.exe unter DOS bzw. unter Windows in der Eingabeaufforderung. Snapshot für Linux hat also keine grafische Oberfläche. Es wird mit den gleichen Parametern aufgerufen, wie die snapshot.exe. Es lassen sich keine Images damit erstellen, sondern nur bereits vorhandene Images zurückschreiben. Aber genau darum geht es ja auch hier. Das ISO-File brennen wir auf CD und die Datei snapshot.static kopieren wir auf den externen Datenträger in das Verzeichnis, in dem das Image liegt, dass wir eventuell später mal mit Vinux zurückschreiben wollen. Das wär's dann schon an Vorbereitung. Das der Rechner so konfiguriert ist, dass von CD gebootet wird, wenn eine bootfähige CD eingelegt ist, setze ich voraus. Jetzt erst mal einige grundlegende Dinge, die man über Linux wissen sollte: Eben habe ich des einfacheren Einstiegs wegen einige Parallelen zwischen Linux und Windows gezogen. Das wird ab jetzt nicht mehr möglich sein. In Linux muß man sich umorientieren, was den Zugriff auf Systemresourcen betrifft. Auf Laufwerke und Verzeichnisse unter Linux wird ganz anders zugegriffen, als wir das von Windows kennen. Unter Linux gibt es zB keine Laufwerksbuchstaben. Laufwerke, also auch Festplatten und Sticks, werden prinzipiell wie Verzeichnisse behandelt. Das höchste Verzeichnis in der Verzeichnisstruktur von Linux ist das "root"-Verzeichnis. Unterhalb dieses Verzeichnisses sind alle systemrelevanten Informationen in den verschiedensten Verzeichnissen abgelegt. die Laufwerke finden wir zB in dem Verzeichnis "/dev". Dev ist die Abkürzung für Device. Ein weiteres Verzeichnis, dass für uns relevant wird, ist das Verzeichnis "/mnt". Mnt steht für "mount". Mount bedeutet so viel wie Einhängen. Wenn wir unter Linux auf irgend ein Dateisystem zugreifen wollen, dann ist es erforderlich, dass wir dieses Dateisystem bzw. die betreffende Partition erstmal in das System, also in dessen Verzeichnisbaum einhängen. Wenn wir das nicht machen würden, könnte Linux die Dateien auf einer Partition nicht lesen und auch keine Daten auf eine Partition speichern. Für unser Vorhaben bedeutet das, dass wir, bevor wir ein Snapshot-Image zurückschreiben können, die Partition, wo das Image und snapshot.static gespeichert ist, in das System einhängen müssen. D.h. wir müssen die Partition mounten, und zwar in das Verzeichnis /mnt. Wenn wir dann auf das Image zugreifen wollen, geschieht das über das Verzeichnis "/mnt". Soviel erstmal vorweg. Wie das genau geht, dazu kommen wir später. Jetzt wird es wieder praktisch. Wenn wir ein Image mit Snapshot unter Linux zurückschreiben wollen, legen wir die Vinux-CD ein, entfernen alle USB-Geräte, mit Ausnahme des Speichers, auf dem sich das Image befindet, und starten den Rechner neu. Ich gehe in dieser Anleitung davon aus, dass sich das Image auf einem USB-Speicher befindet. Weiter gehe ich auch erstmal davon aus, dass sich im Rechner nur eine einzige Festplatte befindet und dass es sich bei der Platte um eine SATA-Platte handelt. Das heißt aber nicht, dass diejenigen, die noch eine IDE-Platte im Rechner betreiben, nicht weiterlesen brauchen. Es hat einfach mit der Art und Weise zu tun, wie Linux festplatten anspricht. Der Bootvorgang von Vinux dauert einige Minuten, zumindest bei mir. Wenn der Bootvorgang abgeschlossen ist und alles geklappt hat, ertönt ein kurzer Jingle und kurz danach meldet sich Orca zu Wort. Wenn das der Fall ist, befinden wir uns auf dem Gnome-Desktop, einer grafischen Benutzeroberfläche von Linux. Von nun an steht uns eine Sprachausgabe zur Verfügung. Die Sprache ist Englisch. Das mag für den einen oder anderen abschreckend sein, sollte aber nicht weiter stören, da ich jeden Schritt erkläre. Kommt auch nach längerem Warten keine Sprache und kein Jingle, dann kann zumindest ich da nicht weiterhelfen, da ich mich da auch zu wenig auskenne. Ich habe Vinux auf drei verschiedenen Rechnern ausprobiert, um einigermaßen zuverlässige Anweisungen geben zu können und um zu gucken, wie zuverlässig Vinux hochfährt. Auf allen Rechnern lief Vinux letztendlich fast problemlos. Auf zwei Rechnern war der Start-Jijngle zu hören und Orca sprach ohne Probleme. Auf einem Rechner allerdings kam kein Ton. Nach einiger Wartezeit war der Ton dann aber auf einmal da. Keine Ahnung, woran das liegt und wie man sowas abstellen kann. Ich kann nur hoffen, dass Vinux bei euch problemlos startet. Unter Vinux müssen wir mit einem amerikanischen Tastaturlayout arbeiten, aber auch das soll nicht weiter stören. Anders hierbei ist unter anderem, dass y und z vertauscht sind. Für die Eingabe der Befehle brauchen wir den Schrägstrich, den Bindestrich und den Punkt. Der Punkt ist an gewohnter Stelle, der Schrägstrich liegt auf der Taste, wo wir den Bindestrich haben und der Bindestrich befindet sich auf der Taste, wo wir das ß haben. Gleich in der Eingabeaufforderung kann man ruhig alle Tasten ausprobieren und sich die Tasten ansagen lassen. So erfährt man, wo welches Zeichen zu finden ist. Bevor man einen Befehl eingibt, sollte man natürlich alle eingegebenen Zeichen wieder löschen. Der Schrägstrich heißt auf Englisch slash, der Bindestrich heißt dash oder hyphen und der Punkt dot oder fullstop. Soviel erstmal wieder an Theorie zwischendurch. Wer mit diesem amerikanischen Tastaturlayout nun gar nicht klarkommt, hat die Möglichkeit, auf das deutsche Layout umzuschalten. Das geht im Menü der grafischen Oberfläche gnome, in das wir mit Alt+F1 reinkommen, unter System/Preferences/keyboard/Register Layout. Dort mit dem Schalter "Add" das deutsche Layout hinzufügen, das US- oder UK-Layout entfernen, den Schalter "Apply System Wide" betätigen, dann mal das "y" drücken, um zu testen, ob da auch wirklich das "y" angesagt wird, und schließlich das Fenster über den Close-Button verlassen. Jetzt folgen Tastatureingaben, die ich mal etwas stichwortartig wiedergebe: Alt+F1, um ins Menü von Gnome zu kommen, einmal Pfeil runter bis auf Accessoieres, jetzt Pfeil rechts, um das Accessoieres-Menü zu öffnen, dann so lange Pfeil runter, bis "Terminal" angesagt wird und schließlichEnter, um das Terminal zu öffnen. Jetzt befinden wir uns in einem Terminal, einer Art Eingabeaufforderung. Von hier aus setzen wir später das Zurückschreiben des Images in Gang. Zuerst wollen wir das Terminalfenster Maximieren. Dazu betätigen wir, wie unter Windows, Alt+Leertaste, Pfeil runter bis auf "Maximize" und drücken dann Enter. Das Terminalfenster sollte jetzt maximirt sein. Bevor es mit dem Schreiben des Images losgeht, müssen wir aber noch wieder einige Vorbereitungen treffen. Wir haben ja schon gelernt, dass wir eine Partition erst in das System einhängen müssen, wenn wir Daten darauf lesen oder schreiben wollen. Und damit die Partition der Festplatte oder des Sticks eingehängt werden kann, brauchen wir einen Einhängepunkt, einen sog. Mountpoint. Diesen erstellen wir in dem schon erwähnten Verzeichnis /mnt mit dem Standardbefehl "mkdir {Verzeichnis}", wobei Verzeichnis durch den gewünschten Verzeichnisnamen zu ersetzen ist. Alle Befehle, die wir eingeben, werden mit einem "sudo" eingeleitet, weil die Befehle, die wir brauchen, eigentlich nur jemand mit Administratorrechten ausführen darf. Wir haben aber nur einfache Benutzerrechte. Für jeden Befehl müssen wir uns deshalb Admin-Rechte anfordern. Die Admin-Rechte bestehen immer nur für diesen einen Befehl. Natürlich könnten wir uns auch einmalig Admin-Rechte verpassen, aber zur Vermeidung von unnötigen und schwerwiegenden Fehlern behelfen wir uns mit den temporären Admin-Rechten oder auch root-Rechten, wie diese auch in Verbindung mit Linux bezeichnet werden. Um den Mountpunkt korrekt benennen zu können, müssen wir erstmal schauen, welche Datenträgerbezeichnung unser externer Datenträger vom System erhalten hat. Dazu lassen wir uns eine Übersicht mit dem Partitionierungstool fdisk anzeigen. Folgenden Befehl geben wir dafür ein, ohne Anführungszeichen, versteht sich: "sudo fdisk -l" Dieser und auch jeder andere Befehl im terminal wird mit Enter bestätigt. Da wir derzeit nur zwei Datenträger zur Verfügung haben sollten, müßte uns die Liste zwei Disks ausgeben, einmal ein Datenträger mit der Bezeichnung /dev/sda und /dev/sdb. /dev/sda ist die interne Festplatte und sdb der externe Datenträger. Um die Liste auszulesen, können wir den Bildschirm mit Num 7 zeilenweise raufgehen und uns zeilenweise vorlesen lassen. Mit Num 9 kommen wir wieder abwärts, mit Num 6 wortweise bzw. spaltenweise nach rechts und mit Num 4 wort- bzw. spaltenweise wieder nach links. Zeichenweise bewegen wir uns mit Num 1 und Num 2. Mit Num 8 lassen wir uns die aktuelle Zeile ansagen und mit Num 5 das aktuelle Wort bzw. die aktuelle Spalte. Das funktioniert übrigens nicht nur im Terminal, sondern auch in Gnome in der grafischen Umgebung. In den Angaben in der Liste finden wir unter anderem auch die Größenangaben der einzelnen Partitionen, die es uns erlauben, die Partitionen zu identifizieren und so festzustellen, welche Partition hier unter Linux welcher Partition unter Windows entspricht. Die Größenangabe können wir gezielt anspringen, indem wir mit Num 7 oder Num 9 eine bestimmte Zeile auswählen, in der eine Partition genannt wird und dort zwei Mal Num 6 drücken. Damit gehen wir zwei Spalten nach rechts und finden dort die Speicherkapazität der betreffenden Partition. Im weiteren gehe ich davon aus, dass sda die interne Festplatte und sdb der externe Datenträger ist. Sollte es bei euch anders sein, bitte die weiteren Befehle entsprechend anpassen. Im terminal kommen wir übrigens mit Num Plus wieder zum Eingabeprompt. Der Focus von Orca würde aber auch automatisch wieder in die Zeile springen, wo sich der Eingabecursor befindet, sobald wir was eingeben. In der Liste finden wir nicht nur die Bezeichnungen sda und sdb, sondern zumindest auch sda1 und sdb1 mit den dazugehörigen Größenangaben. Unter sda finden wir vielleicht auch sda2, sda3, sda4 usw. Die Nummer hinter sda und sdb stehen für die einzelnen Partitionen. Unter Linux und auch unter Windows werden Partitionen immer beginnend mit eins durchnummeriert. Stoßen wir also beispielsweise auf eine Bezeichnung sda, sdb oder sdc, ist damit ein bestimmter Datenträger gemeint. Treffen wir auf eine Bezeichnung wie sda3, sdb 1 oder sdc4, ist eine bestimmte Partition eines bestimmten Datenträgers gemeint. In der mit fdisk ausgegebenen Liste können wir übrigens auch schon mal für später die Partition ermitteln, auf die das Image zurückgeschrieben werden soll, damit wir die richtige Partition an Snapshot übergeben können. Wir geben also jetzt folgenden Befehl ein, auch hier und im folgenden ohne Anführungszeichen, versteht sich, um einen Mountpoint im Verzeichnis "/mnt" zu erstellen: "sudo mkdir /mnt/sdb1", Wenn keine Fehlermeldung kommt, sondern einfach der nächste Eingabeprompt erscheint, hat alles geklappt. Linux gibt grundsätzlich nur eine Rückmeldung, wenn irgendwas nicht funktioniert. Ansonsten gibts auf Tastatureingaben von Standardbefehlen im Terminal keine Rückmeldung. Alle von Linux vordefinierten Befehle in der Eingabeaufforderung werden übrigens komplett klein geschrieben. Linux ist generell Case sensitive, mkdir ist also nicht das Gleiche, wie MKDir oder Mkdir. Verzeichnisnamen und Dateinamen werden auch alle klein geschrieben. "/sdb1" steht für die Partition der externen Festplatte oder des Sticks, auf dem das Snapshot-Image gespeichert ist. Bei Linux oder zumindest bei Vinux und auch Knoppix verhält es sich so, dass SATA- und USB-Geräte mit /sda, sdb, sdc usw. angesprochen werden. Die erste interne Festplatte erhält sda und jeder weitere Datenträger würde sdb, sdc usw. bekommen, wobei Festplatten vor den Sticks eingeordnet werden. Vieleicht könnte man auch sagen, lokale Datenträger werden erst abgearbeitet und dann kommen Wechseldatenträger, wobei ich diese Vermutung nicht überprüft habe. Mit sda oder sdb können wir aber erstmal nur den Datenträger an sich ansprechen. Wir wollen aber nicht nur einen Datenträger, sondern eine bestimmte Partition auf dem Speicher ansprechen. Dazu wird der Datenträgerbezeichnung sdx einfach die Nummer der Partition angehängt, wie oben schon erwähnt. Da externe Sticks und Platten in der Regel nur eine Partition haben, gehe ich hier davon aus, dass das Image auf der ersten und einzigen Partition des Speichermediums gespeichert ist, folglich also auf "sdb1". Deshalb heißt, der besseren Nachvolziehbarkeit wegen, unser Mountpunkt entsprechend der Datenträgerbezeichnung unseres USB-Speichers /mnt/sdb1. Mit dem eben genannten Befehl haben wir also jetzt unterhalb des Verzeichnisses /mnt ein weiteres Verzeichnis mit dem Namen "sdb1" erstellt. So, den Mountpunkt haben wir. Jetzt geht es an's Einhängen der Partition, und zwar der Partition, auf der das Image gespeichert ist. Die Partition, auf die wir das Image zurückschreiben wollen, braucht und darf übrigens nicht ins System eingehängt werden, weil wir nicht unmittelbar auf deren Dateisystem zugreifen wollen. Snapshot kümmert sich während des Zurückschreibens überhaupt nicht um den Inhalt einer Partition. Deshalb interessiert uns auch nicht das auf unserer Zielpartition befindliche Dateisystem. Die Partition kann theoretisch auch völlig leer sein. Zum Einhängen benötigen wir den Befehl "mount[Option] Quelle Ziel". Welche Optionen man dem Mount-Befehl übergeben kann, interessiert uns hier erstmal nicht. Zuerst überprüfen wir mit "mount Quelle", ob unsere Quelle nicht vielleicht schon ins System eingehängt wurde. Gnome macht sowas nämlich gerne automatisch, ohne zu Fragen. Der erzeugte Mountpunkt nützt uns aber nichts im Terminal und wenn wir uns einen neuen Mountpunkt schaffen, ohne den automatisch erstellten vorher auszuhängen, kriegen wir nicht die Zugriffsberechtigungen, die wir brauchen. Wir geben ein: "sudo mount /dev/sdb1" und achten darauf, was wir für eine Ausgabe kriegen. Wenn wir die Ansage nicht gleich mitbekommen haben, behelfen wir uns wieder mit Num 7 und Num 9. Wenn die Ausgabe "Already Mounted in ..." lautet, dann müssen wir nochmal in die grafische Umgebung, um den Datenträger dort auszuhängen. Lautet die Ausgabe dagegen "Can't find /dev/sdb1 in /etc/fstab or /etc/mtab", oder so ähnlich, dann klingt das zwar nach einer Fehlermeldung, für uns ist das in diesem Fall aber genau richtig, denn wenn wir diese Meldung erhalten, dann heißt das, das der externe Datenträger nicht oder nicht mehr vom System in Beschlag genommen wird. Um wieder in die grafische Umgebung zu gelangen, betätigen wir Alt+Tab. Wir befinden uns jetzt in Gnome und betätigen Alt+F1, um ins Menü zu kommen. Mit Pfeil runter bis auf "System Tools", einmal Pfeil rechts, dann Pfeil runter bis auf "File Browser root" und dort Enter. Das Fenster des File Browsers sollte sich öffnen. Jetzt zwei mal Tab, bis auf "Places" und jetzt so oft Pfeil runter, bis wir das Label unseres externen Datenträgers hören. Hat die Platte oder der Stick kein Label, wird stattdessen die Speicherkapazität angegeben. auf dem entsprechenden Eintrag die Kontextmenü-Taste betätigen, runter bis auf "Unmount" gehen und Enter drücken. Jetzt hier im File Browser nichts weiter machen, einfach mit Alt+F4 den File Browser schließen. Mit Alt+Tab gelangen wir dann wieder zurück in das geöffnete Terminal. Das hören wir an der Ansage "Vinux at Vinuxcolon~$. So lautet das Label unseres Eingabeprompts. Wenn die Ansage beim Fensterwechsel nicht zu verstehen war, dann können wir uns die Ansage des Eingabeprompts nochmal mit der Taste Num Plus ansagen lassen. Mit dem Befehl "sudo mount /dev/sdb1" können wir jetzt noch mal überprüfen, ob der externe Speicher vom System freigegeben wurde. Die Ausgabe müßte lauten: "Can't find /dev/sdb1 in /etc/fstab or /etc/mtab". Wenn wir so eine Meldung haben, dann hat das Aushängen geklappt. Damit haben wir den störenden Mountpunkt beseitigt und können jetzt unseren externen Datenträger vom Terminal aus mounten. Wir übergeben dem Befehl die Quelle, nämlich die Partition, auf der das Image liegt, und das Ziel, den eben erstellten Mountpoint. Also bitte folgenden Befehl eingeben: "sudo mount /dev/sdb1 /mnt/sdb1" Auch hier gilt wieder, wenn keine Rückmeldung angezeigt wird, hat alles geklappt. Ich erinnere nochmal daran, dass dieser Befehl entsprechend anzupassen ist, wenn euer externer Datenträger nicht die Bezeichnung sdb hat. Zur Kontrolle schauen wir mal, ob der Inhalt des externen Datenträgers jetzt unter dem eben eingerichteten Mountpunkt /mnt/sdb1 zu erreichen ist. Dazu verwenden wir den Befehl "ls". Als Parameter übergeben wir den Mountpunkt "/mnt/sdb1". Wir geben also ein: "ls /mnt/sdb1" Der Inhalt des Datenträgers bzw. des Verzeichnisses sollte jetzt auf dem Bildschirm angezeigt werden. Mit den Tasten des Nummernblocks können wir uns auch hier wieder in aller Ruhe den Bildschirminhalt anschauen. Standardmäßig werden übrigens alle Dateien und Verzeichnisse nebeneinander angezeigt, und nicht untereinander, wie der eine oder andere es vielleicht noch von DOS und dem dir-Befehl kennt. Wenn alles soweit geklappt hat, müssen wir jetzt gucken, wo das Image hingeschrieben werden soll. Wenn die Partitionsstruktur der internen Festplatte noch die selbe ist, wie zum Zeitpunkt der Image-Erstellung, können wir Snapshot anweisen, das Ziel automatisch zu finden. Ich gebe allerdings bei derart gravierenden Eingriffen nicht so gerne die Kontrolle aus der hand und deshalb erscheint es mir sinnvoll, ein paar Worte darüber zu verlieren, wie man von Hand die Partition ermitteln kann, wo das Image hingeschrieben werden soll. Wir wissen, die interne Festplatte ist sda. Die Frage ist aber, welche Nummer hat die Partition. Wenn es sich um ein Image einer XP- Systempartition handelt, dann ist die Bezeichnung der Zielpartition mit hoher Wahrscheinlichkeit sda1. Handelt es sich um eine Windows Vista- oder 7-Partition, ist unsere Zielpartition nicht zwangsläufig sda1. sda1 ist möglicherweise die unter Windows unsichtbare Partition, die Vista und Win7 zur Systemwiederherstellung benötigen. Wenn wir also Vista oder Windows 7 zurücksetzen wollen, ist unsere Zielpartition möglicherweise sda2. Wenn der Hersteller allerdings noch eine Recovery-Partition eingerichtet hat, die unter Windows ebenfalls unsichtbar ist, dann wird diese Recovery-Partition wahrscheinlich die erste Partition sein, die Bootpartition von Windows wäre dann die zweite und die eigentliche, uns geläufige, Windows-Partition die dritte. In diesem Fall wäre die Zielpartition sda3. Das sind alles Dinge, um die man sich unter Windows gar nicht kümmern muß. Da haben wir einfach nur die Laufwerksbuchstaben, und die Partitionen, die wir nicht sehen sollen, kriegen gleich gar keinen Buchstaben. Unter Linux ist das aber anders und deshalb müssen wir uns einige zusätzliche Gedanken machen. Mit diesen Überlegungen und der bereits oben geschilderten Vorgehensweise können wir uns wenn nötig, noch einmal die Liste der zur Verfügung stehenden Datenträger und Partitionen ansehen. Der Befehl lautet: "sudo fdisk -l" Die Liste können wir nochmal mit den Tasten des Nummernblocks durchgehen. Wir richten unser Augenmerk auf die neben den Partitionen angegebene jeweilige Größe. Hierbei ist es natürlich hilfreich, wenn man die Größen seiner Partitiohnen ungefähr kennt. Sind mehrere Partitionen gleich groß, ist die Reihenfolge unter Windows die gleiche, wie unter Linux. Sind beispielsweise C:, D: und E: alle jeweils 330 GB groß, werden die Partitionen auch in dieser Reihenfolge unter Linux durchnummeriert. Das gilt natürlich nur dann, wenn die Reihenfolge der Laufwerksbuchstaben so beibehalten wurde, wie Windows sie vergeben hat und keine für Windows unsichtbare Partition dazwischen liegt. Enthält die angezeigte Liste die Partitionen sda1 bis sda4, und ist sda2 die erste Partition mit 330 GB, dann entspricht sda2 C:, sda3 D: und sda4 E:. Das ist, wie geschrieben nur ein Beispiel, um zu demonstrieren, wie man die richtige Zielpartition ermittelt. Da es bei der Arbeit mit Snapshot unter Linux wohl hauptsächlich darum geht, eine Systempartition zurück zu schreiben, wird die Zielpartition meistens sda1 oder sda2 sein, wenn man eine Recovery-Partition hat, vielleicht auch mal sda3. Alles darüber dürfte wohl eher selten sein. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, sich Klarheit über die Partitionsstruktur auf der im Rechner befindlichen Festplatte zu verschaffen, und der führt über Drivesnapshot selbst. Wir können snapshot.static mit dem Parameter "show /dev/sda" aufrufen. sda ist ja die interne Festplatte. Als erstes gibt Snapshot eine Liste aller gefundenen Speicher aus, und anschließend eine detailierte Übersicht über die Partitionsstruktur von sda. Auch hier können wir uns mit Num 7, Num 9, Num 4, Num 6, Num 1 und Num 2 die Anzeige genauer anschauen. Der Aufruf von Snapshot würde also folgendermaßen aussehen: "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static show /dev/sda" {snapshotbackup} steht hier für ein mögliches Verzeichnis, in dem das Image liegt. Dieses müssen wir durch entsprechende eigene Angaben ersetzen, dann natürlich ohne die Klammern. Mit diesen Informationen solten wir jetzt die Zielpartition mit hinreichender Sicherheit ermitteln können. Jetzt sind wir soweit, dass wir die Wiederherstellung in Gang setzen können. Dazu müssen wir, wie wir es von Windows gewohnt sind, snapshot mit den entsprechenden Parametern aufrufen. Hier kann ich jetzt natürlich keinen allgemeingültigen Befehl angeben, weil die Zielpartition, das Verzeichnis, in dem das Image gespeichert ist und der Name des Images nicht bei allen gleich ist. Meine Beispielvorgaben müssen auch hier durch die entsprechenden, eigenen Informationen ersetzt werden. Insbesondere für das "X" ist die Nummer der zielpartition einzusetzen. Zunächst wechseln wir jetzt in das Verzeichnis, in dem das Image auf dem externen Datenträger liegt. Dazu erinnern wir uns wieder an unseren vorhin erstellten Mountpunkt, denn wir wollen ja Dateien, nämlich das Image, einlesen. Ein verzeichnis wechselt man mit dem Befehl "cd {Verzeichnisname}". Ja, der Befehl ist der gleiche, wie unter DOS oder auch, wie in der Windows Eingabeaufforderung. Hier der Befehl zum Wechseln des Verzeichnisses: "cd /mnt/sdb1/snapshotbackup" In diesem Beispiel liegt das Snapshot-Image auf dem externen Datenträger im Ordner snapshotbackup. Für den Verzeichniswechsel brauchen wir keine root-Rechte anfordern, deshalb hier kein vorangestelltes sudo. Der erfolgreiche Verzeichniswechsel ist an dem angepaßten Eingabeprompt zu erkennen, der jeweils das Verzeichnis enthält, in dem wir uns aktuell befinden. Jetzt können wir nochmal mit der Eingabe von "ls" ohne Parameter testen, ob wir auch tatsächlich im richtigen Verzeichnis sind. Falls das nicht der Fall sein sollte, kommen wir mit "cd /" wieder zurück und können es erneut probieren. Mit folgendem Befehl setzen wir jetzt das Schreiben eines Images in Gang. " sudo /mnt/sdb1/snapshotbackup/snapshot.static restore /dev/sda{x} image.sna -v" Snapshotgibt anfangs noch einige Informationen zum Image und zur Zielpartition aus, die wir, wenn wir die nicht alle hören wollen, mit einem Druck auf Strg unterbrechen können. Wir werden gefragt, ob wir das Image wirklich schreiben wollen. Um zu bestätigen, drücken wir ein "z", wo sich auf der amerikanischen Tastatur das "y" befindet. Das ist natürlich nur nötig, wenn wir das Tastaturlayout nicht auf das Deutsche geändert haben. Jetzt sollte Snapshot anfangen, das Image auf die angegebene Partition zu schreiben. Orca brabbelt während dieses Vorgangs ständig den aktuellen Status. Leider weiß ich nicht, wie man das an sinnvollsten abstellen kann. Ich habe immer mal wieder die Strg-Taste gedrückt, um Orca die Chance zu geben, aufzuholen. Vielleicht kann man Orca aber auch in Ruhe lassen, und der Rechner fängt dadurch nicht an zu hängen. Darum habe ich mich nicht weiter gekümmert. Auch hier will ich eine weitere, bereits schon erwähnte Möglichkeit nicht auslassen, mit snapshot ein Image zurückzuschreiben. Bei dieser Möglichkeit spezifizieren wir nur den Datenträger, aber keine konkrete Partition. Die Partition kann Snapshot dann automatisch ermitteln. Der entsprechende Befehl hierzu würde so aussehen: "sudo /mnt/sdb1/snapshotbackup/snapshot.static restore /dev/sda auto image.sna -v" Wenn die Aktion zu Ende ausgeführt wurde, können wir nochmal mit Num 7 und Num 9 den Bildschirm nach Informationen absuchen, die uns verraten, ob der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Wenn das der Fall ist, hängen wir die Partition des externen Datenträgers zum Schutz vor Datenverlust wieder ordnungsgemäß aus. Das geht mit folgender Eingabe: "sudo umount /dev/sdb1" Wenn das Zurückschreiben erfolgreich war, verlassen wir das Terminal mit der Eingabe von "exit". Jetzt können wir wieder mit Alt+F1 ins Menü gehen, runter bis auf Shutdown und Enter drücken. Ein weiterer Druck auf Enter bestätigt die Aufforderung zum Herunterfahren. Danach sollte sich die CD-Schublade öffnen, und wir haben Zeit, die CD zu entnehmen. Wir schließen die Schublade und betätigen die Leertaste. Der Rechner sollte sich jetzt abschalten. Nach einer kurzen Wartezeit können wir den Rechner wieder einschalten und Windows sollte hochfahren. Wenn das tatsächlich geklappt hat, dann herzlichen Glückwunsch! Wer selbst noch etwas tiefer einsteigen möchte, kann sich alle möglichen Parameter von Snapshot unter Linux anzeigen lassen, indem er/sie folgenden Befehl eingibt: "sudo mnt/sdb1/snapshotbackup/snapshot.static -h" Zum Beispiel gibts noch die Möglichkeit, die Partitionsstruktur und/oder den MBR einer Festplatte aus einem Image wieder herzustellen. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man ein altes Image hat, die Partitionsstruktur seit dem Erstellen des Images geändert hat und die neue Partitionsstruktur ein Zurückschreiben nicht erlaubt. Bitte nicht wundern, dass in der angezeigten Hilfe zu Snapshot die Datenträgerbezeichnung "/dev/hda" auftaucht. IDE-Festplatten erhalten in der Regel nicht sdx sondern hdx. Damit ist auch klar, warum ich anfangs erwähnte, dass ich von einer SATA-Festplatte als Zieldatenträger ausgehe. Im Grunde ist diese Einschränkung überflüssig, da ich ja auch aufgezeigt habe, wie man sich die verfügbaren Datenträger und Partitionen ausgeben lassen kann. Damit wäre es natürlich auch möglich, ein Image auf eine IDE-Festplatte zu schreiben. Hier nochmal alle wesentlichen Tastatur-Befehle im Schnelldurchlauf: Überblick über die verfügbaren Datenträger und Partitionen: "sudo fdisk -l" Mountpoint erstellen: "sudo mkdir /mnt/sdb1" USB-Speicher mounten: "sudo mount /dev/sdb1 /mnt/sdb1" Zielpartition ermitteln: "sudo fdisk -l" oder "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static show /dev/sda" In das Verzeichnis wechseln, in dem das Image gespeichert ist: "cd /mnt/sdb1/{snapshotbackup}" snapshotbackup ist hier nur beispielhaft, deshalb auch die geschweiften Klammern. Image zurückschreiben: "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static restore /dev/sda{x} {image}.sna -v" oder mit automatischer Auswahl der Zielpartition: "sudo /mnt/sdb1/{snapshotbackup}/snapshot.static restore /dev/sda auto {image}.sna -v" Auch hier sind die Bezeichnungen in geschweiften Klammern entsprechend anzupassen. Die Klammern dann natürlich auch weglassen. *** Ende der Anleitung *** From mailinglisten at kroeger-portal.de Wed Aug 24 09:45:49 2011 From: mailinglisten at kroeger-portal.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_Kr=F6ger?=) Date: Wed, 24 Aug 2011 09:45:49 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Message-ID: <20110824074555.8F7FC35E0B@mail.as-11.de> Hallo Günter, erst einmal ganz, ganz herzlichen Dank für die viele Mühe, die du dir mit dem Erstellen des Textes gemacht hast. Ich werde das ganze nach meinem nächstwöchigen Urlaub einmal in Ruhe angehen und komme dann ggf. auch mit Fragen. Eine Frage habe ich aber jetzt schon. Ich habe inn meinem Rechner 2 Festplatten, eine von diesen neuen, hab die abkürzung vergessen und eine große von samsung. Beide Platten haben mehrere Partitionen. Kriege ich das auch angezeigt? Schöne Grüße von Marianne From g.trauernicht at gmx.de Wed Aug 24 10:49:59 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Wed, 24 Aug 2011 10:49:59 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <20110824074555.8F7FC35E0B@mail.as-11.de> References: <20110824074555.8F7FC35E0B@mail.as-11.de> Message-ID: <4E54BB37.7020306@gmx.de> Hallo Marianne, Marianne Kröger schrieb: > erst einmal ganz, ganz herzlichen Dank für die viele Mühe, die du dir mit > dem Erstellen des Textes gemacht hast. Gern. Hauptsache, das Ganze kommt einigermaßen verständlich rüber. aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht einfach ist, sich in Linux reinzufuchsen, wenn man nur Windows gewohnt ist. Deshalb empfinde ich es auch nicht als einfach, einen Einstieg in >Linux zu geben. Ich muß zugeben, dass ich das Ganze etwas unterschätzt habe. klar hätte ich die Vorgehensweise einfach Punkt für Punkt hinklatschen können, ohne weitere Erklärungen, aber dann wären die meisten bei der geringsten Abweichung am eigenen System irgendwo auf der Strecke geblieben und ausgestiegen. Dann hätte ich mir die Anleitung aber auch gleich sparen können. > nächstwöchigen Urlaub einmal in Ruhe angehen und komme dann ggf. auch mit > Fragen. Nur zu. > Eine Frage habe ich aber jetzt schon. Ich habe inn meinem Rechner 2 > Festplatten, eine von diesen neuen, hab die abkürzung vergessen und eine > große von samsung. Beide Platten haben mehrere Partitionen. Kriege ich das > auch angezeigt? Ja, kriegst du angezeigt. Dieses fdisk listet alles auf, wo es theoretisch was zu partitionieren gibt. Angenommen, du hättest zwei SATA-Platten im Rechner, dann würdest du eine unter /dev/sda, eine unter /dev/sdb und den externen Datenträger -vorausgesetzt, du verwendest überhaupt einen - unter /dev/sdc finden. Wäre eine der beiden internen Platten eine IDE-Platte, würdest du diese höchstwahrscheinlich unter /dev/hda finden. Grüße Günter From heiko2912 at arcor.de Wed Aug 24 11:50:21 2011 From: heiko2912 at arcor.de (Heiko Warnken) Date: Wed, 24 Aug 2011 11:50:21 +0200 Subject: [Snapshot] =?utf-8?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=C3=BCckschre?= =?utf-8?q?iben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5486A1.2040406@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Message-ID: <4E54C95D.7010006@arcor.de> Am 24.08.2011 07:05, schrieb Günter Trauernicht: > Hallo nochmal, [...] > > Zu Anfang laden wir uns zwei Dinge aus dem Netz, falls noch nicht vorhanden: > > 1. Das ISO-Image von Vinux 3.2.1, das gibts hier: > http://vinux.org.uk/iso/Vinux-3.2.1-i386-CD.iso Erledigt. > > 2. Snapshot für Linux, das es hier gibt: > http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.static ebenfalls erledigt [...] > > Das ISO-File brennen wir auf CD und die Datei snapshot.static kopieren > wir auf den externen Datenträger in das > Verzeichnis, in dem das Image liegt, dass wir eventuell später mal mit > Vinux zurückschreiben wollen. Ebenfalls erledigt und ohne Fehler abgeschlossen. [...] > > Der Bootvorgang von Vinux dauert einige Minuten, zumindest bei mir. Wenn der Einige Minuten? Nö. 5 Sekunden. Dann erscheint ein bläulich unterlegter Bildschirminhalt, auf dem sich ein hellgräuliches Fenster befindet. Zumindest bei mir. > Bootvorgang abgeschlossen ist und alles geklappt hat, ertönt ein kurzer > Jingle und kurz danach meldet sich Orca zu Wort. Wenn das der Fall ist, Nö, nicht bei mir. Auch nach 10 Minuten nicht. > befinden wir uns auf dem Gnome-Desktop, einer grafischen > Benutzeroberfläche von Linux. Auf einer grafischen Oberfläche stehe ich auch. Aber es ist von Orka nichts zu hören und es erscheint lediglich ein gräulich unterlegtes Fenster, welches fast den ganzen Bildschirm belegt. Ich schätze, solange Orka nicht läuft, werde ich mit Linux definitiv nicht arbeiten können. Hier läuft ein Rechner mit einer Intel Quad-CPU mit 2,3 Ghz und einer on-Board-Soundkarte sowie einer on-Board-Grafikkarte. Alles zusammen mit 2 GB Ram, 2 S-ATA Festplatten mit jeweils einer einzigen Partition. Als Tastatur wird eine Logitech MK700 verwendet, welche schnurlos funktioniert. Der Dongle für die Tastatur befindet sich in einem USB-Port des Rechners. Als weiteres USB-Gerät läuft hier noch ein Logitech Headset. Sonst sind keine weiteren USB-Geräte angeschlossen. Auf der oben beschriebenen grafischen Oberfläche funktioniert weder Tastatur noch die Maus, welche im Bundle mit der Tastatur erworben wurde. Mein Rechner ist wohl wiedermal zu exotisch für ein angeblich so tolles BS wie Linux. Doch ein Molino oder so verfahren, wie in der Vergangenheit und ein Restore aus dem laufenden System heraus durchführen, was übrigens bis jetzt in 100 % aller Fälle absolut einwandfrei funktioniert hat? Gruß Heiko From g.trauernicht at gmx.de Wed Aug 24 14:16:26 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Wed, 24 Aug 2011 14:16:26 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E54C95D.7010006@arcor.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54C95D.7010006@arcor.de> Message-ID: <4E54EB9A.3040702@gmx.de> Hallo Heiko, Heiko Warnken schrieb: > Am 24.08.2011 07:05, schrieb Günter Trauernicht: >> Der Bootvorgang von Vinux dauert einige Minuten, zumindest bei mir. Wenn der > > Einige Minuten? Nö. 5 Sekunden. Dann erscheint ein bläulich unterlegter > Bildschirminhalt, auf dem sich ein hellgräuliches Fenster befindet. > Zumindest bei mir. Läuft denn die CD bei dir überhaupt an? Wird denn überhaupt irgendwas von der CD gelesen? In fünf Sekunden kann da nichts booten. >> befinden wir uns auf dem Gnome-Desktop, einer grafischen >> Benutzeroberfläche von Linux. > > Auf einer grafischen Oberfläche stehe ich auch. Aber es ist von Orka > nichts zu hören und es erscheint lediglich ein gräulich unterlegtes > Fenster, welches fast den ganzen Bildschirm belegt. bei dir wird gar kein Linux gebootet. Da kann natürlich auch kein Orca quatschen. Orca fängt erst an zu sprechen, wenn Vinux komplett geladen ist. > Ich schätze, solange Orka nicht läuft, werde ich mit Linux definitiv > nicht arbeiten können. Bei dir kommt Linux gar nicht hoch, wie soll da Orca laufen? Hast du schon mal von einer CD gebootet? Wenn ja, dann wüßtest du, dass das ein Akt von mehreren Minuten ist. Da hilft auch kein Quad Core. Der Flaschenhals in puncto Geschwindigkeit ist hier das optische Laufwerk. Es könnte ja sein, dass dein BIOS so konfiguriert ist, dass nicht automatisch von CD gebootet wird, sondern dass man das erst durch Tastendruck bestätigen oder in einem Menü auswählen muß. Denkbar wäre aber auch, dass beim Download was schiefgegangen ist. Hast du die MD5-Checksum überprüft? Auch denkbar wäre es, dass beim Brennen der CD was schiefgelaufen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Problem nicht bei Vinux liegt. du könntest dir ja auch mal ein Adriane Knopix laden, brennen und schauen, ob das bei dir hochfährt. Wenn du das probierst, dann achte darauf, dass das Wort "Adriane" im Dateinamen der ISO-Datei vorkommt. Nur dann hat man von Anfang an ohne weitere Eingaben die Sprachausgabe. Grüße Günter From heiko2912 at arcor.de Wed Aug 24 15:00:05 2011 From: heiko2912 at arcor.de (Heiko Warnken) Date: Wed, 24 Aug 2011 15:00:05 +0200 Subject: [Snapshot] =?utf-8?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=C3=BCckschre?= =?utf-8?q?iben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E54EB9A.3040702@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54C95D.7010006@arcor.de> <4E54EB9A.3040702@gmx.de> Message-ID: <4E54F5D5.7090402@arcor.de> Am 24.08.2011 14:16, schrieb Günter Trauernicht: > Hallo Heiko, > > Heiko Warnken schrieb: > >> Am 24.08.2011 07:05, schrieb Günter Trauernicht: >>> Der Bootvorgang von Vinux dauert einige Minuten, zumindest bei mir. Wenn der >> >> Einige Minuten? Nö. 5 Sekunden. Dann erscheint ein bläulich unterlegter >> Bildschirminhalt, auf dem sich ein hellgräuliches Fenster befindet. >> Zumindest bei mir. > > Läuft denn die CD bei dir überhaupt an? Wird denn überhaupt irgendwas > von der CD gelesen? In fünf Sekunden kann da nichts booten. Ja, die CD läuft an und es wird auch etwas von der CD geladen. > > >>> befinden wir uns auf dem Gnome-Desktop, einer grafischen >>> Benutzeroberfläche von Linux. >> >> Auf einer grafischen Oberfläche stehe ich auch. Aber es ist von Orka >> nichts zu hören und es erscheint lediglich ein gräulich unterlegtes >> Fenster, welches fast den ganzen Bildschirm belegt. > > bei dir wird gar kein Linux gebootet. Da kann natürlich auch kein Orca > quatschen. Orca fängt erst an zu sprechen, wenn Vinux komplett geladen ist. Yep. Habe ich auch so verstanden. Ist ja mit Jaws genauso. Aber wenn Orka auch nach 10 Minuten noch immer nicht anfängt, zu quatschen, dann stimmt hier was nicht. > > >> Ich schätze, solange Orka nicht läuft, werde ich mit Linux definitiv >> nicht arbeiten können. > > Bei dir kommt Linux gar nicht hoch, wie soll da Orca laufen? Hast du > schon mal von einer CD gebootet? Wenn ja, dann wüßtest du, dass das ein > Akt von mehreren Minuten ist. Da hilft auch kein Quad Core. Der > Flaschenhals in puncto Geschwindigkeit ist hier das optische Laufwerk. Ist mir ja alles klar. Mit sehender Hilfe habe ich es dann gerade doch noch geschafft, Linux von der CD zu starten. Dennoch bleiben meine erwähnten Probleme nach wie vor bestehen. Kein Orka, keine Tastatur, kein Mauszeiger und somit auch keine Maus. "Ich kann so nicht arbeiten", wie ein Komiker mal so treffend gesagt hat. > > Es könnte ja sein, dass dein BIOS so konfiguriert ist, dass nicht > automatisch von CD gebootet wird, sondern dass man das erst durch > Tastendruck bestätigen oder in einem Menü auswählen muß. Die Bootreihenfolge in meinem Bios steht auf CD/DVD und dann HDD. Dennoch muss ich jedesmal den Start von CD bestätigen, was ich immer dann mittels Tastendruck mache, wenn das CD-Laufwerk anläuft. Normalerweise klappt dann auch der STart von der CD problemlos. > > Auch denkbar wäre es, dass beim Brennen der CD was schiefgelaufen ist. Naja, Nero hat nach dem Brennen mitgeteilt, dass der Brennvorgang erfolgreich beendet wurde. Trotzdem habe ich nochmal eine 2. CD geopfert und noch eine 2. CD gebrannt. Aber am oben beschriebenen Ergebnis hat's nichts geändert. Dass Orka auf manchen Systemen nicht läuft, hast Du ja in Deiner Anleitung beschrieben. Aber Tastatur und Maus? Hmmm ... Ich habe vorhin auch mal meine alte kabelgebundene Tastatur am PS2-Port angeschlossen und Linux hochgefahren. 2 Dinge dazu: 1. Der Bootvorgang ging 2 Minuten schneller und die Tastatur war benutzbar. Also wird's wohl an meiner USB-Tastatur liegen. Gibt's eigentlich Treiber von Logitech für Linux? Muss ich nachher mal nachsehen. > Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Problem nicht bei Vinux liegt. du > könntest dir ja auch mal ein Adriane Knopix laden, brennen und schauen, > ob das bei dir hochfährt. Wenn du das probierst, dann achte darauf, dass > das Wort "Adriane" im Dateinamen der ISO-Datei vorkommt. Nur dann hat > man von Anfang an ohne weitere Eingaben die Sprachausgabe. Das werde ich doch gleich mal probieren. Danke für den Tipp. Ich denke, die Anleitung von Dir dürfte sich in der Vorgehensweise und den notwendigen Befehlen wohl dadurch nicht ändern, oder? > > Grüße > > Günter Ich habe jetzt schon viel zu viel gemeckert, ohne Dir zu sagen, dass ich Dir trotzdem sehr dankbar für die Anleitung bin. Ich weiß, es steckt eine Menge Arbeit und Zeit drin, die man (ich) lieber mit Lob statt mit Tadel beachten sollte. Vielen Dank dafür, Heiko From cordhagen at as-x.de Wed Aug 24 15:50:43 2011 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Wed, 24 Aug 2011 15:50:43 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> <805759196.20110821220833@as-x.de> <1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> <1169310510.20110822142523@as-x.de> Message-ID: <44197292.20110824155043@as-x.de> Huhu Matthias, >> Nur den Molino Winstall 7, in der 32Bit und in der 64Bit-Version. >> Damit lässt sich Windows 7 lediglich (in einem Affenzahn ;-) >> installieren. > Das hat aber nichts mit SNAPSHOT-Restore zu tun! ;-) Stimmt, aber ein blankes nur "Nein" find ich immer so unhöflich. Ich hab aber das Gefühl, Eberhard falsch verstanden zu haben, aber dazu gleich mehr ... -- Herzliche Grüße Cord From g.trauernicht at gmx.de Wed Aug 24 16:28:28 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Wed, 24 Aug 2011 16:28:28 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E54F5D5.7090402@arcor.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54C95D.7010006@arcor.de> <4E54EB9A.3040702@gmx.de> <4E54F5D5.7090402@arcor.de> Message-ID: <4E550A8C.8090006@gmx.de> Hallo Heiko, Heiko Warnken schrieb: > Am 24.08.2011 14:16, schrieb Günter Trauernicht: >> Auch denkbar wäre es, dass beim Brennen der CD was schiefgelaufen ist. > > Naja, Nero hat nach dem Brennen mitgeteilt, dass der Brennvorgang > erfolgreich beendet wurde. Trotzdem habe ich nochmal eine 2. CD geopfert > und noch eine 2. CD gebrannt. Aber am oben beschriebenen Ergebnis hat's > nichts geändert. Naja, was kostet heute schon noch ein Rohling, das sind ja fast Cent-Beträge. Ich habe für solche Fälle CD-RWs in Gebrauch. Da wird immer wieder munter drüber gebraten, solange es gut geht... > Dass Orka auf manchen Systemen nicht läuft, hast Du ja in Deiner > Anleitung beschrieben. Aber Tastatur und Maus? Hmmm ... > Ich habe vorhin auch mal meine alte kabelgebundene Tastatur am PS2-Port > angeschlossen und Linux hochgefahren. 2 Dinge dazu: 1. Der Bootvorgang > ging 2 Minuten schneller und die Tastatur war benutzbar. Also wird's > wohl an meiner USB-Tastatur liegen. Hm, an dem Rechner, wo Vinux hier Startschwierigkeiten hatte, hängt auch eine USB-Tastatur und -Maus. Kann ja gut sein, dass da eine Schwachstelle ist. Vielleicht müßte man da am Bootprompt noch irgendwelche Infos mitgeben. Werde da nochmal googlen und ggf. hier meine Erkenntnisse mitteilen. >> Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Problem nicht bei Vinux liegt. du >> könntest dir ja auch mal ein Adriane Knopix laden, brennen und schauen, >> ob das bei dir hochfährt. Wenn du das probierst, dann achte darauf, dass >> das Wort "Adriane" im Dateinamen der ISO-Datei vorkommt. Nur dann hat >> man von Anfang an ohne weitere Eingaben die Sprachausgabe. > > Das werde ich doch gleich mal probieren. Danke für den Tipp. Ich denke, > die Anleitung von Dir dürfte sich in der Vorgehensweise und den > notwendigen Befehlen wohl dadurch nicht ändern, oder? Ich weiß nicht, ob fdisk da auch im terminal verfügbar ist. Eventuell müßte man da mit cfdisk arbeiten. Knoppix mountet die Laufwerke automatisch nach /mnt, wenn ich mich richtig erinnere. In dem Punkt wäre es einfacher, aber die Sprachausgabe ist da nicht so komfortabel mit dem Numpad zu bedienen und die Sprache klingt einiges quäkiger. Müßte man mal probieren, wie weit man da mit meiner Anleitung kommt. Kann ich so aus dem Stand nicht sagen. Vinux 3 basiert auf Ubuntu und Knoppix basiert auf Debian. Von daher könnte es schon Abweichungen geben. > Ich habe jetzt schon viel zu viel gemeckert, ohne Dir zu sagen, dass ich > Dir trotzdem sehr dankbar für die Anleitung bin. Ich weiß, es steckt > eine Menge Arbeit und Zeit drin, die man (ich) lieber mit Lob statt mit > Tadel beachten sollte. > Vielen Dank dafür, Bitte schön. Schön gesehen, dass da einiges an Arbeit drin steckte. Aber ich habe deine Kritik nicht auf mich bezogen. ist ja völlig richtig, dass wenn irgendwas nicht funktioniert, dass man sich dann hier austauscht. Deine Information kann für andere ja vielleicht auch interessant werden. Linux ist zwar nicht Listenthema, aber ich denke und hoffe, Matthias hat in diesem Zusammenhang ein weites Herz. Grüße Günter From cordhagen at as-x.de Wed Aug 24 16:49:56 2011 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Wed, 24 Aug 2011 16:49:56 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: <55519A942FD34D72B72C0D0329A9EC80@EberhardPC> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org><805759196.20110821220833@as-x.de><1BDB01B8F9DA42B39A6AE9368B84BECF@EberhardPC> <1169310510.20110822142523@as-x.de> <55519A942FD34D72B72C0D0329A9EC80@EberhardPC> Message-ID: <1396669116.20110824164956@as-x.de> Huhu Eberhard, > Versteh ich Dich,Cord, richtig: Dieser Molino ist für einen restore mit > Snapshot (noch) nicht geeignet? Muss er für den Restore ergänzt werden? und > wann könnte ein für den Restore tauglicher Molino für windows7 home 32 bit > verfügbar sein? Also erst mal; es spielt ja keine Rolle, welches Windows-System Du mit Snapshot sicherst und somit auch wiederherstellst. Snapshot sichert Block für Block eines Laufwerkes, ganz egal, was darauf gespeichert ist. Der Molino BackUp ist einfach ein bootfähiges Medium (USB-Stick, USB-Festplatte, Speicherkarte ...) mit einem DOS darauf (FreeDOS) vollständig vorbereitet. Dh. es ist zB. schon die deutsche Tastatur drin, Speicheroptimierungen, Integration von Windows-Netzwerken, NTFS-Lesezugriff, Treiber für Maus und USB-Laufwerke, UltraDMA usw. Dazu ein paar Skripte zB. zur Laufwerksanalyse und soweit alles mit Snapshot zu einem Restore vorbereitet. ABER: jeder PC ist eben ein wenig anders, der Eine hat eine Festplatte mit zwei Partitionen, der Nächste hat 4 Festplatten mit 16 Partitionen - der Eine hat seine Sicherung auf interner Festplatte in den Tiefen seiner Unterverzeichnisse und der Nächste auf USB-Festplatte, ein Anderer im Netzwerk und wieder ein Anderer auf DVD gebrannt. Genau diese zwei Sachen muss man noch ggf. abändern, also WELCHES Laufwerk soll wiederhergestellt werden und ist der Zieldatenträger des Restores und wo genau befinden sich die Sicherungsdateien und unter welchem Namen? Dazu nimmt man den Molino und startet den Rechner einmal davon und lässt ihn einfach in Ruhe seine 5 Minuten laufen. Dann PC abschalten und Molino entfernen. Man kann dann eine Protokolldatei auf dem Molino öffnen und erkennt dort, wie das System mit seinen Laufwerken aus Molinos Sicht angeordnet sind. Für ein Restore aus Snapshot gibts ja keine Laufwerksbuchstaben, sondern ähnlich, wie Günter das bei Linux gut erklärte, wird es zu einem HD1 HD2 HD3 usw. Das kann man in dem Protokoll dann gut sehen, welches Laufwerk das ist, wo man das System im Notfall wieder hin haben möchte. Und es werden die Hauptverzeichnisse mit aufgelistet, denn auch die Laufwerksbuchstaben sind bei nicht Windows-gestarteten Rechnern üblicherweise anders. So dass man auch erkennen kann, unter welchem Pfad die Sicherungsdateien liegen. So und das trägt man dann mit einem Editor in die Restore.bat ein, also das Ziellaufwerk wie HD1 und den Pfad zu den Sicherungen, zB. e:\backups\backup.sna - Des Rest lässt man stehen. Wenn man dann vom Molino startet, _sollte_ nach einigen Sekunden ein Ton aus dem internen Lautsprecher ertönen - ich sage "sollte", weil es für das Ansprechen der internen Lautsprecher keinen einheitlichen Standard gibt - der Molino arbeitet schon mit zwei Programmen, um den Sound wiederzugeben, aber auch damit bekommt man nicht sämtliche internen Speaker zu fassen. Manche Notebooks zB. geben das Signal zum Stereolautsprecher durch. Immer mehr Rechner haben schon gar keinen internen Speaker mehr. In dem Fall einfach dem Molino einige Zeit, so etwa 30 Sekunden in Ruhe lassen. Dann 1x Cursor ab und Enter startet das Restore. Für Sehrestler wird an dieser Audwahl der Bildschirm von schwarz zu weiß, so dass man auch ohne Sound diesen Punkt sofort erkennt - sonst wie gesagt einfach etwas warten und im Blindflug die zwei Tastendrücke. Natürlich kann man sich das alles selbst anpassen - soll der Molino gleich booten und wiederherstellen, ist das auch kein Ding und nur eine winzige Änderung in der Autoexec.bat. Die Molinos sind nicht so als "so musst Du es benutzen und nicht anders" gedacht, sondern eher als eine solide Grundlage für Interessierte, damit sie dann daran weiter arbeiten und es sich nach eigenen Wünschen umbauen können. Beim Molino Backup it einfach dieses USB als Laufwerk (und nicht Wechseldatenträger), Partitionierung, Konfigurationen, Treiber und das Alles schon fertig gelöst. Was man dann darauf aufbauend sich basteln möchte, kann dann Jeder so machen, wie er möchte. Nach dem Restore wird der PC automatisch abgeschaltet, wobei dasselbe gilt wie beim PC-Speaker - auf vielen Rechnern geht das gut und auf Ausnahmen aber auch nicht. Dann lässt man auch hier zur Sicherheit beim ersten Mal das Restore ganz in Ruhe für 1-2 Stunden und schaut dann danach unter Windows auf dem Molino nach, wie lange das Restore wirklich lief und hat dann für künftige Wiederherstellungen eine gute Zeit, wie lange man warten muss. Wenn man nicht gerade eine Braillezeile DOS-kompatibel hat, bleibt aber immer der Nachteil vorhanden, dass man die Wiederherstellung unbeaufsichtigt hat. Eine kontrollierte Wiederherstellung ist dem sicherlich in jedem Fall vorzuziehen und Die hat man _komfortabel_ auf einem Multibootsystem oder weniger komfortabel wie von Günter gut beschrieben unter einem Linux. So und dann arbeite ich eben noch am Molino XP, wo man dann unter vertrauter Windows-Oberfläche arbeiten kann mit dem NVDA oder seinem eigenen portablen Screenreader. Das halte ich abgesehen vom Multibootsystem für die beste Lösung, wird aber den Nachteil haben, das hierzu eine Windows Professional Lizenz nötig sein wird. Ist also dann kein Münzgeld-Ding mehr - dafür aber auch natürlich weitaus flexibler einsetzbar, weil man sein eigenes Windows-System auf einem USB-Stick samt Treibereinbindungen und Screenreader hat. Ob Internet, E-Mail, CDs brennen, PC Analyse, Virensuche, was auch immer - das ist dann alles schon dabei. Und durch "Virtulino", was ja auch auf den meisten Molinos dabei ist, lässt sich das komplette System mit einem Tastendruck auch innerhalb eines virtuellen Computers auf bereits laufendem Windows starten. So kann man leicht auch damit arbeiten oder anpassen, auch ohne den ganzen Rechner vom Molino booten zu müssen. Ich würde den Molino Backup im Moment nur dann nehmen, wenn man ganz bewusst gern in einer DOS-Umgebung ein Restore haben möchte. Die Meisten, die den bestellten, haben auch noch Braillezeilen mit DOS-Treibern und dann ist das natürlich eine feine Sache. Oder eben einfach auf kleinen Netbooks, wo man das als SD-Karte oder USB-Stick bootet und durchlaufen lässt. Ansonsten probiere das mit Günters Anleitung mal aus, weil Du da wenigstens mit Orca-Sprachausgabe kontrolliert wiederherstellen kannst. Und wenn Dir das noch zu mühsam ist, wäre ein Warten auf dem Molino XP vielleicht gut ohne versprechen zu wollen, wann ich endlich dazu komme, ihn für Blinde zuverlässiger zu machen. Wer basteln kann, kann aber jetzt schon damit arbeiten. Es geht wirklich nur noch darum, den NVDA-Start hinaus zu zögern, bis der Audiotreiber vollens eingebunden wurde. Bei manchen Rechnern klappt das jetzt schon, aber nicht bei Allen. So ich hoffe, ich habe ausgiebig erklären können, was derzeit geht und woran noch gefeilt werden muss. -- Herzliche Grüße Cord From g.trauernicht at gmx.de Wed Aug 24 18:14:04 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Wed, 24 Aug 2011 18:14:04 +0200 Subject: [Snapshot] Snapshot Restore mit Knoppix als Alternative zu Vinux Message-ID: <4E55234C.3060401@gmx.de> Hallo zusammen, weil es mir keine Ruhe gelassen hat: auch mit Adriane Knoppix kann man sprachgeführt ein snapshot-Image zurückschreiben. Knoppix gibts hier: ftp://ftp.uni-kl.de/pub/linux/knoppix/ADRIANE-KNOPPIX_V6.4.4CD-2011-01-30-DE.iso Auch für Knoppix brauchen wir snapshot für Linux. Den Link dazu hatte ich bereits gepostet. bei Knoppix heißt das terminal Shell. Die Shell kann einfach über das bereits offene Menü geöffnet werden. Hier braucht man sich auch nicht mit einem amerikanischen Tastaturlayout herumschlagen. bei mir war es zumindest vom Start weg auf das deutsche Layout eingestellt. Die Mountpoints, die wir uns mit Vinux selbst einrichten mußten, werden hier schon bereitgestellt. mit "ls /mnt" kann man sich die möglichen Mountpunkte anzeigen lassen. Der Befehl "sudo fdisk -l" funktioniert hier genau so. Dann Mounten der Partition des vermutlich externen Datenträgers: "sudo mount /dev/sdb1 /mnt/sdb1" Mit "sudo /mnt/sdb1/snapshot.static" kriegen wir direkt Zugriff auf das Programm. Wenn snapshot und das Image in einem Unterverzeichnis liegen, muß dieses bei der Eingabe des Befehls natürlich berücksichtigt werden. Auch hier empfiehlt es sich, in dieses Verzeichnis zu wechseln, bevor wir Snapshot das Image schreiben lassen. Zur Erinnerung: "cd /mnt/sdb1/{Verzeichnis}" Jetzt würde man snapshot starten, wie schon in der Anleitung zu Vinux gezeigt. "sudo /mnt/sdb1/{Verzeichnis}/snapshot.static restore {Ziel} {image}.sna -v" Mit "exit" kann die Shell verlassen werden. Über Beenden im Nenü den PC runterfahren, CD entnehmen und fertig. Den bildschirminhalt erforschen wir übrigens mit Capslock+Pfeil rauf und runter. so, dass war doch nun mal kurz. :-) Alles andere entnehmt bitte der ersten Anleitung für Vinux. Wenn bei dem einen oder anderen Vinux nicht vernünftig läuft, dann ja vielleicht Adriane Knoppix... Grüße Günter From kontakt at matthias-haenel.de Wed Aug 24 18:50:30 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Wed, 24 Aug 2011 18:50:30 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E550A8C.8090006@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54C95D.7010006@arcor.de> <4E54EB9A.3040702@gmx.de> <4E54F5D5.7090402@arcor.de> <4E550A8C.8090006@gmx.de> Message-ID: <4E552BD6.9090808@matthias-haenel.de> Hallo zusammen! Am 24.08.2011 16:28, schrieb Günter Trauernicht: > > Hm, an dem Rechner, wo Vinux hier Startschwierigkeiten hatte, hängt auch > eine USB-Tastatur und -Maus. Kann ja gut sein, dass da eine > Schwachstelle ist. Vielleicht müßte man da am Bootprompt noch > irgendwelche Infos mitgeben. Werde da nochmal googlen und ggf. hier > meine Erkenntnisse mitteilen. Ich habe es eben erfolgreich abgewickelt. Zunächst wurde die VINUX-CD gemäß des von Dir veröffentlichten Verweises gebrannt. An diesem Rechner hängt eine USB-Tastatur, jedoch keine Maus. Nach ca. 2 Minuten sprach ORCA mit mir. Und jetzt die Überraschung: Ich habe eine FOCUS 40 BLUE Braillezeile, die hier über USB angeschlossen ist. Damit kann VINUX einwandfrei umgehen. Ich kann also mit Günter's Anleitung weitermachen. >> Ich habe jetzt schon viel zu viel gemeckert, ohne Dir zu sagen, dass ich >> Dir trotzdem sehr dankbar für die Anleitung bin. Ich weiß, es steckt >> eine Menge Arbeit und Zeit drin, die man (ich) lieber mit Lob statt mit >> Tadel beachten sollte. Und genau deshalb mußte ich doch gleich meine Erfolgsmeldung hier loswerden. >> Vielen Dank dafür, > > Bitte schön. Schön gesehen, dass da einiges an Arbeit drin steckte. Aber > ich habe deine Kritik nicht auf mich bezogen. ist ja völlig richtig, > dass wenn irgendwas nicht funktioniert, dass man sich dann hier > austauscht. Deine Information kann für andere ja vielleicht auch > interessant werden. Linux ist zwar nicht Listenthema, aber ich denke und > hoffe, Matthias hat in diesem Zusammenhang ein weites Herz. Das habe ich! Es ist gut, dass das Thema jetzt hier geführt wird, denn es hat ja unumstritten mit SNAPSHOT zu tun. Gruß von Matthias From cordhagen at as-x.de Wed Aug 24 20:44:17 2011 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Wed, 24 Aug 2011 20:44:17 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E54EB9A.3040702@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54C95D.7010006@arcor.de> <4E54EB9A.3040702@gmx.de> Message-ID: <807416093.20110824204417@as-x.de> Huhu Günter, >> Einige Minuten? Nö. 5 Sekunden. Dann erscheint ein bläulich unterlegter >> Bildschirminhalt, auf dem sich ein hellgräuliches Fenster befindet. >> Zumindest bei mir. > Läuft denn die CD bei dir überhaupt an? Wird denn überhaupt irgendwas > von der CD gelesen? In fünf Sekunden kann da nichts booten. Er wird im GRUB-Loader festhängen, der kommt immer zuallererst und das passt auch mit seinen paar Sekunden. @Heiko: Entweder NICHTS tun und warten oder höchstens Entertaste drücken. Wenn Du irgendwas anderes drückst, setzt Du den Countdown aus und dann wartet GRUB bis in alle Ewigkeit auf das, was Du tun willst. Was Du siehst, ist noch NICHT Vinux sondern nur der Bootloader mit seinem Optionsmenü. -- Herzliche Grüße Cord From wh_dj5fm at t-online.de Wed Aug 24 12:26:57 2011 From: wh_dj5fm at t-online.de (Werner Haber) Date: Wed, 24 Aug 2011 12:26:57 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5486A1.2040406@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Message-ID: <4E54D1F1.1030908@t-online.de> Hallo Günter, danke für die tolle Beschreibung. Da hast Du Dir wirklich große Mühe gegeben. Auch einen Linuxneuling sollte es, wenn er Schritt für Schritt vorgeht, gelingen ein Image zurück zu schreiben. Beste Grüsse -- *** Werner Haber -- DJ5FM *** From g.trauernicht at gmx.de Thu Aug 25 08:45:57 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Thu, 25 Aug 2011 08:45:57 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E54D1F1.1030908@t-online.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54D1F1.1030908@t-online.de> Message-ID: <4E55EFA5.5050300@gmx.de> Hallo Werner, deine Nachricht ist interessanter Weise eben erst bei mir eingetrudelt, obwohl du sie ja gestern um die Mittagszeit offensichtlich schon abgeschickt hattest. Werner Haber schrieb: > Auch einen Linuxneuling sollte es, wenn er Schritt für Schritt > vorgeht, gelingen ein Image zurück zu schreiben. Und ich danke dir für diese Bestätigung. Freut mich, dass du das so siehst. genau das war ja auch mein Anliegen. Ich weiß ja, dass du dich auch schon mit dieser Materie beschäftigt hast und dich da auskennst. Grüße Günter From kontakt at matthias-haenel.de Thu Aug 25 09:04:14 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Thu, 25 Aug 2011 09:04:14 +0200 Subject: [Snapshot] =?utf-8?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=C3=BCckschre?= =?utf-8?q?iben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E55EFA5.5050300@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54D1F1.1030908@t-online.de> <4E55EFA5.5050300@gmx.de> Message-ID: <05edb7ae7a9fa3b93c174797d5063828@mail.wtnet.de> Hallo Günter! On Thu, 25 Aug 2011 08:45:57 +0200, Günter Trauernicht wrote: > deine Nachricht ist interessanter Weise eben erst bei mir eingetrudelt, Nicht nur bei Dir sondern sie kam auch bei mir vor kurzem an. > obwohl du sie ja gestern um die Mittagszeit offensichtlich schon > abgeschickt hattest. Da bin ich mir nicht sicher, vielleicht geht die PC-Uhr von Werner falsch. >> Auch einen Linuxneuling sollte es, wenn er Schritt für Schritt >> vorgeht, gelingen ein Image zurück zu schreiben. Dem schließe ich mich an. Günter, das hast Du gut beschrieben! > Und ich danke dir für diese Bestätigung. Freut mich, dass du das so > siehst. Nicht nur Werner sieht das so, und das sollte an dieser Stelle deutlich zum Ausdruck gebracht werden! > genau das war ja auch mein Anliegen. Ich weiß ja, dass du dich > auch schon mit dieser Materie beschäftigt hast und dich da auskennst. Nicht nur das. Das auskennen ist das eine, die Kenntnis mit anderen teilen ist das andere, und da seid Ihr vorbildlich. Gruß und Dank von Matthias From wh_dj5fm at t-online.de Thu Aug 25 13:38:33 2011 From: wh_dj5fm at t-online.de (Werner Haber) Date: Thu, 25 Aug 2011 13:38:33 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E55EFA5.5050300@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54D1F1.1030908@t-online.de> <4E55EFA5.5050300@gmx.de> Message-ID: <4E563439.70809@t-online.de> Hallo Günter, Am 25.08.2011 08:45, schrieb Günter Trauernicht: > [...] Und ich danke dir für diese Bestätigung. Freut mich, dass du das so > > siehst. genau das war ja auch mein Anliegen. Ich weiß ja, dass du dich > > auch schon mit dieser Materie beschäftigt hast und dich da auskennst. Auskennen ist leider stark übertrieben. Ich habe einen guten Freund, der schon lange mit Linux arbeitet, er hat mich am Händchen gepackt und unterstützt. Meine Snapshot-images habe ich schon mit Ubuntu und Vibuntu, von einer angepassten CD, bearbeitet. Hier war dann "Orca" auf deutsch und auch die Handytech Braillezeile eingebunden. Soweit, so schön. Als ich dann einigen Freunden, mit einer Kopie der Vibuntu-Start-CD helfen wollte, musste ich feststellen, dass es doch oft zu Bootproblemen kam. Mit meinen "Linuxkenntnissen" war ich dann schnell am Ende! Daher halte ich mich beim Thema "Linux" auch lieber etwas zurück. Inzwischen habe ich mein Linux auf einen bootbaren USB-Stick, was ja auch so seine Vorteile hat. Beste Grüsse aus Vellmar -- *** Werner Haber -- DJ5FM *** From cordhagen at as-x.de Thu Aug 25 14:31:26 2011 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Thu, 25 Aug 2011 14:31:26 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E54D1F1.1030908@t-online.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E54D1F1.1030908@t-online.de> Message-ID: <232209635.20110825143126@as-x.de> Huhu Günter, Matthias und Werner, Werners Mail scheint auf einem T-Online-Server eine Verschnaufspause gemacht zu haben, weshalb auch immer ... > Received: from mailout02.t-online.de (mailout02.t-online.de [194.25.134.17]) > for ; Thu, 25 Aug 2011 08:03:02 +0200 (CEST) > Received: from fwd12.aul.t-online.de (fwd12.aul.t-online.de ) > id 1QwAfF-0007wD-Dp; Wed, 24 Aug 2011 12:26:29 +0200 -- Herzliche Grüße Cord From S.Fila at web.de Fri Aug 26 09:49:46 2011 From: S.Fila at web.de (Senat Fila) Date: Fri, 26 Aug 2011 09:49:46 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5486A1.2040406@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Message-ID: <7EE0D05AE7974BE38F7907943D2FF186@Nb01> Guten Morgen allerseits, zunächst möchte auch ich mich für deine ausführliche Anleitung und für deine Mühe ganz ganz herzlich bedanken - habe sie zwar noch nicht ganz durchgelesen und angewendet, aber kommt noch ;-). Günter Trauernicht schrieb am Mittwoch, 24. August 2011 um 07:06 > Zu Anfang laden wir uns zwei Dinge aus dem Netz, falls noch nicht > vorhanden: > > 1. Das ISO-Image von Vinux 3.2.1, das gibts hier: > http://vinux.org.uk/iso/Vinux-3.2.1-i386-CD.iso > > 2. Snapshot für Linux, das es hier gibt: > http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.static Interessant, kannst du vielleicht sagen, wie du an diesen Link und an die Information, dass es snapshot für Linux gibt, dran gekommen bist? Auf der Webseite habe ich nämlich nirgends davon gelesen/gefunden. Schade ist es aber, dass man damit Linux nicht sichern kann sondern nur Windows-Images auf Windows zurück spielen. Da ich keine Ahnung von Linux habe, weiß ich allerdings auch nicht, ob so etwas für Linux relevant wäre - aber warum nicht oder? Viel wichtiger, gibt es eigentlich für MAC solch ein Image-Programm wie snapshot, dass im Endeffekt dasselbe Ergebnis erzielt wird? also möglichst einfach ein Image erstellen und ebenfalls möglichst einfach zurückspielen und exakt den Zustand zum Zeitpunkt der Sicherung wieder haben? Freundliche Grüße Senat From g.trauernicht at gmx.de Fri Aug 26 11:29:33 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Fri, 26 Aug 2011 11:29:33 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <7EE0D05AE7974BE38F7907943D2FF186@Nb01> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <7EE0D05AE7974BE38F7907943D2FF186@Nb01> Message-ID: <4E57677D.30009@gmx.de> Hallo Senat, Senat Fila schrieb: > Günter Trauernicht schrieb am Mittwoch, 24. August 2011 um 07:06 > >> Zu Anfang laden wir uns zwei Dinge aus dem Netz, falls noch nicht >> vorhanden: >> {...} >> 2. Snapshot für Linux, das es hier gibt: >> http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.static > > Interessant, kannst du vielleicht sagen, wie du an diesen Link und an die > Information, dass es snapshot für Linux gibt, dran gekommen bist? Woher ich davon weiß, kann ich dir gar nicht sagen, ich weiß es nicht mehr. Ich meine aber, dass es da irgendwo einen Hinweis in der Online-Hilfe gibt. Den Link hat mir tom ehlert selbst mal zugeschickt. Ich hatte vor längerer Zeit einige Mails mit ihm ausgetauscht. > Schade ist es > aber, dass man damit Linux nicht sichern kann sondern nur Windows-Images auf > Windows zurück spielen. Da ich keine Ahnung von Linux habe, weiß ich > allerdings auch nicht, ob so etwas für Linux relevant wäre - aber warum > nicht oder? Da gibts ja unter Linux selbst genug Möglichkeiten. ohne die jetzt im einzelnen zu kennen. Da brauchts kein Drivesnapshot. > Viel wichtiger, gibt es eigentlich für MAC solch ein Image-Programm wie > snapshot, dass im Endeffekt dasselbe Ergebnis erzielt wird? also möglichst > einfach ein Image erstellen und ebenfalls möglichst einfach zurückspielen > und exakt den Zustand zum Zeitpunkt der Sicherung wieder haben? Diese Möglichkeit bringt MacOSX meines Wissens direkt mit. Heißt das nicht Time Machine? Ich habe keinen Mac... Grüße Günter From kontakt at matthias-haenel.de Sun Aug 28 14:47:39 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Sun, 28 Aug 2011 14:47:39 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5486A1.2040406@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Message-ID: <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> Hallo Günter, hallo zusammen! Heute möchte ich in diesem Zusammenhang mich nicht nur bei Günter für die Anleitung noch einmal bedanken, ich darf auch Erfolg vermelden. Das Programm "snapshot.static" konnte ich gemäß allen Ausführung aufrufen. So habe ich u.a. mit dem Snapshot-Command "test" ein vor einigen Tagen erstelltes Backup geprüft. Folgendes hat mich jedoch sehr nachdenklich gemacht. Meine Festplatte verfügt über 4 in Windows sichtbare Partitionen: 1. Windows XP NTFS 2. Windows 7 NTFS 3. Daten NTFS 4. Sicherungen FAT32 Gebe ich nun folgenden Befehl ein: snapshot.static show 7dev/sda werden mir nur 3 Partitionen angezeigt. Die Sicherungs- und Datenpartition kann ich entsprechend des Partitionstyps und der umfangreichen Größe der Daten erkennen. Leider sind Windows XP und Windows 7 gleich groß und sind natürlich auch beide unter NTFS eingerichtet. Da ich jetzt zweifeln muß, ob Snapshot mit meinen recht umfangreichen Partitionen umgehen kann, bin ich mit der von Günter beschriebenen Auto-Funktion eher skeptisch und vorsichtig. Kann sich von Euch jemand erklären, warum Snapshot in meinem Fall nur 3 Partitionen erkennt. Den langen Pfad beim Aufruf von Snapshot habe ich an dieser Stelle aus Faulheitsgründen weggelassen. In UNIX wurde natürlich der volle Pfad angegeben. Gruß von Matthias From kontakt at matthias-haenel.de Sun Aug 28 14:53:37 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Sun, 28 Aug 2011 14:53:37 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> Message-ID: <4E5A3A51.3070606@matthias-haenel.de> Am 28.08.2011 14:47, schrieb ich selbst: > > snapshot.static show 7dev/sda Natürlich heißt es: snapshot.static show /dev/sda Sorry! Matthias -- -- Gruß von Matthias http://www.matthias-haenel.de/ From g.trauernicht at gmx.de Sun Aug 28 18:15:40 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Sun, 28 Aug 2011 18:15:40 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> Message-ID: <4E5A69AC.30101@gmx.de> Hallo Matthias, Matthias Haenel schrieb: > Heute möchte ich in diesem Zusammenhang mich nicht nur bei Günter für > die Anleitung noch einmal bedanken, ich darf auch Erfolg vermelden. Sehr schön, freut mich. > Folgendes hat mich jedoch sehr nachdenklich gemacht. > Meine Festplatte verfügt über 4 in Windows sichtbare Partitionen: > > 1. Windows XP NTFS > 2. Windows 7 NTFS > 3. Daten NTFS > 4. Sicherungen FAT32 > > Gebe ich nun folgenden Befehl ein: > snapshot.static show 7dev/sda > werden mir nur 3 Partitionen angezeigt. Die Sicherungs- und > Datenpartition kann ich entsprechend des Partitionstyps und der > umfangreichen Größe der Daten erkennen. Leider sind Windows XP und > Windows 7 gleich groß und sind natürlich auch beide unter NTFS > eingerichtet. > > Da ich jetzt zweifeln muß, ob Snapshot mit meinen recht umfangreichen > Partitionen umgehen kann, bin ich mit der von Günter beschriebenen > Auto-Funktion eher skeptisch und vorsichtig. > > Kann sich von Euch jemand erklären, warum Snapshot in meinem Fall nur 3 > Partitionen erkennt. Das kann zumindest ich mir so nicht erklären. Wie groß ist die Festplatte und wie groß sind die einzelnen Partitionen? Welche Partition wird denn nicht angezeigt? Und welche Ausgabe liefert der Befehl "sudo fdisk -l"? Fehlt die Partition dort auch? Außerdem wäre interessant, welchen Typs die einzelnen Partitionen sind, also primär oder erweitert/logisch. Linux geht bei der Nummerierung der Partitionen danach vor, wie sie auf der Festplatte liegen. Auch Windows geht bei der Vergabe der Laufwerksbuchstaben standardmäßig nach dieser Reihenfolge vor. Wenn deine Aufzählung der Partitionen die Reihenfolge ist, wie sie unter Windows sichtbar sind, dann geht auch Linux bei der Nummerierung nach dieser Reihenfolge vor. Zu beachten ist dabei noch, dass eine erweiterte Partition auch eine Nummer erhält, als solche aber ja nicht angesprochen werden kann. Angenommen, deine Datenpartition und die Sicherungspartition wären jeweils eine logische Parttition als Teil einer erweiterten Partition, dann wäre die XP-Partition sda1, die Win7-Partition sda2, die erweiterte Partition sda3, die Daten-Partition sda4 und die Sicherungspartition sda5. Grüße Günter From kontakt at matthias-haenel.de Sun Aug 28 21:52:43 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Sun, 28 Aug 2011 21:52:43 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5A69AC.30101@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> <4E5A69AC.30101@gmx.de> Message-ID: <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> Hallo Günter! Am 28.08.2011 18:15, schrieb Günter Trauernicht: >> Meine Festplatte verfügt über 4 in Windows sichtbare Partitionen: >> >> 1. Windows XP NTFS >> 2. Windows 7 NTFS >> 3. Daten NTFS >> 4. Sicherungen FAT32 >> >> Gebe ich nun folgenden Befehl ein: >> snapshot.static show 7dev/sda >> werden mir nur 3 Partitionen angezeigt. Die Sicherungs- und >> Datenpartition kann ich entsprechend des Partitionstyps und der >> umfangreichen Größe der Daten erkennen. Leider sind Windows XP und >> Windows 7 gleich groß und sind natürlich auch beide unter NTFS >> eingerichtet. >> >> Da ich jetzt zweifeln muß, ob Snapshot mit meinen recht umfangreichen >> Partitionen umgehen kann, bin ich mit der von Günter beschriebenen >> Auto-Funktion eher skeptisch und vorsichtig. >> >> Kann sich von Euch jemand erklären, warum Snapshot in meinem Fall nur 3 >> Partitionen erkennt. > > Das kann zumindest ich mir so nicht erklären. Wie groß ist die > Festplatte und wie groß sind die einzelnen Partitionen? Die Festplatte umfaßt 2 TB. Partition 1 = 89 GB, Partition 2 = 89 GB, Partition 3 = 1,6 TB, Partition 4 = Rest > Welche Partition > wird denn nicht angezeigt? Ich vermute, dass Partition 2 nicht angezeigt wird. > Und welche Ausgabe liefert der Befehl > "sudo fdisk -l"? Das ist nicht das Problem! In UNIX werden alle Partitionen einwandfrei angezeigt (SDA1 - SDA4). Es lassen sich auch alle Partitionen in UNIX mounten. Mich erstaunt die Ausgabe des Befehles Snapshot mit dem Parameter "show sda". Snapshot unterschlägt dort Partitionen, was mich verunsichert. > Außerdem wäre interessant, welchen Typs die einzelnen Partitionen sind, > also primär oder erweitert/logisch. Partition 1 ist primär, die übrigen erweitert logisch. > Linux geht bei der Nummerierung der Partitionen danach vor, wie sie auf > der Festplatte liegen. Auch Windows geht bei der Vergabe der > Laufwerksbuchstaben standardmäßig nach dieser Reihenfolge vor. Wenn > deine Aufzählung der Partitionen die Reihenfolge ist, wie sie unter > Windows sichtbar sind, dann geht auch Linux bei der Nummerierung nach > dieser Reihenfolge vor. Das kann ich nur bestätigen. Hier sehe ich bei mir auch kein Problem. Ich hätte Lust, mir eine SATA-Platte zu besorgen und diese in den Wechselrahmen zu stecken, diese entsprechend meiner ersten Platte zu partitionieren, dann die Mounts vornehmen und letztlich mit der 2. Platte das restoren probieren. Somit wäre mein Ursprungsbestand auf der Ursprungsplatte nicht in Gefahr. Es wäre schön, mal zu lesen, was andere mit Deiner Anleitung für praktische Erfahrungen gemacht haben. Gruß von Matthias From frank.krueger at blindzeln.de Mon Aug 29 11:12:43 2011 From: frank.krueger at blindzeln.de (=?ISO-8859-1?Q?Frank_Kr=FCger?=) Date: Mon, 29 Aug 2011 11:12:43 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> <4E5A69AC.30101@gmx.de> <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> Message-ID: <4E5B580B.5070803@blindzeln.de> Hallo in die Runde, erst möchte auch ich mich bei Günter für die gute Anleitung bedanken. am 28.08.2011 21:52:43 schrieb Matthias Haenel: > Am 28.08.2011 18:15, schrieb Günter Trauernicht: >>> Kann sich von Euch jemand erklären, warum Snapshot in meinem Fall nur 3 >>> Partitionen erkennt. >> >> Das kann zumindest ich mir so nicht erklären. Wie groß ist die >> Festplatte und wie groß sind die einzelnen Partitionen? > > Die Festplatte umfaßt 2 TB. Partition 1 = 89 GB, Partition 2 = 89 GB, > Partition 3 = 1,6 TB, Partition 4 = Rest > >> Welche Partition >> wird denn nicht angezeigt? > > Ich vermute, dass Partition 2 nicht angezeigt wird. Das ist also eine Vermutung ... >> Und welche Ausgabe liefert der Befehl >> "sudo fdisk -l"? > > Das ist nicht das Problem! In UNIX werden alle Partitionen einwandfrei > angezeigt (SDA1 - SDA4). Es lassen sich auch alle Partitionen in UNIX > mounten. Mich erstaunt die Ausgabe des Befehles Snapshot mit dem > Parameter "show sda". Snapshot unterschlägt dort Partitionen, was mich > verunsichert. Und warum stellst Du da nicht Tom Ehlert einmal diese Frage und berichtest uns hier davon? > Ich hätte Lust, mir eine SATA-Platte zu besorgen und diese in den > Wechselrahmen zu stecken, diese entsprechend meiner ersten Platte zu > partitionieren, dann die Mounts vornehmen und letztlich mit der 2. > Platte das restoren probieren. Somit wäre mein Ursprungsbestand auf der > Ursprungsplatte nicht in Gefahr. Eine Möglichkeit zwar, aber evtl. müßtest Du auch einmal das andere System zurück setzen. Was ist dann? Also doch lieber gleich die Ursache angehen und hinterfragen. Jedenfalls meine Meinung dazu ... > Es wäre schön, mal zu lesen, was andere mit Deiner Anleitung für > praktische Erfahrungen gemacht haben. Bei dem Rechner wo ich es brauche ist bei voll aufgedrehter Lautstärke mit Vinux leider beim besten Willen nichts zu hören. Darauf besorgte ich mir die aktuelle Version 6.7 von Adriane. Hier wird allerdings meine BC640 nicht unterstützt. Ich wendete mich bereits an Klaus Knopper und er sich an die Autoren von SBL. Bis jetzt ist es noch nicht geklärt. Soweit meine Rückmeldung dazu. -- Viele Grüße Frank From kontakt at matthias-haenel.de Mon Aug 29 12:27:59 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Mon, 29 Aug 2011 12:27:59 +0200 Subject: [Snapshot] =?utf-8?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=C3=BCckschre?= =?utf-8?q?iben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5B580B.5070803@blindzeln.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> <4E5A69AC.30101@gmx.de> <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> <4E5B580B.5070803@blindzeln.de> Message-ID: <4267982557ea234dc91390eb53a77507@mail.wtnet.de> Hallo Frank, hallo in die Runde! On Mon, 29 Aug 2011 11:12:43 +0200, Frank Krüger wrote: >> Das ist nicht das Problem! In UNIX werden alle Partitionen einwandfrei >> angezeigt (SDA1 - SDA4). Es lassen sich auch alle Partitionen in UNIX >> mounten. Mich erstaunt die Ausgabe des Befehles Snapshot mit dem >> Parameter "show sda". Snapshot unterschlägt dort Partitionen, was mich >> verunsichert. > > Und warum stellst Du da nicht Tom Ehlert einmal diese Frage und > berichtest uns hier davon? Natürlich wollte ich diese Frage zunächst in dieser Runde stellen, vielleicht wäre die Ursache offensichtlich gewesen, und das wäre gegenüber Tom Ehlert nicht so günstig. Außerdem wollte ich das Ergebnis in eine Datei umleiten, damit ich es ihm unmittelbar schicken kann, und in diesem Zusammenhang muß ich wirklich das Terminal auf deutsches Layout umstellen, weil ich zur Zeit nicht weiß, wo sich das Größer-Zeichen befindet. Gruß von Matthias From g.trauernicht at gmx.de Mon Aug 29 13:18:56 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Mon, 29 Aug 2011 13:18:56 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> <4E5A69AC.30101@gmx.de> <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> Message-ID: <4E5B75A0.6060507@gmx.de> Hallo Matthias, ich würde der Ausgabe von snapshot nicht so viel Bedeutung beimessen. Übergib einfach die Partition, die du mit fdisk ermittelt hast. So habe ich es bisher immer gemacht. Die Möglichkeit mit der show-Option habe ich noch nie genutzt. Habe sie einfach nur als weitere Möglichkeit erwähnnt, um an Partitionsinfos zu kommen, wenn jemand mit der Ausgabe von fdisk Schwieirigkeiten haben sollte. Wenn es Unterschiede zwischen snapshot mit der Show-Option und fdisk geben sollte, was mir bisher nicht aufgefallen war, würde ich fdisk auf jeden Fall bevorzugen und mich danach richten. Bisher habe ich immer mit fdisk gearbeitet, wenn überhaupt nötig, snapshot dann die entsprechende Partition übergeben und noch nie Probleme gehabt. Das Zurücksetzen klappt damit zuverlässig, zumindest nach meiner Erfahrung. Und ich habe auf diese Weise schon einige Male einen Rechner wieder lauffähig bekommen, ohne dass er neu aufgesetzt werden mußte. Das waren bis auf zwei Fälle, immer Rechner von anderen, bei denen ich selbst gar nicht vermutet hatte, dass das Zurückschreiben mit Linux überhaupt klappen würde. ;-) Sonst habe ich zwar GRML genutzt, aber das spielt keine Rolle. Das Größer-Zeichen auf der US-Tastatur entspricht übrigens dem deutschen Umschalt+Punkt. Grüße Günter From kontakt at matthias-haenel.de Mon Aug 29 13:59:49 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Mon, 29 Aug 2011 13:59:49 +0200 Subject: [Snapshot] =?utf-8?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=C3=BCckschre?= =?utf-8?q?iben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5B75A0.6060507@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> <4E5A69AC.30101@gmx.de> <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> <4E5B75A0.6060507@gmx.de> Message-ID: <900391c4794611864a6caf8ea7bcdb41@mail.wtnet.de> Hallo Günter! On Mon, 29 Aug 2011 13:18:56 +0200, Günter Trauernicht wrote: > ich würde der Ausgabe von snapshot nicht so viel Bedeutung beimessen. Aber trotzdem sollte ich Tom Ehlert darüber informieren. Auch wenn es nur Dokumentcharakter hat, ist ein Hinweis für ihn schon wichtig. > Übergib einfach die Partition, die du mit fdisk ermittelt hast. So habe > ich es bisher immer gemacht. Okay, und so mache ich dann weiter. > Und ich habe auf diese Weise schon einige Male > einen Rechner wieder lauffähig bekommen, ohne dass er neu aufgesetzt > werden mußte. Das waren bis auf zwei Fälle, immer Rechner von anderen, > bei denen ich selbst gar nicht vermutet hatte, dass das Zurückschreiben > mit Linux überhaupt klappen würde. ;-) Deshalb empfinde ich den von Dir beschriebenen Weg sehr gut. > Das Größer-Zeichen auf der US-Tastatur entspricht übrigens dem deutschen > Umschalt+Punkt. Danke! Ich möchte nämlich die Ausgabe von SNAPSHOT umleiten und in eine Datei schreiben. Das wären dann für Tom Ehlert fundierte Informationen Gruß von Matthias From kontakt at matthias-haenel.de Mon Aug 29 22:25:23 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Mon, 29 Aug 2011 22:25:23 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <900391c4794611864a6caf8ea7bcdb41@mail.wtnet.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5A38EB.3090403@matthias-haenel.de> <4E5A69AC.30101@gmx.de> <4E5A9C8B.5060705@matthias-haenel.de> <4E5B75A0.6060507@gmx.de> <900391c4794611864a6caf8ea7bcdb41@mail.wtnet.de> Message-ID: <4E5BF5B3.40901@matthias-haenel.de> Hallo zusammen! Am 29.08.2011 13:59, schrieb Matthias Haenel: > >> ich würde der Ausgabe von snapshot nicht so viel Bedeutung beimessen. > > Aber trotzdem sollte ich Tom Ehlert darüber informieren. Auch wenn es nur > Dokumentcharakter hat, ist ein Hinweis für ihn schon wichtig. Ich habe Tom Ehlert nicht informiert! Es war mein Fehler! :-( Leider bin ich mit der Zifferntaste 7 nicht weit genug hochgegangen. Es werden nämlich primäre und logische Partitionen getrennt dargestellt, wobei die primären ganz oben stehen, und da war ich beim auslesen nicht sorgfältig genug. SNAPSHOT arbeitet einwandfrei, zumindest was dieses Thema betrifft. Sorry! Gruß von Matthias From michael.winkler at gmx.org Wed Aug 31 09:54:44 2011 From: michael.winkler at gmx.org (Michael Winkler) Date: Wed, 31 Aug 2011 09:54:44 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Restore_=FCber_Molino?= In-Reply-To: <805759196.20110821220833@as-x.de> References: <000c01cc5f6e$9a7d3580$cf77a080$@winkler@gmx.org> <805759196.20110821220833@as-x.de> Message-ID: <000901cc67b3$458b3660$d0a1a320$@winkler@gmx.org> Hallo Cord, zunächst einmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Ich komme leider erst heute zum Antworten... Ich antworte ohne Quoting, weil sich die Diskussion jetzt ja schon über mehrere Mails erstreckt... Das mit der eigenen Molino-Liste hab ich nicht gewusst. Mir ging es wirklich nur um ein bootfähiges Medium mit Sprache für ein Snapshot-Restore - und offenbar gibt es auch hier in dieser Liste Bedarf daran ;-)( Ich habe eine Menge bootbarer Medien mit DOS-Umgebung (auf CD und USB-Stick) und dazu eine uralte >>Combi (natürlich auch mit DOS-Treiber). Ich möchte aber von dieser Zeile unabhängig sein und ein Restore im Blindflug bei schadhaftem OS funktioniert eben nur, solange wirklich keine Probleme auftreten... Jetzt hab ich zumindest mal die Vinux-CD... Ich hatte von einem früheren Mail von Dir das mit dem Molino-XP im Hinterkopf, ihn aber auf der Liste nicht gefunden (oder überlesen). NVDA beenden und neu starten sollte ja kein Problem sein. Was ich jetzt nicht verstehe: wir reden von einer XP-pro-Lizenz auf dem Molino, oder? Wird der Molino-XP schon mit dieser Lizenz ausgeliefert oder muss ich mich um diese Lizenz kümmern? Liebe Grüße, Michael From michael.winkler at gmx.org Wed Aug 31 10:04:13 2011 From: michael.winkler at gmx.org (Michael Winkler) Date: Wed, 31 Aug 2011 10:04:13 +0200 Subject: [Snapshot] Booten von Vinux-CD Message-ID: <000d01cc67b4$946912b0$bd3b3810$@winkler@gmx.org> Hi! Für all die, bei denen nicht von der Vinux-CD gebootet wird: bei mir erscheint im Laufe des Bootvorganges ein Vinux-Menü, bei dem man u. a. einen Memory-Test und dergleichen auswählen kann. Standardmäßig steht man am untersten Listeneintrag und der ist 'boot first partition from HDD'. Zum obersten Listeneintrag kommt man durch 7 mal drücken von 'Pfeil rauf' (bei mir ertönt ein Signalton, wenn man den obersten Eintrag erreicht hat). Dieser oberste Listeneintrag ist 'boot the live system from the cd' (und das wollen wir ja). Wenn ich diesen Eintrag nicht auswähle und mit Enter bestätige, passiert bei mir überhaupt nichts... Michael From kontakt at matthias-haenel.de Wed Aug 31 20:10:06 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Wed, 31 Aug 2011 20:10:06 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5486A1.2040406@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> Message-ID: <4E5E78FE.8030107@matthias-haenel.de> Hallo Günter, hallo Snapshotler! Am 24.08.2011 07:05, schrieb Günter Trauernicht: > > Weiter gehe ich auch erstmal davon aus, dass sich im Rechner nur eine > einzige Festplatte befindet und dass es sich > bei der Platte um eine SATA-Platte handelt. Das heißt aber nicht, dass > diejenigen, die noch eine IDE-Platte im > Rechner betreiben, nicht weiterlesen brauchen. Es hat einfach mit der > Art und Weise zu tun, wie Linux festplatten > anspricht. Ich kann bestätigen, dass das Anhängen der Bereiche in das System problemlos abzuwickeln ist, sofern sich nur eine SATA-Platte im Rechner befindet. Neugierig habe ich eine 2. SATA-Platte in meinen Wechselrahmen gesteckt, und da sieht es entsprechend Deiner Ausführungen wirklich anders aus. In diesem Falle werden Bereiche wie "/dev/sda1" pro Platte je einmal vergeben und tauchen sozusagen mittels des Befehles "sudo fdisk -l" mehrfach auf. Das bedeutet, dass die MNt-Zuordnungen nicht mehr eindeutig sind. Ich nehme an, dass bei dem Befehl "sudo mount /dev/sda1" /mnt/sda1" das System nicht weiß, ob nun "dev/sda1" von Platte 1 oder Platte 2 zu mounten ist. Gibt es vielleicht doch einen Trick oder eine Chance, Deine Abhandlungen auch bei Rechnern anzuwenden, in denen sich 2 SATA-Platten befinden? Ich mit meinem Wechselrahmen bin da ja fein raus, als hätte ich geahnt, Cord dazu zu bewegen, mir einen Wechselrahmen einzubauen, was für seine Rechner kein Standard ist. Normalerweise baut er eine 2. Platte fest ein. Davon abgesehen, muß ich von meinem Plan, mit der 2. Platte einen Restore zu üben, so habe ich es ja hier geschrieben, erst einmal Abstand nehmen, leider! Gruß von Matthias -- http://www.matthias-haenel.de/ From g.trauernicht at gmx.de Wed Aug 31 21:34:40 2011 From: g.trauernicht at gmx.de (=?ISO-8859-1?Q?G=FCnter_Trauernicht?=) Date: Wed, 31 Aug 2011 21:34:40 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5E78FE.8030107@matthias-haenel.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5E78FE.8030107@matthias-haenel.de> Message-ID: <4E5E8CD0.6000904@gmx.de> Hallo Matthias, Matthias Haenel schrieb: > In diesem Falle werden Bereiche wie "/dev/sda1" pro Platte je einmal > vergeben und tauchen sozusagen mittels des Befehles "sudo fdisk -l" > mehrfach auf. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass beide Platten mit sda bezeichnet werden. Bist du sicher, dass du die gesamte Ausgabe von fdisk ausgelesen hast, oder passte die gesamte Ausgabe einfach nur nicht auf dem Bildschirm? Oder ist deine zweite Platte vielleicht gar nicht partitioniert? Eine Platte sollte natürlich mit sda bezeichnet sein, die zweite Platte sollte aber sdb erhalten. Wenn beide Platten tatsächlich die selbe Bezeichnung haben, weiß ich nicht, woran das liegt. Schau doch mal, was im Ordner /dev alles zu finden ist. Wenn du recht hast, dann müßte da ja auch sda doppelt auftauchen. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Grüße Günter From kontakt at matthias-haenel.de Wed Aug 31 22:18:48 2011 From: kontakt at matthias-haenel.de (Matthias Haenel) Date: Wed, 31 Aug 2011 22:18:48 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Aktualisierte_Anleitung_zum_Zur=FCcksch?= =?iso-8859-1?q?reiben_eines_Snapshot-Images_unter_Vinux?= In-Reply-To: <4E5E8CD0.6000904@gmx.de> References: <4E5486A1.2040406@gmx.de> <4E5E78FE.8030107@matthias-haenel.de> <4E5E8CD0.6000904@gmx.de> Message-ID: <4E5E9728.2070107@matthias-haenel.de> Hallo Günter! Am 31.08.2011 21:34, schrieb Günter Trauernicht: > > > Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass beide Platten mit sda > bezeichnet werden. Bist du sicher, dass du die gesamte Ausgabe von fdisk > ausgelesen hast, oder passte die gesamte Ausgabe einfach nur nicht auf > dem Bildschirm? Ich kann schon verstehen, dass Ihr meine Aussagen skeptisch betrachtet. :-) Heute ist es schon spät, aber ich werde vor dem Wochenende alles noch einmal sorgfältig betrachten. > Oder ist deine zweite Platte vielleicht gar nicht > partitioniert? Aber natürlich! Es handelt sich um meine separate Archiv-Platte. > Eine Platte sollte natürlich mit sda bezeichnet sein, die > zweite Platte sollte aber sdb erhalten. So hätte ich es auch erwartet. > Wenn beide Platten tatsächlich > die selbe Bezeichnung haben, weiß ich nicht, woran das liegt. Da schaun wir noch mal in den nächsten Tagen. > Schau doch mal, was im Ordner /dev alles zu finden ist. Also: cd /dev ls > Wenn du recht > hast, dann müßte da ja auch sda doppelt auftauchen. Das kann ich mir > einfach nicht vorstellen. Die Einträge müssen natürlich eindeutig sein, doppelte Einträge sind in der Tat unvorstellbar. Ich werde berichten. Gruß von Matthias