[ECHO] Frage an die Nutzer der Blindenhörbüchereien
Daniel Miskulnig
daniel.miskulnig at ktn.gv.at
Mi Okt 24 07:20:06 CEST 2007
Hallo Liste,
Ich beantworte das Ganze mal in einer Sammelmail, weil es mir sonst zu
umständlich wird.
Erstmal prinzipielles: Ich verstehe die Prioritätenreihung der Moderation
nicht ganz. Wir diskutieren hier rund 5 Mails lang, ob der Ammec Off-topic
ist oder nicht, was ich übrigens nicht so sehe, weil die Mails extra mit
OT gekennzeichnet wurden und ich auch lieber woanders Vorinfos hole bevor
ich 1500 meiner sauer verdienten Euronen in ein Gerät investiere und mich
in dessen Mailingliste eintrage und damit aj auch Hörspiele digital
aufgezeichnet werden können. Ein mich persönlich viel mehr störender
Umstand wird jedoch nie erwähnt.
Nämlich: Bitte lest alle eure Mails bevor ihr auf das Thema eingeht.
Begründung: Unser Personenkreis braucht für das Lesen von Mails ohnehin
länger als Sehlinge. Wenn zusätzlich noch Mails kommen die eigentlich rund
5 Mails vorher schon beantwortet wurden ist das Zeit, die wir alle hätten
besser nutzen können.
thema Sprecher: Zu den älteren Sprechern kann ich nciht so viel sagen.
Begründung: Bei mir gilt seit rund 3 Jahren die klare Regel "mir kommen
keine Kassetten mehr ins Haus".
Da viele der Altbestände noch nicht digitalisiert sind beziehe ich also
eher neue Literatur.
An dieser Stelel gleich eine Anmerkung: Laut WBH-News ist schon fix, dass
ab 1.1.2009 oder 10 keine Kassetten mehr verleiehn werden. Die
Hörbüchereien sagen uns aber selber, dass sehr viele MCS noch nicht
digitalisiert wurden. Heißt das, das uns eventuell ab 1.1.2010 hunderte
Hörbücher nciht mehr zur Ausleihe zur Verfügung stehen???
Zu den Sprechern: Bei den Sprechern der Normalhörbücher zählen neben Rubus
Beck Friedhelm Ptok, Christian Brüchner und Andrea Hörnke-Thies, oder wie
man die schreibt, zu meinen Lieblingssprechern. Was bitte liest Tobias
Meister?
Zu Brigitta: Michael Schacht kenne ich aus oben erwähnten Grund noch
nicht. Wird aber nachgeholt. Von den Sprechern der SBS gefallen mir auch
Charles Clerc, Lilo Ast, Flavia Schnyder und Christl M. Förtsch besonders
gut.
Zu Dirk: Du hast da ein Problem angesprochen, welches mich immer wieder
auf die Palme bringt.
Abschnitte in der Länge von 6 Minuten kann ich ja noch verkraften. Sauer
werde ich jedoch, wenn ich ein Hörbuch in der Länge von 5 Stunden erhalte,
welches über ganze 2 navigierbare Überschriften verfügt.
Mir geht es dabei noch verhältnismäßig gut, weil ich auf meinem PC
feststellen kann, wie lange ein Abschnitt dauert. Ich habe jedoch in
meinem Bekanntenkreis einen älteren Herren, der zwar einen PTR2 von
Plextalk, aber keinen PC hat. Der hat oft das Problem, dass er gerne weil
ihm der momentane Inhalt nicht interessiert zur nächsten Überschrift
springen möchte sich aber nicht traut, weil er nicht weiß wie lange die
momentane Überschrift noch dauert. (Der Weg über Lesezeichen ist doch eine
etwas komplexe Variante). Seitennavigation ist ja eine tolle Sache. Bloß
habe ich sie bis jetzt erst in rund 5 % aller erhaltenen Hörbücher
wirklich nutzen können.
Lange Rede kurzer Sinn: Wenn die Hörbüchereien uns schon in jeder
Infozeitschrift nahezu kniefällig anbetteln doch bitte einen DaisyPlayer
zu kaufen sollen sie uns auch die Möglichkeit geben die Vorteile des
Formates wirklich zu nutzen!!!
Dieses Problem habe ich übrigens auch bei Daisys aus Leipzig. (Betrifft
allerdings vor allem Münster). Da Dirk meinte die wären für Vorschläge
offen werde ich mal bei Frau Waldt fragen, ob sich da vielleicht was
ändern läßt.
Aus meiner Sicht gibt es heir eine sehr interessante Grundsatzfrage, die
die Hörbücherieen mal ausführlich mit uns diskutierne sollten.
Nämlich: Ist es wichtiger immer den Buchinhalt getreu von Abschnitt zu
Abschnitt springen zu können, oder wäre es nicht vielleicht gescheiter
automatisch alle 3 oder 5 Minuten eine neue Überschrift zu setzen. (Mir
persönlich wäre zweiteres lieber).
Das war es vorerst von mir.
L.G. Daniel