[PINGUIN] Vorstellung und Anfängerfragen

Dirk Zemisch dirk.zemisch at blindzeln.de
Mo Nov 19 08:57:27 CET 2007


Hallo Sebastian, hallo Listlinge,

im  Großen  und  Ganzen  stimme  ich  Dir ja zu, aber ein paar kleinere
Korrekturen möchte ich doch anbringen.

> am Montag, 19. November 2007 um 01:23 meinte Alex Westphal u. a.:
Sebastian schrieb:

>> 2. Welche Konstallation ist zu empfehlen? Also wie viel GB Speicherplatz
>> braucht Linux? Sebo sagte mir schon, 2GB muß man für die Auslagerung
>> rechnen.

> Ich sagte, max. 2 GB. Ich gebe meinen SWAP Partitionen eben immer 2
> GB, was IMHO der Höchstwert ist. So brauche ich mir, was das angeht,
> keinen Kopf zu machen. Um so mehr physischen Speicher du hast, um so
> weniger wird SWAP genutzt und um so weniger braucht man in der Regel.

Ich  habe  mal  gelernt,  dass SWAP etwa doppelt so viel vorhanden sein
sollte,  wie  RAM.  Allerdings  nur  bis  512  MB,  danach  reicht  ein
Verhältnis von 1:1. Also 1 Gig Hauptspeicher, dann auch ein Gig SWAP.

>> 3. Kann ich eine Partition, die ja schon ein Teil einer aufgeteilten
>> Platte ist, umformatieren und verwenden, ohne den anderen Teil zu 
>> beschädigen? Also kann ich eine physische Platte, aufgeteilt in zwei
>> Partitionen, unterschiedlich formatieren und auf eine dann Linux packen?

> Ich mach so etwas immer mit Partition Magic. Dateien auslagern,
> Platten/Partitionen zurecht machen, Dateien zurückspielen.

Bei  meinen  Installationen (allerdings sehend) nutze ich gparted, dass
bei Ubuntu (und vielen anderen Distris auch) schon dabei ist.

Dort  kann  ich  im  manuellen  Modus  alle  notwendigen  Einstellungen
vornehmen.  Also  Partitionen verkleinern, anlegen, formatieren und ins
System einhängen.

>> 4. Was muß ich über Linux alles wissen? Ich hör immer was von Kernel und
>> kompilieren und dies und jenes...

> Mit dem kompilieren wirst du dich früher oder später beschäftigen
> müssen.

Ich  widerspreche,  Euer  Ehren.  Es  sei  denn,  das hat etwas mit den
Hilfsmitteln  zu  tun.  Inzwischen kann man fast alles per Modul in den
Kernel laden. Damit sind 90% der Gründe, einen eigenen Kernel zu kneten
schon weg.

> http://www.debiananwenderhandbuch.de

Es  gibt  aktuell  zwei  Sonderhefte  zu  Linux  im Handel. Eins vom PC
Magazin  und  eins  von  der  c't.
 
Schönen Tach auch noch
Dirk
-- 
Ein Spruch von James Branch Cabell, am. Dichter, 1879-1958:
Der Optimist erklärt, daß wir in der besten aller möglichen Welten
leben, und der Pessimist fürchtet, daß dies wahr ist.

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