[PINGUIN] Windows auf Linux

Cord Hagen cordhagen at as-x.de
Mo Jan 14 19:15:18 CET 2008


Huhu Dirk,

> Aber  die  Programmiersprachen  sind  doch  dieselben. Und Bibliotheken
> einzubinden   funktioniert  IMHO  bei  beiden  'Grundlagen'  zumindest
> ähnlich.

Ich verwende ja Cx als eine Abart von VB (selbe Runtime) und den
Compiler gibt es für Linux gar nicht erst. Ich würde mir aber wie
gesagt auf Linux extrem verloren vor kommen. Denn zu mehr, als mich in
Linux zu bewegen - also das Übliche wie kopieren, verschieben,
umbenennen, löschen, editieren usw. reicht es bei mir nun mal nicht.
Ich verwende aber gern auch Systemdateien von Windows - zB. die
IE-Funktionen überall, wo ich Browserfunktionen im Programm
benötige, oder die RUNDLL mit ihren Funktionen zB. Auch mit dem
Fensterhandling unter Windows blicke ich soweit durch, dass ich
es benutzen kann. Wo es Sinn macht auch mal WSH oder VBS mit
eingebunden. Das alles müsste ich mir wieder neu aneignen,
denn in Linux weiss ich rein gar nichts, was mir ein sicheres
Gefühl in dem OS geben könnte. Wird es nur wenig komplizierter,
bleibt mir nur die Suche nach Anleitung und das sture Abtippen,
ohne die Funktion dahinter immer zu begreifen. Man sollte ein
Betriebssystem schon recht sicher betreten können, wenn man dafür
etwas entwickeln möchte ... meiner Meinung nach.

> Gut,  das  ist ein Argument, auch wenn ich bisher den Eindruck gewonnen
> habe,  dass Du sehr viel im Bereich Netz/Internet machst. Spielt da das
> OS eine so entscheidende Rolle?

Ich kümmere mich aber ja kaum auf Rootebene um etwas, sondern in
Administrationsoberflächen. Programmieren tue ich onlineseitig
quasi fast gar nicht. Meine PHP-Kenntnisse sind minimale
Grundkenntnisse. Python und Co habe ich mir mangels Interesse nie
angetan. Ich arbeite vor allem im Bereich der intuitiven
Bedienoberflächen. Also Multimedia-GUIs für Softwarekollektionen
oder kleine Verlage, Werbung für Firmen usw. Die Sache mit den
Datenschnüfflern für Infos aus dem Internet / automatisierte
Bedienungen von Onlinediensten, E-Mailverkehr,
Sktiptinterpretierung usw. ist mehr Vorab-Experimentiererei für mein
IRMA-Projekt, auf das ich mich sehr freue, weil ich in dem
Bereich kein Mitbewerberprodukt kenne und mir dort natürlich eine
Nische zu sichern hoffe. Das ist dann aber schon ne Menge
Nähkästchengeplaudere und übrigens auch zu weit am Listenthema
vorbei gesemmelt :-)

> (möglichst  brauchbare,  moderne,  vielseitige)  Programmiersprache für
> sich   zu   finden,  muss  jede  sich  bietende  Gelegenheit  nutzenm,
> Informationen zu sammeln.  

Da bin ich aber die denkbar ungünstigste Quelle :-) Es ist IMHO
nicht modern und vielseitig, eine sehr stark auf ein einzelnes
System zugeschnittene Umgebung zu verwenden. Würden mir meine zur
Verfügung stehende Zeit und die große Kanne Bequemlichkeit nicht
vor den Füßen stehen, gäbe es noch tausend andere interessante
Dinge zu erobern. Irgendwo muss man sich eben Prioritäten
schaffen und da ist Linux zu weit unten bei mir. Es ist für mich
ein interessantes sehr flexibles System. Das war/ist QNX, BeOS/ZETA,
RISCOS, portableOS, AmigaOS, uvm. aber teils auch. Kennenlernen wollte
und will ich immer Alle - zum Programmieren muss es IMHO schon sehr
weit darüber hinaus gehen und da fehlt einfach die Zeit. Ich habe
früher viel auf dem AmigaOS programmiert - u.A. auch Oberflächen
für CD-ROMs, Autostartsysteme, Multimediagedöhns
(Slideshow-Viewer, Soundplayer usw.). Da dann in AMOS, AREXX,
GUICLI usw. Nicht nur, dass auch das mir auf anderen Plattformen nicht
viel half, wenn ich heute da noch mal dran muss, stehe ich vor
dem eigenen Kram wie ein Ochse. Man verlernt soooo schnell, was
man nicht regelmäßig benutzt :-( Macht bestimmt das Alter - in
der IT ist man Ü30 einfach ein überflüssiger Rentner :-)

Nun aber Schluss mit OT-Traffic. Ich melde mich dann wieder, wenn
ich mir den Bootloader zersemmelt habe und "natürlich nicht" das
Ding wieder funktionstüchtig bekomme :-)
-- 
Herzliche Grüße
Cord