From v.peitzmeier at gmx.de Tue Sep 1 08:44:07 2009 From: v.peitzmeier at gmx.de (Vera Peitzmeier) Date: Tue, 1 Sep 2009 08:44:07 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage References: Message-ID: Hi thorsten, das fände ich auch gar nicht schlecht. Grüße Vera Vera Peitzmeier www.blickpunkt-niere.de ----- Original Message ----- From: "Thorsten" To: Sent: Sunday, August 30, 2009 5:24 PM Subject: Re: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage Hallo Vera, Das zweite bootbare System kann auch auf der 2. oder 3. Festplatte sein. So ist es z. B. bei mir. Gruß Thorsten > -----Ursprüngliche Nachricht----- > Von: snapshot-bounces+thorstensmail=t-online.de at blindzeln.net > [mailto:snapshot-bounces+thorstensmail=t-online.de at blindzeln.n > et] Im Auftrag von Richard Rau > Gesendet: Sonntag, 30. August 2009 17:11 > An: snapshot at blindzeln.net > Betreff: Re: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage > > > Hallo Wera! > Diese Frage kann ich nicht beantworten. > > Ich habe alle bootbaren Partitionen, es sind 3 an der Zahl, > auf der ersten > Platte. > > Es müßte möglich sein. > > Frage da mal in der ISCB nach, oder warte, bis Cord Hagen > wieder da ist. Der kann Dir das auf jeden Fall ganz genau sagen. > > Deine Idee ist wirklich gut. > > Denke dann auch daran, daß, wenn das mal eingerichtet ist, > die Partition mit > den Daten ebenfalls gesichert werden muß. > > Sonst sind die, wenn die Platte kaputt geht, verloren. > > Gruß Richard > > - > Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe > DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden: > taskplaner at snapshot.blindzeln.de > > Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? > http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/thorstensmai l%40t-online.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de - Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden: taskplaner at snapshot.blindzeln.de Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/v.peitzmeier%40gmx.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de From v.peitzmeier at gmx.de Tue Sep 1 08:47:25 2009 From: v.peitzmeier at gmx.de (Vera Peitzmeier) Date: Tue, 1 Sep 2009 08:47:25 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><5F7A3A9971F04D32B6EA075ECB32676C@pc1x2><2F39765BF49446DDBBA1471E636F9232@PC><2C0DA733102F4EC09C3207FE91FA3B6F@aspython3000><6B36E8D75EB84B4DAF1EDAC9EFC499A0@pc1x2> <266185001.20090830203407@as-x.de> Message-ID: <3788DB91AA3A45618D4E844641A94810@PC> Hallo Cord, ich gebe Dir unweigerlich recht, dass es eine schlechte Platte wäre, wenn sie komplett den Geist aufgibt, aber nachdem ich nun alle mails gelesen habe, sind alle Klarheiten beseitigt. ;-) Ich hab jetzt nicht ganz kapiert, wie und wo ich das zweite System am besten anlege. Ich habe derzeit eine partitionierte Platte, eine "ganze" Platte, und regelmäßige Sicherungen mit Snapshot von meinem System und den Doku. und Einst., die bei m ir aus dem System aber ausgelagert sind, auf die zweite Partition der ersten Platte. Dass ich zum rückspielen der Images am besten ein zweites System hätte, gut, verstanden, aber wo? Ich dank Euch für geduldige Hilfe. Ist für mich ein ganz neues Gebiet. Viele Grüße Vera Vera Peitzmeier www.blickpunkt-niere.de ----- Original Message ----- From: "Cord Hagen" To: "Vera Peitzmeier" Sent: Sunday, August 30, 2009 8:34 PM Subject: Re: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage Huhu Vera, > was mache ich, wenn die ganze Platte vom Crash betroffen ist? Daher auch > die > Frage, ob das System, das zweite, meine ich, auf einer anderen Platte sein > kann. Wenn die Platte komplett futsch ist, hast Du einerseits die falsche Platte gekauft (kicher) und andererseits ist selbstverständlich schlimmstenfalls auch alles darauf futsch. Jetzt denken sich manch schlaue Menschen "da installiere ich mir doch das zweite System einfach auf eine weitere Platte - clever, was?" - Jein :-) Alle Startdateien die es braucht, um überhaupt ein Betriebssystem zu starten gibt es (wenn nicht extra was gebastelt wurde) nur auf der ersten Platte. Dort befinden sich zB. der Systemloader (bei XP zB. der NTLDR) und die Boot.ini in der steht, wo sich welches OS befindet etc. Geht nun Platte 1 kaputt, sind auch diese Startdateien futsch und der Rechner wird trotz des gut gemeinten zweiten Systems auf der noch an sich heilen Platte nicht starten. Üblicherweise hängt es sofort mit der Fehlermeldung, dass die NTLDR fehlt oder beschädigt sei. So bringt uns Platte 2 mit dem weiteren System also gar nichts. Warum aber mein "Jein"? Im Idealfall lässt sich die erste defekte Platte physikalisch abtrennen und man kann mit der Windows-Setup-CD das System der zweiten Platte reparieren, in dem die fehlenden Startdateien installiert - und die Systempartition nun aktiviert wird. Danach ließe sich das zweite System tatsächlich starten. Wer aber soweit kommt, der hat in derselben Zeit aber auch eine neue Platte installiert und Sicherungen zurück gespielt oder die letzte Sicherung der ersten defekten Platte auf eine freie Partition der zweiten Platte zurück geschrieben - umgeht das Reparieren und hat schon nach wenigen Minuten sein gewohntes System in der letzten gesicherten Version zurück. Ein C: einfach nur mit Snapshot zu kopieren, bringt leider aber nicht den Vorteil, dass man aus System 2 dann eine Wiederherstellung des ersten Systems durchführen kann - macht also den Sinn des Multibootsystems völlig platt. Das liegt daran, dass viele Pfadzuweisungen, das Pagefile, Screenreader etc. ja trotzdem alles direkt auf C: zugreift. Will man darüber ein Image schreiben, wird Snapshot abbrechen mit der Meldung, dass diese Partition in Gebrauch sei und idR. lässt sich das in Snapshot auch nicht mehr unmounten, weils einfach zu viele Systemdateien sind. Eine zweite Platte ist generell eine sehr gute Sache. Darauf sollten sich die Sicherungsdateien befinden. Wer schnell im Notfall die erste defekte Platte austauschen kann, muss sonst nichts weiter beachten. Geht Platte 1 kaputt - Neue rein, partitionieren, Sicherung zurück, starten und beruhigt weiter arbeiten. Wer nicht so schnell bei Bedarf eine neue Platte zur Hand hätte, könnte auf Platte 2 eine erste primäre Partition in derselben Größe seiner Systempartition der Platte 1 einrichten und darauf die Sicherung der ersten Systempartition immer spiegeln. In dem Fall würden auch die Startdateien mit gespeichert. Geht die erste Platte kaputt, muss sie nur abgezogen werden, oder im Bootauswahlmenü, das etliche Mainboards mittlerweile mitbringen (bei MSI mit F11 und bei Asus mit F8 aufgerufen gleich beim Rechnerstart) entsprechend ausgewählt werden. Bei der Installation von Windows auf eine andere Partition, muss übrigens darauf nichts frei geschaufelt werden oder die Partition noch mal unterteilt. Man kann also Windows zB. auf seiner bereits bestehenden Datenpartition installieren. Selbstversändlich dann aber _nicht_ die Formatierung anwählen beim Setup sondern das bestehende Dateisystem behalten. Es wird dann Windows installiert und auf der Datenpartition entstehen einfach nur die drei üblichen zusätzlichen Ordner Dokumente und Einstellungen, Programme und natürlich Windows. -- Herzliche Grüße Cord - Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden: taskplaner at snapshot.blindzeln.de Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/v.peitzmeier%40gmx.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de From pre at online.de Tue Sep 1 15:06:36 2009 From: pre at online.de (=?iso-8859-1?Q?Eberhard_Prei=DFing?=) Date: Tue, 1 Sep 2009 15:06:36 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Snapshot_=FCber_dos_auf_externem_Medium?= =?iso-8859-1?q?_starten=3F?= References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><1003849549.20090830214928@as-x.de> <264398770.20090831215816@as-x.de> Message-ID: Hallo Cord, wie kann ich herausfinden, ob Snapshot wirklich von dem gewünschten externen Medium startet, ohne wirklich es zu einem restore kommen zu lassen? Zur Zeit startet bei mir Snapshot von einer Diskette aus die Backup-Cd. Ich würde Snapshot aber lieber statt von der CD. von einer externen Festplatte starten lassen. Die externe Festplatte schließe ich nur Zeitweilig an usb an. Sie bekommt dann schon auch mal einen anderen Laufwerksbuchstaben verpasst. Damit das nicht geschieht, müsste ich sie wahrscheinlich immer am gleichen usb angeschlossen lassen, oder? Schon mal vielen Dank und Gruß Eberhard ----- Original Message ----- From: "Cord Hagen" To: "Rule Stoermer" Sent: Monday, August 31, 2009 9:58 PM Subject: Re: [Snapshot]Snapshot über dos auf externem Medium starten? Huhu Rule, ob und wie gut Dein Rechner von USB-Devices bootet, wird Dir leider niemand zuverlässig beantworten können. Je älter der Rechner, desto wahrscheinlicher, dass das Booten nicht geht. Zudem hängt enorm viel von der Antwortzeit des USB-Gerätes ab. Das BIOS geht in eingestellter Reihenfolge, um den jeweiligen Bus abzufragen, ob etwas Bootbares lauert. Nicht wenige USB-Geräte reagieren auf diese Anfrage etwas gemütlich und werden dann übergangen - in dem Fall bootet der Rechner nicht davon. Wie alt ist Dein Rechner etwa und weisst Du zufällig, welches Mainboard Du hast? -- Herzliche Grüße Cord - Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden: taskplaner at snapshot.blindzeln.de Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/pre%40online.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de From rule.stoermer at t-online.de Tue Sep 1 18:50:25 2009 From: rule.stoermer at t-online.de (Rule Stoermer) Date: Tue, 1 Sep 2009 18:50:25 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Snapshot_=FCber_dos_auf_externem_Medium?= =?iso-8859-1?q?_starten=3F?= References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><1003849549.20090830214928@as-x.de> <264398770.20090831215816@as-x.de> Message-ID: <7E92A1EA71AB488C815898BB7E5F8952@namejbtxelmx9o> Hallo Cord Mein Rechner ist 5 Jahre alt und hat ein Mainboard von Asus (näheres weiß ich nicht). Spricht das schon gegen ein Booten vom usb-Medium? Ist das richtig, dass im Bios in der Reihenfolge usb vor C eingestellt sein müsste, damit der Rechner zuerst auf ein usb-Gerät prüft und erst bei nicht vorhandensein von C bootet. Weitere Komplikation: Ich boote sehr oft von Diskette ein gutes, altes Dos. ciao Rule From cordhagen at as-x.de Wed Sep 2 21:05:27 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Wed, 2 Sep 2009 21:05:27 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Snapshot_=FCber_dos_auf_externem_Medium?= =?iso-8859-1?q?_starten=3F?= In-Reply-To: <7E92A1EA71AB488C815898BB7E5F8952@namejbtxelmx9o> References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><1003849549.20090830214928@as-x.de> <264398770.20090831215816@as-x.de> <7E92A1EA71AB488C815898BB7E5F8952@namejbtxelmx9o> Message-ID: <413496705.20090902210527@as-x.de> Huhu Rule, > Mein Rechner ist 5 Jahre alt und hat ein Mainboard von Asus (näheres > weiß ich nicht). Spricht das schon gegen ein Booten vom usb-Medium? Ist Vermutlich schon zu alt. Man rechnet mit USB-Booting so etwa ab 2005, wo sich das nach und nach durch gesetzt hat. Aber bei Asus hättest Du sogar bei nagelneuem System die kleine Hürde, dass Du nur über das Boot-Auswahlmenü (F8 beim Rechnerstart) vom USB-Device booten könntest. Automatisch tuts das nicht. > das richtig, dass im Bios in der Reihenfolge usb vor C eingestellt sein > müsste, damit der Rechner zuerst auf ein usb-Gerät prüft und erst bei Ja wobei ich das eben genau bei Asus noch nicht begriffen habe. Bei Aktuellen schaltete man da "Removable" vor die HDD und trotzdem geht der Weg nur über F8 und dortige Anwahl des Boot-Devices - dann allerdings auch angenehm zuverlässig. Einige Asus können auch die USB-Wait-Time im BIOS ändern. So dass auch lahmste USB-Geräte eingebunden werden können. > nicht vorhandensein von C bootet. Weitere Komplikation: Ich boote sehr > oft von Diskette ein gutes, altes Dos. Passt auf die Diskette noch die Snapshot.exe? Dann hast Du es über den Weg wohl leichter. -- Herzliche Grüße Cord From cordhagen at as-x.de Wed Sep 2 21:21:28 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Wed, 2 Sep 2009 21:21:28 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Snapshot_=FCber_dos_auf_externem_Medium?= =?iso-8859-1?q?_starten=3F?= In-Reply-To: References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><1003849549.20090830214928@as-x.de> <264398770.20090831215816@as-x.de> Message-ID: <1197283773.20090902212128@as-x.de> Huhu Eberhard, > wie kann ich herausfinden, ob Snapshot wirklich von dem gewünschten externen > Medium startet, ohne wirklich es zu einem restore kommen zu lassen? Da ist glaube ich ein Verständnisfehler. Snapshot ist ja kein Betriebssystem - kann also auch nicht ein oder von einem externen Medium starten. Starten muss ein DOS oder ein Windows (über Umwege soll auch etwas mit Linux gehen) und wenn das gebootet ist vom externen Medium, dann kann auch über eben das Betriebssystem Snapshot dann ganz normal gestartet werden. Dafür ist auch zum Test kein Restore nötig. Bootet Dein externes Etwas per DOS oder Windows (Windows kannst Du extern fast vergessen, weil es wirklich extrem friemewlig zu installieren geht und unmodifiziert zB. auf Flashmedien kaum Sinn macht), wird auch Snapshot startbar sein. Extern macht wohl DOS (egal ob MS-DOS, FreeDOS, DrDOS ...) am ehesten Sinn. Hast Du das soweit bootend, kannst Du in die Startdateien (Autoexec.bat) erst mal Snapshot nur mit Show-Parametern mit den ersten paar HDDs aufrufen und die Ausgabe umleiten in eine Textdatei. Dasselbe Spiel mit dem DIR-Befehl bei C: aufsteigend, um heraus zu finden, ob und wo die Imagedatei platziert liegt. Dann die Textdatei unter Windows ansehen. Anhand der Ergebnisse weisst Du, ob alles läuft und vor allem, wo Ziel und Quelle sich aus Sicht Deines externen Mediums befinden. > Ich würde Snapshot aber lieber statt von der CD. von einer externen > Festplatte starten lassen. Dann musst Du erstmal ein Betriebssystem eben auf Deine externe Festplatte bringen. Ich will Dir da jetzt nicht GRUB als Loader empfehlen, weil das noch mehr Einarbeitungszeit bedeuten würde (bietet dafür mehr Möglichkeiten), aber Du könntest mit FreeDOS das versuchen. > dann schon auch mal einen anderen Laufwerksbuchstaben verpasst. Damit das > nicht geschieht, müsste ich sie wahrscheinlich immer am gleichen usb > angeschlossen lassen, oder? Das ist zumindest kein Nachteil. Aber auch noch keine Garantie, dass der LW-Buchstabe bleibt. Unter dann anderem System sowieso nicht - da kannst Du fast sicher sein, dass der Buchstabe ein Anderer ist, als unter Windows gestartet. -- Herzliche Grüße Cord From cordhagen at as-x.de Wed Sep 2 22:07:10 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Wed, 2 Sep 2009 22:07:10 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage In-Reply-To: <3788DB91AA3A45618D4E844641A94810@PC> References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><5F7A3A9971F04D32B6EA075ECB32676C@pc1x2><2F39765BF49446DDBBA1471E636F9232@PC><2C0DA733102F4EC09C3207FE91FA3B6F@aspython3000><6B36E8D75EB84B4DAF1EDAC9EFC499A0@pc1x2> <266185001.20090830203407@as-x.de> <3788DB91AA3A45618D4E844641A94810@PC> Message-ID: <28878117.20090902220710@as-x.de> Huhu Vera, > ich gebe Dir unweigerlich recht, dass es eine schlechte Platte wäre, wenn > sie komplett den Geist aufgibt, aber nachdem ich nun alle mails gelesen Wobei das teilweise eine unfaire Aussage den Herstellern gegenüber wäre. Einige Hersteller definieren die Ausfallrate in ganz klaren Einschränkungen. Dass die jeweilige Platte zB. nur 7 Stunden pro Tag bei 5-Tage-Woche laufen darf und vor allen Dingen dies nicht ohne Luftzirkulation zum Abtransport der Hitze, was ja gerade bei den meisten USB-Gehäusen genau das Problem ist :-) Da hat dann eigentlich der Händler schluderhaft gearbeitet und zusammen geschraubt, was nicht zusammen gehört (um 5 Euro mehr in der Tasche zu haben) oder der Käufer hat schlicht nicht drauf geachtet. Wenn ich aber Geräte außerhalb der empfohlenen Umgebungsspezifikationen betreibe, bin ich eigentlich selbst Schuld und nicht das Gerät :-) Nicht selten werden die Platten bei deutlich über 60°C regelrecht in den eng anliegenden Plastikgehäusen zu Tode geröstet. Was kann da der Hersteller noch für, der in die Spezis max 55°C zB. schreibt? > habe, sind alle Klarheiten beseitigt. ;-) Ich hab jetzt nicht ganz kapiert, > wie und wo ich das zweite System am besten anlege. Ich habe derzeit eine Das ist einfach auch schwer zu empfehlen. _Ich_ ziehe es vor, alle Systeme auf einer Platte - die Sicherungen auf einer Anderen zu haben. Ginge meine Systemplatte kaputt, wäre sie in 5 Minuten ausgetauscht und die letzte Sicherung von anderer Platte mittels USB-Sticks mit Snapshot drauf zurück geschrieben. In nicht mal ner Viertelstunde könnte ich gewohnt arbeiten. Ginge die Platte mit den Sicherungen kaputt, würde ich Diese austauschen und eben flink neue Sicherungen erstellen, wieder fertig. Bei mir ist das alles aber noch extremer - genau genommen bräuchte ich den Rechner nicht mal öffnen. Da sind 10 Platten drin. Würde die Systemplatte ausfallen, würde ich wohl erst mal auf eine andere bereits eingebaute zurück schreiben und irgendwann erst bei Lust und Zeit die Defekte mal mit austauschen :-) Wenn Du eine Interne und eine Externe hast, reicht das völlig aus. Du müsstest Dich "nur" schon früh genug drum kümmern, dass Du Deinen Rechner von irgendwas starten kannst (Disk, CD, USB) und von dort auch an Deine Externe kommst, um an die Imagedaten zu gelangen. Oder eben weiteres Windows im Prinzip fast egal, wohin. Wenn die Systemplatte futsch ist, bootet der Rechner so oder so nicht mehr. > partitionierte Platte, eine "ganze" Platte, und regelmäßige Sicherungen mit > Snapshot von meinem System und den Doku. und Einst., die bei m ir aus dem > System aber ausgelagert sind, auf die zweite Partition der ersten Platte. Für den Ottonormalbetrieb reicht bereits das. Wenn Dir das Ganze sehr wichtig ist, solltest Du ab und an, Deine Sicherungen zusätzlich auf externes Medium auslagern. So dass Du kurzfristige Sicherungen auf der internen Platte hast und wenn die komplette Platte futsch ist, zumindest die externe Sicherung nicht ein Jahr und älter ist. Das zweite Windows könntest Du sogar einfach mit auf Deine zweite Partition installieren, wenn da noch Platz genug ist. Es stört Deine Sicherungen nicht. Wenn Du C: sozusagen spiegelst auf die erste Partition der zweiten Platte, kannst Du zwar bei defekter Systemplatte starten, aber nicht "mal eben" zwischen C: und zB. G: wechselnd booten um eine Sicherung zurück zu spielen, da aus dem zweiten System Zugriffe auf C: passieren werden und Snapshot dadurch blockiert würde. Hm, Idealfall bei zwei internen Platten? HDD1 - 1. Hauptsystem C: - 2. Notfallsystem D: - 3. Daten (Einstellungen und Dokumente auslagern). HDD2 - 1. Spiegelung von Hauptsystem C: - 2. Backups von HDD1 ($Disk-Platzhalter in den Sicherungen nutzen). Die Spiegelung dient nur einem Zweck - wenn HDD1 komplett futsch wäre. Dann könntest Du HDD1 abziehen und das System würde im Idealfall sofort normal über HDD2 booten. Wirklich nötig ist das IMHO nicht. Lieber ordentliche Platten nehmen, die ein PC-Leben lang halten und dann Systeme auf HDD1 und Backups auf HDD2 und fertig. Bei Ein-Platensystemen ... HDD1 - 1. Hauptsystem C: - 2. Notfallsystem D: - 3. Daten mit Verzeichnis Backup und da hinein die Images. Dann wenn möglich die 3. Partition gelegentlich einfach auf externen Datenträger kopieren. -- Herzliche Grüße Cord From v.peitzmeier at gmx.de Thu Sep 3 21:22:44 2009 From: v.peitzmeier at gmx.de (Vera Peitzmeier) Date: Thu, 3 Sep 2009 21:22:44 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><5F7A3A9971F04D32B6EA075ECB32676C@pc1x2><2F39765BF49446DDBBA1471E636F9232@PC><2C0DA733102F4EC09C3207FE91FA3B6F@aspython3000><6B36E8D75EB84B4DAF1EDAC9EFC499A0@pc1x2><266185001.20090830203407@as-x.de><3788DB91AA3A45618D4E844641A94810@PC> <28878117.20090902220710@as-x.de> Message-ID: <5D0FD8F9CF0B41D78AA8A4EBAB9C6E33@PC> Hallöchen Cord, also, wenn's nervt, musst Du Laut geben ;-) Jetzt muss ich mal dumm fragen: kommt es vor, dass das Hauptsystem die Grätsche macht, und man dann das zweite System verwenden kann? Wenn mir das Hauptsystem crashed, der Rest der Platte erhalten bleibt, klar, dann hilft das Notsystem und die Backups auf externer Platte bzw. auf zweiter internen Platte. Soweit hab ich's jetzt ;-) Nun den Fall, wenn die ganze Platte futsch ist. Dann sind die Backups vom Hauptsystem und den Dokus noch da, auf der externen Platte, aber wie krieg ich die dann zum Laufen? Doch sicher irgendwie nur über Stick oder Diskette. Und wenn ja, was muss da genau drauf? Kann ich irgendwo dazu was lesen. Ich habe leider nur einen Herrn vor Ort, der da selbst noch nie gemacht hat, (Multibootsystem), der es an seinem Rechner vorher testet, ich aber doch ein wenig Ahnung haben sollte. Noch zwei kurze Fragen: Kann ein Notfallsystem auch auf die ausgelagerten Dokumente und Einstellungen zugreifen? Verwende ich bzgl. Jaws einfach einen wieteren ILM-Schlüssel? Dank Dirh erzlich Vera Vera Peitzmeier www.blickpunkt-niere.de ----- Original Message ----- From: "Cord Hagen" To: "Vera Peitzmeier" Sent: Wednesday, September 02, 2009 10:07 PM Subject: Re: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage Huhu Vera, > ich gebe Dir unweigerlich recht, dass es eine schlechte Platte wäre, wenn > sie komplett den Geist aufgibt, aber nachdem ich nun alle mails gelesen Wobei das teilweise eine unfaire Aussage den Herstellern gegenüber wäre. Einige Hersteller definieren die Ausfallrate in ganz klaren Einschränkungen. Dass die jeweilige Platte zB. nur 7 Stunden pro Tag bei 5-Tage-Woche laufen darf und vor allen Dingen dies nicht ohne Luftzirkulation zum Abtransport der Hitze, was ja gerade bei den meisten USB-Gehäusen genau das Problem ist :-) Da hat dann eigentlich der Händler schluderhaft gearbeitet und zusammen geschraubt, was nicht zusammen gehört (um 5 Euro mehr in der Tasche zu haben) oder der Käufer hat schlicht nicht drauf geachtet. Wenn ich aber Geräte außerhalb der empfohlenen Umgebungsspezifikationen betreibe, bin ich eigentlich selbst Schuld und nicht das Gerät :-) Nicht selten werden die Platten bei deutlich über 60°C regelrecht in den eng anliegenden Plastikgehäusen zu Tode geröstet. Was kann da der Hersteller noch für, der in die Spezis max 55°C zB. schreibt? > habe, sind alle Klarheiten beseitigt. ;-) Ich hab jetzt nicht ganz > kapiert, > wie und wo ich das zweite System am besten anlege. Ich habe derzeit eine Das ist einfach auch schwer zu empfehlen. _Ich_ ziehe es vor, alle Systeme auf einer Platte - die Sicherungen auf einer Anderen zu haben. Ginge meine Systemplatte kaputt, wäre sie in 5 Minuten ausgetauscht und die letzte Sicherung von anderer Platte mittels USB-Sticks mit Snapshot drauf zurück geschrieben. In nicht mal ner Viertelstunde könnte ich gewohnt arbeiten. Ginge die Platte mit den Sicherungen kaputt, würde ich Diese austauschen und eben flink neue Sicherungen erstellen, wieder fertig. Bei mir ist das alles aber noch extremer - genau genommen bräuchte ich den Rechner nicht mal öffnen. Da sind 10 Platten drin. Würde die Systemplatte ausfallen, würde ich wohl erst mal auf eine andere bereits eingebaute zurück schreiben und irgendwann erst bei Lust und Zeit die Defekte mal mit austauschen :-) Wenn Du eine Interne und eine Externe hast, reicht das völlig aus. Du müsstest Dich "nur" schon früh genug drum kümmern, dass Du Deinen Rechner von irgendwas starten kannst (Disk, CD, USB) und von dort auch an Deine Externe kommst, um an die Imagedaten zu gelangen. Oder eben weiteres Windows im Prinzip fast egal, wohin. Wenn die Systemplatte futsch ist, bootet der Rechner so oder so nicht mehr. > partitionierte Platte, eine "ganze" Platte, und regelmäßige Sicherungen > mit > Snapshot von meinem System und den Doku. und Einst., die bei m ir aus dem > System aber ausgelagert sind, auf die zweite Partition der ersten Platte. Für den Ottonormalbetrieb reicht bereits das. Wenn Dir das Ganze sehr wichtig ist, solltest Du ab und an, Deine Sicherungen zusätzlich auf externes Medium auslagern. So dass Du kurzfristige Sicherungen auf der internen Platte hast und wenn die komplette Platte futsch ist, zumindest die externe Sicherung nicht ein Jahr und älter ist. Das zweite Windows könntest Du sogar einfach mit auf Deine zweite Partition installieren, wenn da noch Platz genug ist. Es stört Deine Sicherungen nicht. Wenn Du C: sozusagen spiegelst auf die erste Partition der zweiten Platte, kannst Du zwar bei defekter Systemplatte starten, aber nicht "mal eben" zwischen C: und zB. G: wechselnd booten um eine Sicherung zurück zu spielen, da aus dem zweiten System Zugriffe auf C: passieren werden und Snapshot dadurch blockiert würde. Hm, Idealfall bei zwei internen Platten? HDD1 - 1. Hauptsystem C: - 2. Notfallsystem D: - 3. Daten (Einstellungen und Dokumente auslagern). HDD2 - 1. Spiegelung von Hauptsystem C: - 2. Backups von HDD1 ($Disk-Platzhalter in den Sicherungen nutzen). Die Spiegelung dient nur einem Zweck - wenn HDD1 komplett futsch wäre. Dann könntest Du HDD1 abziehen und das System würde im Idealfall sofort normal über HDD2 booten. Wirklich nötig ist das IMHO nicht. Lieber ordentliche Platten nehmen, die ein PC-Leben lang halten und dann Systeme auf HDD1 und Backups auf HDD2 und fertig. Bei Ein-Platensystemen ... HDD1 - 1. Hauptsystem C: - 2. Notfallsystem D: - 3. Daten mit Verzeichnis Backup und da hinein die Images. Dann wenn möglich die 3. Partition gelegentlich einfach auf externen Datenträger kopieren. -- Herzliche Grüße Cord - Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden: taskplaner at snapshot.blindzeln.de Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/v.peitzmeier%40gmx.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de From pre at online.de Thu Sep 3 21:55:05 2009 From: pre at online.de (=?iso-8859-1?Q?Eberhard_Prei=DFing?=) Date: Thu, 3 Sep 2009 21:55:05 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Snapshot_=FCber_dos_auf_externem_Medium?= =?iso-8859-1?q?_starten=3F?= References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><1003849549.20090830214928@as-x.de><264398770.20090831215816@as-x.de> <1197283773.20090902212128@as-x.de> Message-ID: <952DBADFE3B84674AA93210333BE4E63@mxk6sas5yug7n1p> Danke, Cord, für Deine Erklärungen. Leider weiß ich trotzdem noch nicht, was meine Startdiskette enthalten muss, dass Snapshot von einem Backup auf einer externen Festplatte aus im Notfall mein gestörtes Windows Xp wieder in Gang bringt. Wahrscheinlich arbeitet meine Startdiskette mit einem MSDos Betriebssystem und startet eine DVD mit den Imagefiles. Bis jetzt habe ich immer noch die Vorstellung, diese Imagefiles könnten auch auf einer externen Festplatte aufgerufen werden. Wenn ich Dir jetzt sage, dass meine Festplatte zwei Patitionen und mein Rechner zwei DVD-Laufwerke hat, Könntest Du mir bitte mitteilen, wie die Zeile in der Autoexec.bat dafür lauten müsste? Oder braucht es da noch mehr? Und wie lauten die Show-Parameter und wo müssen sie stehen? Viele Grüße Eberhard ----- Original Message ----- From: "Cord Hagen" To: "Eberhard Preißing" Sent: Wednesday, September 02, 2009 9:21 PM Subject: Re: [Snapshot]Snapshot über dos auf externem Medium starten? Huhu Eberhard, > wie kann ich herausfinden, ob Snapshot wirklich von dem gewünschten > externen > Medium startet, ohne wirklich es zu einem restore kommen zu lassen? Da ist glaube ich ein Verständnisfehler. Snapshot ist ja kein Betriebssystem - kann also auch nicht ein oder von einem externen Medium starten. Starten muss ein DOS oder ein Windows (über Umwege soll auch etwas mit Linux gehen) und wenn das gebootet ist vom externen Medium, dann kann auch über eben das Betriebssystem Snapshot dann ganz normal gestartet werden. Dafür ist auch zum Test kein Restore nötig. Bootet Dein externes Etwas per DOS oder Windows (Windows kannst Du extern fast vergessen, weil es wirklich extrem friemewlig zu installieren geht und unmodifiziert zB. auf Flashmedien kaum Sinn macht), wird auch Snapshot startbar sein. Extern macht wohl DOS (egal ob MS-DOS, FreeDOS, DrDOS ...) am ehesten Sinn. Hast Du das soweit bootend, kannst Du in die Startdateien (Autoexec.bat) erst mal Snapshot nur mit Show-Parametern mit den ersten paar HDDs aufrufen und die Ausgabe umleiten in eine Textdatei. Dasselbe Spiel mit dem DIR-Befehl bei C: aufsteigend, um heraus zu finden, ob und wo die Imagedatei platziert liegt. Dann die Textdatei unter Windows ansehen. Anhand der Ergebnisse weisst Du, ob alles läuft und vor allem, wo Ziel und Quelle sich aus Sicht Deines externen Mediums befinden. > Ich würde Snapshot aber lieber statt von der CD. von einer externen > Festplatte starten lassen. Dann musst Du erstmal ein Betriebssystem eben auf Deine externe Festplatte bringen. Ich will Dir da jetzt nicht GRUB als Loader empfehlen, weil das noch mehr Einarbeitungszeit bedeuten würde (bietet dafür mehr Möglichkeiten), aber Du könntest mit FreeDOS das versuchen. > dann schon auch mal einen anderen Laufwerksbuchstaben verpasst. Damit das > nicht geschieht, müsste ich sie wahrscheinlich immer am gleichen usb > angeschlossen lassen, oder? Das ist zumindest kein Nachteil. Aber auch noch keine Garantie, dass der LW-Buchstabe bleibt. Unter dann anderem System sowieso nicht - da kannst Du fast sicher sein, dass der Buchstabe ein Anderer ist, als unter Windows gestartet. -- Herzliche Grüße Cord - Download: http://www.drivesnapshot.de/download/snapshot.exe DriveSnapshot mit dem Taskplaner verwenden: taskplaner at snapshot.blindzeln.de Dein Abo von [snapshot] bearbeiten oder abmelden? http://www.blindzeln.net/mailman/options/snapshot/pre%40online.de [snapshot]-Homepage: http://snapshot.blindzeln.de From cordhagen at as-x.de Thu Sep 3 22:45:57 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Thu, 3 Sep 2009 22:45:57 +0200 Subject: [Snapshot] =?iso-8859-1?q?Snapshot_=FCber_dos_auf_externem_Medium?= =?iso-8859-1?q?_starten=3F?= In-Reply-To: <952DBADFE3B84674AA93210333BE4E63@mxk6sas5yug7n1p> References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><1003849549.20090830214928@as-x.de><264398770.20090831215816@as-x.de> <1197283773.20090902212128@as-x.de> <952DBADFE3B84674AA93210333BE4E63@mxk6sas5yug7n1p> Message-ID: <1121905212.20090903224557@as-x.de> Huhu Eberhard, das Problem an der Sache ist, dass ich Dir schwer in ein-zwei Mails alles das erklären kann, wozu ich selbst Wochen und Monate brauchte, um das Ganze zuverlässig funktionierend zusammen gebaut zu bekommen :-( Man kann nicht "mal eben" erklären, wie Du Deine externe Festplatte bootfähig machst, ein DOS darauf startfähig installierst, in das System USB-Treiber und schlimmstenfalls noch NTFS-Zugriff einbaust, Snapshot so integrierst, dass es sowohl die richtige Festplatte, davon die richtige Partition erwischt und auch die Imagedatei auf der richtigen (externen) Platte und auch da wieder von der richtigen Partition unter dem eingerichtetem Dateisystem findet ... Das wäre fast ein ganzes Buch, wenn man so etwas Schritt für Schritt erklären wollte. Ich habe sehr viele Dokumentationen in Google gesucht, gelesen, dann wieder ausprobiert und bei Misserfolg wieder anderen Weg probiert. Wenn es bisher bei Dir mit der Diskette gut läuft, dann verwende es doch einfach erst mal so. So selten, wie man ein Restore im Notfall machen muss, ist es doch egal, ob langsam pber Diskette und DVD oder schneller und komfortabel über externe Platte. Ich will ins Molino-Programm auch externe Platten mit aufnehmen, sobald ich die Analyse-Assistenten erst fertig gestellt habe. Dann würde es so laufen, dass die externe Platte bereits einsatzbereit bootfähig ist und je nach vorheriger Einstellung automatisch die "Umgebung" analysiert und protokolliert. Ein Assistent in Windows kann dann diese Protokolle abgrasen und hilft dann, die richtigen Snapshot-Parameter für ein automatisches Restore zu setzen. Das Ganze mach ich dann als Stick und als externe HDD-Variante fertig und Molino-gewohnt zu fairen Preisen unwesentlich teurer, als würde man sich nur die Hardware kaufen. Wie DU USB-Treiber in ein DOS-System einbindest und ggf. auch den NTFS-Zugriff (das brauchst Du, wenn Deine externe Platte mit den Imagedateien in NTFS formatiert wurde, statt in FAT32), kannst Du eigentlich mit Google finden. Besorge Dir dann noch ein FreeDOS, wo Du eigentlich fast alles Nötige findest an Dateien. Die möglichen Snapshot-Parameter liest Du Alle auf der Homepage von drivesnapshot.de nach. Ein Show könnte zB. so aussehen ... SNAPSHOT SHOW HD1 ... aber gerade soetwas findest Du alles komplett beschrieben auf der Snapshot-Homepage. Wenn ich Dir das hier alles erkläre, bedeutet das nur, dass ich es von der Homepage kopiere und hier maile. Das ist doch unsinnige Arbeit, weil Du ja gleich dort schauen könntest. In dem Fall ist der Direktlink: http://drivesnapshot.de/de/restdos.htm Schau da bitte erst und wenn konkrete Fragen sind, helfe ich gern. Hab bitte Verständnis, dass ich hier nicht ein ganzes Buch schreiben kann und genau das würde es werden, wenn ich von A bis Z alles schreiben würde. Und selbst dann ist nicht gesagt, dass das bei Dir funktionierte, weil Du andere Hardware hast oder mich an mancher Stelle nicht verstehst. Einiges habe ich hier übrigens schon mal beschrieben. Bspw. welche Dateien Du noch einbinden müsstest für USB- und NTFS-Zugriff und auch, wie man Ausgaben umlenkt in eine Textdatei. Da müsstest Du mal im Listenarchiv ein wenig suchen. Dazu kurz noch mal: Mit zB. den Zeilen ... SNAPSHOT SHOW HD1 >Ziel.txt SNAPSHOT SHOW HD2 >>Ziel.txt SNAPSHOT SHOW HD3 >>Ziel.txt in der Autoexec.bat ganz unten könntest Du die Show-Ausgabe in die Textdatei Ziel.txt umleiten lassen. Gleiches mit ... DIR C: >Quelle.txt DIR D: >>Quelle.txt DIR E: >>Quelle.txt DIR F: >>Quelle.txt DIR G: >>Quelle.txt lenkst Du den DIR-Befehl um in die Datei Quelle.txt So kannst Du anschließend wieder über Windows in diese Textdateien schauen, wie die Systemumgebung aus Sicht von DOS ausschaut und ob zB. auch Deine externe Platte und darauf das Image gefunden wird und auf welcher HD-Bezeichnung Snapshot Dein Windows-System findet. Wenn Du das heraus bekommen hast, könnte ein Restore zB. so aussehen ... SNAPSHOT RESTORE HD1 PRIMARY1 E:\IMAGE.SNA Das dann statt der Protokollzeilen unten in die Autoexec.bat würde dann das Restore durchführen. Das ist jetzt noch der einfachere Part. Kniffliger ist ein vernünftiges DOS-System so auf die externe Platte zu bringen, dass es auch wirklich bootet. Aber da kann ich Dir nur raten, suchen, lesen, basteln, testen, weitersuchen, lesen, weiterbasteln ... bis es irgendwann bootet und alles findet, was Du brauchst. Wenn Du viel Gelese und Gesuche ersparen möchtest, dann hol Dir einfach den Molino DOS, da habe ich alle Dateien zusammen gesucht, das System bootet, deutsches Tastaturlayout, Netzwerk ist integriert, NTFS-Zugriff ist integriert, USB-Treiber ist drin. Damit hast Du schon die weitaus größte Hürde geschafft. Ich helfe Dir dann gern mit dem Snapshot weiter um Deine Umgebung zu analysieren, damit Du das Ding an Dein System nur noch anpassen brauchst. Vorausgesetzt, Dein Rechner bootet anstattndslos von USB, kannst Du mit dem Stick dann sehr schnell booten und auch Deine externe Platte mit den Images einbinden. Das geht mit ein wenig Gebastel sogar so, dass der Laufwerksbuchstabe sich sogar ruhig ändern kann und die Images trotzdem gefunden werden. > Bis jetzt habe ich immer noch die Vorstellung, diese Imagefiles könnten auch > auf einer externen Festplatte aufgerufen werden. Das geht - na klar, habe ich hier ja auch. Aber das lässt sich nicht Häppchengerecht in eine Schritt-für-Schrittanleitung pressen. Ich lass mich da gern vom Gegenteil überzeugen, falls es jemand hin bekommt. > Wenn ich Dir jetzt sage, dass meine Festplatte zwei Patitionen und mein > Rechner zwei DVD-Laufwerke hat, Könntest Du mir bitte mitteilen, wie die > Zeile in der Autoexec.bat dafür lauten müsste? Oder braucht es da noch mehr? Du musst mit obigen Befehlen erst ein Protokoll erstellen, um in Windows zu sehen, wo Windows installiert ist (ob HD1 oder HD2 etc.) und welchen Buchstaben Deine Externe bekommen hat. Dann kannst Du auch den Restorebefehl korrekt eintragen. Das steht dann sogar in der Snapshot-Doku gut beschrieben. Kann ich Dir aber auch gern zusammen schreiben, wenn ich die Protokolldateien habe. -- Herzliche Grüße Cord From cordhagen at as-x.de Thu Sep 3 23:18:46 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Thu, 3 Sep 2009 23:18:46 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage In-Reply-To: <5D0FD8F9CF0B41D78AA8A4EBAB9C6E33@PC> References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><5F7A3A9971F04D32B6EA075ECB32676C@pc1x2><2F39765BF49446DDBBA1471E636F9232@PC><2C0DA733102F4EC09C3207FE91FA3B6F@aspython3000><6B36E8D75EB84B4DAF1EDAC9EFC499A0@pc1x2><266185001.20090830203407@as-x.de><3788DB91AA3A45618D4E844641A94810@PC> <28878117.20090902220710@as-x.de> <5D0FD8F9CF0B41D78AA8A4EBAB9C6E33@PC> Message-ID: <4810139635.20090903231846@as-x.de> Huhu Vera, > also, wenn's nervt, musst Du Laut geben ;-) Nee das nicht. Ich kann nur nicht alles von ganz vorn bis ganz hinten erschöpfend erklären. Das wäre ja fast ne Strafarbeit :-) Aber wenn konkrete Fragen sind, wo ich mit vertretbarem Aufwand helfen kann, gehöre ich IMHO zu den Letzten, die nicht helfen ... > Jetzt muss ich mal dumm fragen: kommt es vor, dass das Hauptsystem die > Grätsche macht, und man dann das zweite System verwenden kann? Ja na klar! Falsches Programm installiert, harter Systemabsturz, falscher Treiber ... Aber auch wenn Du etwas installiert hast - dann nicht vernünftig damit per SR arbeiten kannst und das Murksding lässt sich nicht restlos rückstandsfrei deinstallieren, hat Dir die Registry vermurkst oder was auch immer. Ich kenne Kunden, die deinstallieren Software erst gar nicht mehr, sondern starten neu, Cursor-Ab, Notfallsystem gebootet, Snapshot gestartet, jüngstes Image zurück über C: und nach ein paar Minuten wieder Neustart mit dem Hauptsystem als sei nie was gewesen :-) Also ich kann Dir lediglich versichern, dass ich durch die Bank weg nur äußerst positives Feedback zu den Multibootsystemen bekomme. IMHO ist das wirklich die beste Methode, seinen Rechner blind immer ohne fremde Hilfe im Griff zu behalten. Daher ja immer mein Aufruf - nervt Eure Hilfsmittelhändler beim PC-Neukauf solange, bis sie so eine Lösung mit anbieten. Im Moment kenne ich keine bessere und eigentlich auch einfachere Variante, damit sich Sehbehinderte bei Problemen selbst helfen können ohne dieses blöde Gefühl, wieder irgend eine sehende Person um Hilfe bittend nerven zu müssen. Ich mag das absolut nicht und vermute, dass es anderen Blinden auch so ähnlich geht. Mehrere unabhängige Systeme minimieren diese Hilfeschreie IMHO doch ganz erheblich. > Wenn mir das Hauptsystem crashed, der Rest der Platte erhalten bleibt, klar, > dann hilft das Notsystem und die Backups auf externer Platte bzw. auf > zweiter internen Platte. Soweit hab ich's jetzt ;-) Genau und das ist der häufigste Fall. Alles Andere ist weit seltener und das kann man dann wirklich mal vernachlässigen. Wenn Hardware kaputt geht, mögen die Meisten ohnehin nicht selbst Hand anlegen und ihren Rechner öffnen - da muss dann sowieso ein Fachmann dran. > Nun den Fall, wenn die ganze Platte futsch ist. Dann sind die Backups vom > Hauptsystem und den Dokus noch da, auf der externen Platte, aber wie krieg > ich die dann zum Laufen? Doch sicher irgendwie nur über Stick oder Diskette. Diskette, CD, Stick, Festplatte selbst ... ganz egal, es muss nur irgend etwas unabhängig von der defekten Festplatte dann starten können und Deine externe Platte mit einbinden. Es _kann_ sein, dass Du dann USB-Treiber ins DOS-System einbinden mußt. Hast Du die Externe in NTFS formatiert, musst Du Dich auch darum noch kümmern, weil DOS werkseitig kein NTFS versteht. Gibt's alles - muss eben nur manuell dann zusammen gebastelt werden. > Und wenn ja, was muss da genau drauf? Kann ich irgendwo dazu was lesen. Ich Also anfangen würde ich damit, mir das FreeDOS-ISO-Image im Internet zu laden und Dies zu installieren und über Google nach Anleitungen suchen, wie man das FreeDOS auf die Festplatte oder einen Stick lauffähig bringt und ggf. USB und NTFS integriert. Mit Suchen findet man solche Dokus - hab ich ja schließlich auch. Wer die Zeit alles nicht investieren will, nimmt sich ne fix und fertige Lösung, wie zB. den Molino DOS. Wir können dann anhand dessen hier gern weiter daran basteln, damit der Restore in Eurem jeweiligen System korrekt arbeitet. Das ist dann nämlich alles nur noch ein wenig Anpassung und man muss das Rad nicht neu erfinden und die Erfindung erst erklären. Mir geht's aber keinesfalls um die paar Münzen (ist mir fast lieber, wenn ich die dahinter steckende Handarbeit gar nicht machen muss) - ich kann also sehr dazu ermutigen, es erst mal autodidaktisch zu probieren. Es macht nämlich auch sehr viel Spaß und bringt beim ersten erfolgreichen Start ein echtes Glücksgefühl mit sich, wenn man das allein geschafft hat. Dann die Snapshot-Restoreanpassungen sind das kleinere Problem und das können wir hier sehr gern gemeinsam in der Liste basteln. > Kann ein Notfallsystem auch auf die ausgelagerten Dokumente und > Einstellungen zugreifen? Verwende ich bzgl. Jaws einfach einen wieteren > ILM-Schlüssel? Natürlich kannst Du auf ausgelagerte Dateien zugreifen. Wenn ich hier einrichte, verlege ich die Pfade der "Eigenen Dateien" sogar auf allen Systemen in die Datenpartition in den "Dateien"-Ordner darauf, so dass man aus jedem System direkt in dieselben Dateien kommt und beim Systemrestore Diese auch nicht mit überschrieben werden. IMHO brauchst Du im Notfallsystem nur Snapshot und Der ist auch per NVDA bedienbart. Da würde ich deswegen gar kein JAWS installieren und wenn doch, dann dauert kein Restore 40 Minuten, so dass Dir die Demo völlig reicht. Einen Schlüssel würde ich dafür nicht verbraten. -- Herzliche Grüße Cord From Mailinglisten at kroeger-portal.de Fri Sep 4 02:19:53 2009 From: Mailinglisten at kroeger-portal.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_Kr=F6ger?=) Date: Fri, 4 Sep 2009 02:19:53 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage In-Reply-To: <4810139635.20090903231846@as-x.de> Message-ID: Hallo Vera, Cord schreibt an dich: > hat Dir die Registry vermurkst oder was auch immer. Ich kenne > Kunden, die deinstallieren Software erst gar nicht mehr, sondern > starten neu, Cursor-Ab, Notfallsystem gebootet, Snapshot > gestartet, jüngstes Image zurück über C: und nach ein paar Minuten > wieder Neustart mit dem Hauptsystem als sei nie was gewesen :-) Zu diesen Kunden zähle ich. Ich bilde mir nämlich ein, jede Installation, die ich entferne, hinterlässt Spuren auf dem Rechner. Also, system zurückgespielt und fertig ist die Laube. Alle Rückstände die ich sonst beim Deinstallieren hätte, sind erst gar nicht da. Schöne Grüße von Marianne From Mailinglisten at kroeger-portal.de Fri Sep 4 02:22:47 2009 From: Mailinglisten at kroeger-portal.de (=?iso-8859-1?Q?Marianne_Kr=F6ger?=) Date: Fri, 4 Sep 2009 02:22:47 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage In-Reply-To: <4810139635.20090903231846@as-x.de> Message-ID: Hallo Vera, Cord schreibt an dich: > hat Dir die Registry vermurkst oder was auch immer. Ich kenne > Kunden, die deinstallieren Software erst gar nicht mehr, sondern > starten neu, Cursor-Ab, Notfallsystem gebootet, Snapshot > gestartet, jüngstes Image zurück über C: und nach ein paar Minuten > wieder Neustart mit dem Hauptsystem als sei nie was gewesen :-) Zu diesen Kunden zähle ich. Ich bilde mir nämlich ein, jede Installation, die ich entferne, hinterlässt Spuren auf dem Rechner. Also, system zurückgespielt und fertig ist die Laube. Alle Rückstände die ich sonst beim Deinstallieren hätte, sind erst gar nicht da. Schöne Grüße von Marianne From v.peitzmeier at gmx.de Sat Sep 12 19:25:24 2009 From: v.peitzmeier at gmx.de (Vera Peitzmeier) Date: Sat, 12 Sep 2009 19:25:24 +0200 Subject: [Snapshot] Vorstellung und erste Frage References: <96DE4B342794455BA200C7D1FF5568DB@PC><5F7A3A9971F04D32B6EA075ECB32676C@pc1x2><2F39765BF49446DDBBA1471E636F9232@PC><2C0DA733102F4EC09C3207FE91FA3B6F@aspython3000><6B36E8D75EB84B4DAF1EDAC9EFC499A0@pc1x2><266185001.20090830203407@as-x.de><3788DB91AA3A45618D4E844641A94810@PC><28878117.20090902220710@as-x.de><5D0FD8F9CF0B41D78AA8A4EBAB9C6E33@PC> <4810139635.20090903231846@as-x.de> Message-ID: <5237125726B9448FBEA41D906F4D5409@PC> Hi Cord, auf Deine letzte Mail hatte ich nichts mehr von mir hören lassen. Daher jetzt ein dickes Dankeschön für Deine vielen Antworten. Ich denk, ich werd das mit dem Multibootsystem jetzt von einem Computerladen machen lassen. Das mit meinem Bekannten ist zu unsicher und taugt nicht. Beste Grüße und nochmal danke. Vera From helli.eick at onlinehome.de Mon Sep 14 16:33:45 2009 From: helli.eick at onlinehome.de (Helli Eick) Date: Mon, 14 Sep 2009 16:33:45 +0200 Subject: [Snapshot] Snapshot Message-ID: <231785301.20090914163345@blindzeln.de> Hallo zusammen, Herzlichen Dank für die Willkommensmail. Snapshot habe ich mir zugelegt; nur, wie gehe ich damit um als Vollblinde? Ich habe gehört, daß man am Anfang eine sehende Hilfe benötigt. Ab wann könnte ich das Programm denn allein vollständig bedienen? Mal sehen, wer mir von Euch schon eine Hilfestellung geben kann! Bis dahin grüßt vielmals die Helli. helli.eick at onlinehome.de From cordhagen at as-x.de Mon Sep 14 17:29:14 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Mon, 14 Sep 2009 17:29:14 +0200 Subject: [Snapshot] Snapshot In-Reply-To: <231785301.20090914163345@blindzeln.de> References: <231785301.20090914163345@blindzeln.de> Message-ID: <212864457.20090914172914@as-x.de> Huhu Helli, ich habe Deine Mail hierher mal eben umgeleitet. Du hattest an snapshot-request@ geschrieben. Bitte Mails an die Liste nur an snapshot at blindzeln.net - dann kommt's hier auch an :-) So und dann erst mal wieder ein herzliches Willkommen an Dich und weitere jüngste Neuzugänge in dieser Liste. > Snapshot habe ich mir zugelegt; nur, wie gehe ich damit um als Vollblinde? > Ich habe gehört, daß man am Anfang eine sehende Hilfe benötigt. Ab wann > könnte ich das Programm denn allein vollständig bedienen? Zum Sichern Deiner Laufwerke ist definitiv keine sehende Hilfe notwendig. Die Bedienoberfläche von Snapshot ist sehr schön selbst mit alten Screenreadern auslesbar. Problematischer wird es bei der Wiederherstellung der Images auf ein Laufwerk, da man ganz generell nicht über ein gerade aktuell laufendes Betriebssystem einfach eine Sicherung drüber schreiben kann. Bildlich beschrieben wäre das so, als würde man versuchen, den Ast eines Baumes abzusägen, auf dem man gerade sitzt :-) Hast Du denn Snapshot nicht wenigstens schon mal gestartet? Da fällt Dir doch auf, dass Dein Screenreader Dir alles vorliest. Leider zwar in englisch, aber es sind nur wenige Grundbegriffe, für Die man wirklich nicht fließend Englisch verstehen müsste. Fang von vorn an. Lies in der Hilfe zu Snapshot, studiere die Texte auf www.drivesnapshot.de und frage dann bitte an den Stellen, wo Du nicht weiter kommst. -- Herzliche Grüße Cord From arno.schuh at in-trier.de Mon Sep 21 23:31:11 2009 From: arno.schuh at in-trier.de (Arno Schuh) Date: Mon, 21 Sep 2009 23:31:11 +0200 Subject: [Snapshot] Frage zum Restore - Datei wird nicht gefunden Message-ID: Hi, hatte jetzt schon zweimal ein ziemlich ärgerliches Problem bei Snapshot. Woran es genau liegt, weiß ich nicht und kann nur spekulieren. Ich habe das Backup mit snapshot restore hd1 auto Pfad-zur-sna-Datei gestartet. Nach einiger Zeit kommt ein Beep von Snapshot und mein Bruder sagt, auf dem Bildschirm steht, dass eine bestimmte Datei (konkret heute die Datei xp2009~.sn4) nicht gefunden wird. Unter Dos ist die auch nicht da. Restauriere ich dann hier dieses alte Image sind alle 6 zur Restaurierung nötigen SN-Dateien vorhanden Es befindet sich, wie gesagt, noch dieses alte Image in dem Sicherungsordner. Meine Vermutung geht dahin, dass Snapshot die Datei aufgrund des zu lagen Dateinamens und der Verkürzung auf xp2009~3.snx nicht findet. Kann das sein? Ich will nun nicht einfach eine beliebige xp*.sn4 zum Weitermachen angeben. Kann man die Dateinamen hier unter XP einfach ins DOS-Gerechte 8.3-Format umbenennen? Oder findet dann Snapshot seine Dateien nicht mehr? Oder gibt es eine andere Lösung für das Dilemma? Freundliche Grüße Arno From cordhagen at as-x.de Tue Sep 22 18:43:44 2009 From: cordhagen at as-x.de (Cord Hagen) Date: Tue, 22 Sep 2009 18:43:44 +0200 Subject: [Snapshot] Frage zum Restore - Datei wird nicht gefunden In-Reply-To: References: Message-ID: <1357637557.20090922184344@as-x.de> Huhu Arno, > snapshot restore hd1 auto Pfad-zur-sna-Datei gestartet. Du hast demnach in DOS gestartet? > dem Bildschirm steht, dass eine bestimmte Datei (konkret heute die Datei > xp2009~.sn4) nicht gefunden wird. Dann funktioniert das Programm nicht ordentlich, das Du zum Zugriff auf lange Dateinamen ins DOS eingebunden hast. Offen gestanden würde ich - wenn ich über DOS wiederherstelle - niemals die Images mit langen Dateinamen versehen. In Deinem Fall, wie wäre es mit xp090922.sna? Snapshot ist bei Deinem Problem IMHO außen vor - er versucht nur die Datei über das Dateisystem auszulesen, was ein ganz normaler Vorgang ist wie andere Programme dies auch tun. Da muss Snapshot keine interne Sonderbehandlung vornehmen. Das Auslesen der Imagedateien ist ein ganz normaler Vorgang, der über das jeweilige Dateisystem vonstatten geht. Also kein RAW-Mode sondern ganz normaler Dateizugriff. Und wenn dabei was nicht richtig läuft, weil der Übersetzer von langen Dateinamen auf 8.3 nicht richtig arbeitet, kommt eben genau die Fehlermeldung, dass Snapshot die Datei nicht finden kann. > Unter Dos ist die auch nicht da. Siehste, genau das meinte ich. Und so läuft auch Snapshots Anfrage ans Filesystem ins Leere. > Kann man die Dateinamen hier unter XP einfach ins DOS-Gerechte > 8.3-Format umbenennen? Oder findet dann Snapshot seine Dateien nicht > mehr? Doch, kein Problem. Snapshot geht da stur nach Plan :-) Gibst Du dem Parameter zB. d:\sicher.sna auf den Weg, klappert Snapshot nach identischem Suchmuster mit durchnummerierter Endung ab. Also würdest Du obige Datei manuell umbenennen in zB. d:\si.sna und auch den Rest passend in ... d:\si.sn1, d:\si.sn2, d:\si.sn3 - so kann Snapshot damit ganz normal arbeiten. Vor dem Suffix muss nur alles identisch bleiben - die Endungen hingegen dürfen nicht verändert werden. Und künftig nach Möglichkeit nicht mit langen Dateinamen unter DOS arbeiten, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Schon gar nicht beim MS-DOS. -- Herzliche Grüße Cord From arno.schuh at in-trier.de Tue Sep 22 19:29:34 2009 From: arno.schuh at in-trier.de (Arno Schuh) Date: Tue, 22 Sep 2009 19:29:34 +0200 Subject: [Snapshot] Frage zum Restore - Datei wird nicht gefunden References: <1357637557.20090922184344@as-x.de> Message-ID: <191F8A62A62E4601A828F19777179B8D@tanti> Hallo Cord, > Du hast demnach in DOS gestartet? Ja, aber ich denke, das wird auch aus den Ausführungen weiter unten klar. >> dem Bildschirm steht, dass eine bestimmte Datei (konkret heute die >> Datei xp2009~.sn4) nicht gefunden wird. > > Dann funktioniert das Programm nicht ordentlich, das Du zum Zugriff > auf > lange Dateinamen ins DOS eingebunden hast Nun ja, ich denke einmal, das wäre eine Info an den Entwickler wert, seine DOS-Diskette einmal dahingehend zu optimieren, dass man auf jeden Fall von NTFS-Partitionen und mit langen Dateinamen arbeiten kann. Ich stand nämlich ziemlich blöd da, als ich mein Image zurück schreiben wollte. Auf das Problem hat mich keine FAQ aufmerksam gemacht ... oder habe ich da etwas überlesen? Nachher ist man immer schlauer, gell. :-( >> Unter Dos ist die auch nicht da. > > Siehste, genau das meinte ich. Und so läuft auch Snapshots > Anfrage ans Filesystem ins Leere. Inzwischen habe ich das Image wieder hergestellt. Nach etwas Nachdenken und einem Test, bin ich darauf gekommen, wie es funktionieren könnte. Die Dateien hießen ja, wie geschrieben, xp200920.xxx. DOS machte daraus, da ich 3 unterschiedlich große Images hatte, xp2009tilde3 mit der Endung bis sn3. Die .sn4 war demnach eine Datei xp2009Tilde2.sn4 und die restlichen hießen xp2009Tilde1.sn5 und sn6. Nachdem ich Snapshot diese Dateien angab, konnte letztlich auch das komplette Image wieder hergestellt werden. Einerseits beruhigend, wenn Snapshot hier so primitiv denkt und das so akzeptiert. Komfortabler ist aber was anderes. >> Kann man die Dateinamen hier unter XP einfach ins DOS-Gerechte >> 8.3-Format umbenennen? Oder findet dann Snapshot seine Dateien nicht >> mehr? > > Doch, kein Problem. Snapshot geht da stur nach Plan :-) Gibst Du > dem Parameter zB. d:\sicher.sna auf den Weg, klappert Snapshot > nach identischem Suchmuster mit durchnummerierter Endung ab. Also > würdest Du obige Datei manuell umbenennen in zB. > d:\si.sna und auch den Rest passend in ... > d:\si.sn1, d:\si.sn2, d:\si.sn3 - so kann Snapshot damit ganz > normal arbeiten. Vor dem Suffix muss nur alles identisch bleiben > - die Endungen hingegen dürfen nicht verändert werden. Werde ich beim nächsten Mal testen. > Und künftig nach Möglichkeit nicht mit langen Dateinamen unter > DOS arbeiten, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Schon gar nicht > beim MS-DOS. Wie gesagt, nachher ist man immer schlauer. ;-) Freundliche Grüße Arno