[PINGUIN] debian zugriff auf ntfs

Plachy Stanislav standapl at gmail.com
Mi Apr 9 23:20:52 CEST 2008


Hallo Andreas,

ich benutze Ubuntu, aber es hätte in Debian gleich sein. In /etc/fstab
habe ich diese Zeilen:

#Datenpartition:
/dev/sda5  /mnt/data  vfat
rw,exec,iocharset=utf8,codepage=852,uid=standa,gid=standa  0  0
#System läuft in UTF-8, aber Fat32 benutzt in Tschechisch Zeichensatz
852.

# Windows Vista:
/dev/sda1  /mnt/vista  ntfs-3g  users,rw,exec,uid=standa,gid=standa  0
0
# Zugriff auf Partition mit Windows Vista funktioniert problemlos. 

Noch besser - ohne /dev geht es mit UUID:

# /dev/sda1 - Windows Vista:
UUID=02D8C622D8C613B7  /mnt/vista  ntfs-3g
users,rw,exec,uid=standa,gid=standa  0  0

- die UUIDs kriegt man von vol-id (Paket volumeid). Vol_id mußt man als
Root aufrufen. Mit UUIDs ist praktisch die externe Festplatten sowie
USB-Sticks zu mounten. Ein Beispiel - meine externe Festplatte:

standa at oko2:~$ sudo su -
[sudo] password for standa: 
root at oko2:~# vol_id /dev/sdc1
ID_FS_USAGE=filesystem
ID_FS_TYPE=vfat
ID_FS_VERSION=FAT32
ID_FS_UUID=14F4-2876
ID_FS_UUID_ENC=14F4-2876
ID_FS_LABEL=HDDRIVE2GO
ID_FS_LABEL_ENC=HDDRIVE2GO
ID_FS_LABEL_SAFE=HDDRIVE2GO
root at oko2:~# 

- ich wußte schon daß meine externe Festplatte läuft als /dev/sdc. Jetzt
guckte ich auf Zeile mit ID_FS_UUID und diese uuid kopierte ich
in /etc/fstab:

UUID=14F4-2876  /mnt/externi  vfat
noauto,users,rw,exec,iocharset=utf8,codepage=852,uid=standa,gid=standa
0  0

- jetzt ist egal ob die externe Festplatte läuft als /dev/sdc oder zum
Beispiel als /dev/sdi. Die UUID unter Linux ist dasselbe wie die Volume
ID unter DOS oder Windows.

Gruß

Stanislav

* * *


-------- Původní zpráva --------
Od: Andreas Deitmer <andi.deitmer at gmx.de>
Odpovědět-komu: Linux und andere Betriebssystemalternativen
<pinguin at blindzeln.net>
Komu: 'Linux und andere Betriebssystemalternativen'
<pinguin at blindzeln.net>
Předmět: Re: [PINGUIN] debian zugriff auf ntfs
Datum: Wed, 9 Apr 2008 20:40:33 +0200

Hallo Claudia Henning und Sebastian, 
Vielen Dank für die Antworten. 
Habe nun die Daten die ich auf der Linuxkiste brauche auf eine mit fat32
partitionierte Wechselplatte kopiert.. 
Könnte nun vielleicht jemand einem absoluten debiandau erklären, wie man das
Ding dazu kriegt auch von Linux erkannt zu werden? Wie mountet man denn
Wechselplatten?
Der von Claudia beschriebene Weg geht ja nur bei ntfs-platten? 
Lg Andi 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: pinguin-bounces+andi.deitmer=gmx.de at blindzeln.net
[mailto:pinguin-bounces+andi.deitmer=gmx.de at blindzeln.net] Im Auftrag von
Claudia Lackerbauer
Gesendet: Mittwoch, 9. April 2008 18:12
An: Linux und andere Betriebssystemalternativen
Betreff: Re: [PINGUIN] debian zugriff auf ntfs

Hallo Andreas, hallo Pinguine!

Am 04/09/2008, 12:35:13 PM +0200 schrieb "Andreas Deitmer"
<andi.deitmer at gmx.de>:

> gibt es eine Möglichkeit mit Debian auf eine externe Wechselplatte bzw.
auf
> die von Windows genutzten Partitionen (ntfs) der Festplatte zuzugreifen
und
> wenn ja wie geht das? 

Mir fallen da so ganz auf die Schnelle zwei Möglichkeiten ein:

1.
Installiere dir das Paket ntfs-3g
und hänge die externe Platte dann mit
mount -t ntfs-3g /dev/sdc1 /media/disk-1 -o force
ein.
Damit hast du Lese- und Schreibrechte auf der Platte.
Dein Windows-Verzeichnis hängst du mit
mount -t ntfs-3g /dev/sda1 /mnt/windows -o force
ein.
Infos zu dem Paket findest du auf <http://www.ntfs-3g.org/>.

ACHTUNG!!!
Linux kann bis dato nicht wirklich hundertprozentig zuverlässig auf 
NTFS-Partitionen schreiben, daher ist diese Option eher mit Vorsicht zu 
geniessen!

2.
Wenn du unter Windows Partition Magic hast, konvertiere die
NTFS-Partitionen zu FAT32, das ist imho kompatibilitätstechnisch am 
besten. Linux kann sicher und zuverläassig auf FAT32-Partitionen schreiben.
Wenn du nicht alle NTFS-Partitionen konvertieren willst, erstelle dir 
eine FAT32-Partition, wo du alles reinschiebst, was du sowohl unter 
Windoes als auch unter Linux brauchst.
Das ist der imho sicherste Weg.

Hth und liebe Grüsse,
Claudia

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Wenn Windows körperliche Schmerzen verursachen würde, wäre Microsoft
durch Schmerzensgeldzahlungen längst pleite.
(gefunden in der CHIP 9/2004)


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