[ECHO] Frage an die Nutzer der Blindenhörbüchereien
Daniel Deister
DDeister at gmx.de
Mi Okt 24 17:36:24 CEST 2007
Hallo Daniel und Liste,
das Letzte, das ich ernst nehme, ist der drohende Zeigefinger eines
Blindzelnmoderators. Wenn sich so manch einer mal selbst an die Regeln
halten würde, die er aufstellt. Es gibt Momente, da könnte man schon den
Eindruck gewinnen, dass bei Blindzeln mit zweierlei Maß gemessen wird... Nun
gut, ich will nicht streiten, und hier im Echo geht es ja zum Glück noch
recht manierlich zu.
Wenn Du sinngemäß sagst: "Dir kommen keine Kassetten in's Haus" ist das
Deine Entscheidung. Für mich ist dagegen das Hörbuch entscheidend, nicht das
Medium. Gut. So kann man auch nur denken, wenn man noch ein
Kassettenabspielgerät besitzt.
Was du schreibst stimmt. Es gibt einen sog. Fixtermin, nach dem keine
Kassetten mehr ausgegeben werden. (sollen). Meines Wissens nach der
01.01.2010? Aber, selbst, wenn es der 01.01.2009 wäre, hätten die
Hörbüchereien noch genug Zeit, Ihre Hausaufgaben zu machen und den alten
Kassettenbestand zu digitalisieren. Münster hat seine Hausaufgaben soweit
ich weis schon erledigt. Von daher befürchte ich nicht, das nach dem
Fixtermin dem Hörer Hörbücher vorenthalten werden. Vielleicht werden uns
aber Hörbücher deshalb nicht mehr zur Verfügung stehen, weil sie eh veraltet
sind und sich ein Umschnitt nicht lohnen würde. Bei einigen Büchern,
insbesondere mit wissenschaftlichem Inhalt, würde ich hier mal gewaltige
Abstriche machen, wenn ich bei den Hörbüchereien was zu sagen hätte.
Was Du über die langen Abschnitte schreibst, kann ich nicht nachvollziehen.
Zwar sind lange Abschnitte hinderlich, von langen Phrasen gar nicht zu
reden, aber, Daisy bietet doch so viele Vorteile gegenüber der Kassette,
dass man mit der als umständlich erscheinenden Arbeit mit Lesezeichen
durchaus leben kann.
Daniel