[PINGUIN] Mail unter Linux
Christian Schoepplein
schoeppi at blindzeln.de
Mon Aug 28 22:57:26 CEST 2006
Ahoy!
On Mo, Aug 28, 2006 at 06:54:38 +0200, Sebastian Dellit wrote:
>am Montag, 28. August 2006 um 18:43 meinte Ali Guerler u. a.:
>> Am Montag, 28. August 2006 um 17:58 schrieb Christian Schoepplein:
>
>>> Genau. Deshalb rentiert sich das ganze Gezuppe mit Mails auf dem
>>> eigenen Server zu Hause speichern IMHO auch nur, wenn du auch einen
>>> IMAP-Server laufen lässt.
>
>> Wenn ich das richtig verstehe, hast Du beispielsweise eine Maschine 24
>> Stunden laufen, auf welcher u.a. ein IMAP-Server läuft.
Richtig :). Das Ding ist so gut wie immer an, lediglich wenn ich weiß,
dass ich nicht Mails o.ä. abrufen werde, schalt ich die Kiste ab.
>Bei mir rennt die Kiste viele Stunden, aber an die 24 Stunden rund um
>von Schöpp kommt's lang nicht ran. *g*
*lol* So schlimm wie früher ist's auch nimmer.
>> Wie steht es
>> da mit dem Stromkosten ;-), und ist die für den Dauerbetrieb
>> ausgelegt?
>
>Hehe, man muss Opfer bringen. *g*
Genau. Ob ich für einen Rootserver zahle oder die Strohmkosten zu Hause,
ist mir Wurscht. Wenn die Mühle daheim steht, kann ich wenigstens auch
notfalls was an der Hardware ändern.
>Aber manche bauen auch ihre Graka
>aus, um so wenig wie möglich Strom zu verbrauchen ... *ggg*
Genau. In dem Ding ist so wenig drinn wie möglich, Grafikarte usw. ist
draußen, die Platten parken wenn es geht, etc. Ist ein P III mit 450 MHz
und 756 MB RAM.
>Und ansonsten, Dauerbetrieb, dann musst du dir ein SCSI System zulegen,
>vermute ich. Die IDE Platten sind in der Regel für den Gebrauch rund
>um den Tag nicht ganz so empfehlenswert. Wobei es hier auch wieder
>darauf ankommt, was für Programme laufen, viel Zugriff auf der Platte
>etc. Die anderen Teile sind ja in der Regel nicht ganz so interessant.
Hier läuft ganz normale Standardhardware, wie übrigens auch in den
meisten Rootservern. Die Mühle ist jetzt schon 5 Jahre oder so alt,
außer die Platte (IDE) habe ich nichts getauscht (nichtmal Lüfter), die
4GB, die anfangs im Hobel, den ich übrigens bei Ebay günstig ersteigert
habe, drinn waren, sind dann doch irgendwann zu knapp geworden. Das
Gleiche mit dem Speicher, den habe ich auch vor Jahren mal
aufgerüstet. Und das Ding wird auch noch ein paar Jährchen weiter laufen,
lediglich ein weiterer Plattenupgrade steht demnächst an, wenn ich evtl.
anfange mit der Kiste auch digital vom Fernsehen aufzunehmen.
Der Server ist für die Mailerei zuständig und wird als Fileserver
gebraucht. Von Linux aus greife ich über NFS auf die Daten zu, von
Windows aus über Samba und über Netz halt mit ftp / ssh bzw. scp.
Weiterhin läuft er als dhcp, dns fürs interne Netz und Proxy. Das klappt
alles schon seit Jahren ganz gut und ich möchte es nicht missen. Und es
ist IMHO billiger als ein Rootserver...
>>> Dadurch kannst du von deinem heimischen Netz oder z.B. über ein
>>> Webinterface aus dem Internet immer auf ein und dieselbe Mailbase
>>> zugreifen.
>
>> Und genau das ist ja schon das, was ich möchte.
Also brauchst du wahrscheinlich IMAP.
>>> Wenn das für dich nicht interessant / reizvoll ist, dann rufe besser
>>> weiter die Mails direkt mit deinem Windows-Client ab, damit ersparst
>>> du dir einen Haufen Arbeit :).
>
>> Welche Arbeit meinst Du genau? Meinst Du Einrichtung, Wartung etc.?
Genau. Wenn so ein Linuxserver mal läuft, hat man damit i.d.R. nimmer
viel Stress, aber anfänglich muss man sich schon ein wenig mit der
Materie beschäftigen.
--
Herzliche Grüße
Christian Schöpplein
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